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GP Japan 2012 (Training 3)

Red Bull in Pole Position-Form

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5. Oktober 2012 Foto: xpb 79 Bilder

Im dritten Suzuka-Training dominierten die beiden Red Bull das Geschehen. Sebastian Vettel fuhr vor Teamkollege Mark Webber Bestzeit. Die Konkurrenz lag fast sieben Zehntel entfernt. Ein Fragezeichen schwebt allerdings noch über der Pace von McLaren.

06.10.2012 Tobias Grüner

In den ersten beiden Trainings zum GP Japan lagen Red Bull und McLaren noch auf Augenhöhe. In der Generalprobe zum Qualifying am Samstagvormittag trennten die Top-Favoriten plötzlich fast eine Sekunde. Sebastian Vettel fuhr in 1:32.136 Min. die schnellste Zeit des bisherigen Wochenendes. Mark Webber folgte mit nur 23 Hundertsteln Rückstand.

Für Jenson Button und Lewis Hamilton blieben nur die Plätze acht und 14. Allerdings sollte sich Red Bull für das Qualifying nicht zu sicher sein. Beide Chrompfeile wurden auf ihren schnellen Runden mit den weichen Reifen aufgehalten. Button kam in der schnellen 130R-Kurve der Silberpfeil von Michael Schumacher in die Quere. Hamilton musste in der Zielschikane dem Marussia von Charles Pic ausweichen und konnte dabei gerade so einen Crash verhindern.

Massa überraschend weit vorne

Durch den Verkehr in den Schlussminuten der dritten Sitzung ist die Zeitentabelle mit Vorsicht zu genießen. Rang drei ging an Felipe Massa im Ferrari. Wenn der Brasilianer dieses Ergebnis im Qualifying wiederholen könnte, wäre das wohl schon die halbe Miete auf dem Weg zu einem neuen Vertrag für 2013. Teamkollege Alonso ließ sich nur die elftbeste Zeit notieren.

Auch bei Mercedes waren die Unterschiede zwischen den Teamkollegen groß. Michael Schumacher fuhr relativ früh seine schnelle Runde und kam ohne Behinderung auf Rang vier. Nico Rosberg landete im zweiten Silberpfeil nur auf Rang 15.

Hülkenberg kracht in die Bande

Bei Sauber herrschte dagegen nahezu Gleichstand. Sergio Perez und Kamui Kobayashi waren auf den Rängen fünf und sechs nur durch vier Tausendstel getrennt. Das Auto des Schweizer Rennstalls scheint nach der Pleite von Singapur nun wieder deutlich besser aufgestellt und gilt als sicherer Kandidat für den Einzug in die letzte Qualifikationsrunde.

Auch die beiden Force India-Piloten besitzen Chancen auf den Einzug in die Top Ten. Paul di Resta fuhr im dritten Training auf Rang neun. Für Teamkollege Nico Hülkenberg war die Sitzung dagegen schon nach 40 Minuten beendet. Der Rheinländer war etwas zu schnell in die zweite Degner-Kurve eingebogen, verlor das Heck und krachte am Ende des Kiesbetts in die Reifenstapel. Der Frontflügel und die linken Vorderradaufhängung nahmen den Einschlag krumm. Der Fahrer blieb allerdings ohne Kratzer.

Glock klar hinter Kovalainen

Timo Glock wird im Qualifying wohl wieder nur auf seinem Stammplatz 21 landen. Im dritten Training fehlten ihm acht Zehntel auf den Caterham von Heikki Kovalainen. Immerhin hat der Hesse seinen Teamkollegen Charles Pic sowie die beiden HRT-Autos im Griff.

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