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Radio Fahrerlager GP Japan 2012

Die heißesten Gerüchte aus Suzuka

Impressionen - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 4. Oktober 2012 Foto: Grüner 76 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Suzuka passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal unter anderem mit Lewis Hamilton, Mark Webber, Timo Glock, Sebastian Vettel, Niki Lauda, Jenson Button und vielen mehr...

10.10.2012 Bianca Leppert, Michael Schmidt

Formel 1-Party in Tokio

Viele Fahrer hatten es nach dem GP Japan eilig. Die neue Fahrergeneration hält nicht viel von der traditionellen Party im Suzuka Circuit Hotel. Sie brachen am Abend noch nach Tokio auf, um dort im berühmtesten Club der Stadt zu feiern. Man traf sich in Tokios Vergnügungsviertel Roppongi im Lexington Queen, kurz "Lex" genannt. Mit dabei waren auch Fernando Alonso und Kimi Räikkönen. Fünf Stunden zuvor hatten sie sich noch auf der Rennstrecke in der ersten Kurve getroffen.

Webber macht den Bolt

Auch die beiden Red Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel blieben bis Dienstag in der japanischen Hauptstadt. Sie ließen es allerdings ruhig angehen. Vettel wollte sich Tokio von oben anschauen. Doch die Warteschlange für den kürzlich eröffneten Tokyo Sky Tree - mit 634 Metern Höhe immerhin das zweithöchste Gebäude der Welt - war ihm mit drei Stunden etwas zu lang. Für Teamkollege Webber gab es eine kurze Begegnung mit dem schnellsten Mann der Welt. Zusammen mit Usain Bolt ließ sich der Australier in dessen berühmter Jubel-Pose fotografieren

Schumi radelt mit Glock

Timo Glock und Michael Schumacher entflohen dem Trubel von Japan schnell in Richtung Korea. Auf der Insel Jeju verabredeten sich die beiden befreundeten Rennfahrerkollegen zum kleinen Radfahrer-Urlaub. Am Dienstag ging es auf eine Vier-Stunden-Tour, bei der über 2.000 Höhenmeter auf der hügeligen Insel erklommen werden mussten.

Vettels Sündenregister

Sebastian Vettels Sündenregister in dieser Saison hat sich auf sechs Strafen erhöht. Dazu gehören die zwei Verwarnungen in Kanada wegen einer Kollision mit Bruno Senna im Training und in Japan wegen der Behinderung von Fernando Alonso in der Qualifikation, 400 Euro Buße für Überschreiten des Tempolimits in der Boxengasse in Malaysia, eine Durchfahrtsstrafe beim GP Spanien wegen Ignorierens der gelben Flaggen, 10.000 Euro für einen verbotenen Trainingsstart in Spa und 20 Strafsekunden, weil er in Hockenheim Jenson Button außerhalb der Rennstrecke überholt hatte.

Ein Helikopter für 300 Meter

Die Begeisterung der japanischen Fans ist legendär. Sebastian Vettel, Lewis Hamilton oder Michael Schumacher mussten manchmal im Laufschritt unterwegs sein, um nicht von den Fans erdrückt zu werden. Martin Brundle entgegnet: "Zu Ayrton Sennas Zeit war das noch viel schlimmer. Wir sind mit dem Hubschrauber vom Streckenhotel ins Fahrerlager geflogen. Der Flug hat 20 Sekunden gedauert."

Dank an Lauda

Red Bull-Berater Helmut Marko freute sich über den Wechsel von Lewis Hamilton zu Mercedes und die Verpflichtung von Sergio Perez als Ersatzmann bei McLaren. Er dankte seinem Landsmann Niki Lauda: "Niki hat uns einen Gefallen getan. Er hat Lewis und McLaren geschwächt. So haben wir nächstes Jahr zwei Gegner weniger."

Button besucht Erdbebenopfer

Jenson Button hat einen besonderen Bezug zu Japan. Seine Freundin Jessica Michbata ist Japanerin. Der McLaren-Pilot besuchte vor dem Grand Prix die von dem Erdbeben und Tsunami im März 2011 am stärksten betroffenen Gebiete rund um die Stadt Sendai. Nach der bedrückenden Erfahrung in den teilweise immer noch stark zerstörten Küstenstädten wohnte er einem Go-Kart Lehrgang in der Region bei. "Da sind ein paar Talente dabei", meinte Button mit Kennerblick. "Es wäre schön, wenn eines der Kids in zehn Jahren vielleicht mal in die Formel 1 kommen könnte."

Alesi als Reporter

Jean Alesi tauchte mal wieder im Formel 1-Fahrerlager auf. Der Franzose half dem italienischen TV-Sender RAI beim Kommentieren, und er führte die Interviews auf dem Siegerpodest. Dabei erlaubte sich Alesi die Frage an Vettel: "Warum bist du so kurz vor Schluss noch die schnellste Runde gefahren? Wäre es nicht besser gewesen das Auto zu schonen?"

Vielflieger Buemi

Sebastien Buemi ist bei Red Bull zwar nur Ersatzfahrer, aber er fliegt mehr durch die Welt als die Stammpiloten. Bis Samstagabend stand der Schweizer im Fahrerlager von Suzuka Gewehr bei Fuß. Am Sonntag flog er zurück nach England, um dort für Red Bull im Simulator neue Teile zu testen. Wenn der Job erledigt ist, muss Buemi wieder zurück nach Korea.

Alte Lichtmaschine bei Red Bull

Nach zwei Siegen von Sebastian Vettel spricht keiner mehr von der Lichtmaschine. Das Teil hatte den Weltmeister in diesem Jahr schon zwei Ausfälle beschert. In Singapur testete Red Bull eine modifizierte Lichtmaschine der 2012er Version. Die wurde nach dem Freitagstraining nach Paris geflogen und dort seziert. In Singapur kamen aus Sicherheitsgründen die 2011er Alternatoren zum Einsatz. Und sie blieben auch in Suzuka im Auto. Offenbar hat der Test keine befriedigenden Ergebnisse gebracht. Vettel und Co. werden wohl bis zum Saisonende mit den Vorjahresmodellen fahren.

Glock ist im Club

Timo Glock musste einen offiziellen Antrag stellen, um bei Marussia in den 50er Club aufgenommen zu werden. In dem sind nur Teammitglieder von Marussia, die alle 50 GP-Einsätze mitgemacht hatten. Da Glock am Renntag in Valencia wegen einer Lebensmittelvergiftung fehlte, stand seine Aufnahme in den Club auf der Kippe. Dem Einwand, dass er ja in Valencia anwesend war und er am Rennen nur wegen höherer Gewalt nicht teilnehmen konnte, wurde schließlich stattgegeben. Bei der großen Feier im Raffles Hotel von Singapur fehlte Glock allerdings. "Ich bin einen Tag zu spät angekommen."

Hamilton twittert wieder

Rund um seine Vertragsunterschrift war es ruhig um Lewis Hamilton geworden. Der sonst so mitteilungsfreudige Brite machte Twitter-Pause. In Japan meldete er sich erstmals wieder bei seinen Fans. Die Entschuldigung: Er hatte angeblich sein Handy samt Passwörter verloren. Kaum wieder in Action leistete sich Hamilton erneut einen Fauxpas. Nachdem er in Spa zuletzt mit der Veröffentlichung von Telemetriedaten negativ aufgefallen war, reagierte der Champion von 2008 nun sauer darauf, dass ihn Jenson Button bei Twitter angeblich "entfolgt" hatte. Kurze Zeit später ruderte Hamilton dann reumütig zurück, als er merkte, dass ihm sein aktueller Teamkollege niemals auf der Follow-Liste stehen hatte.

Suzuka feiert 50. Jubiläum

Suzuka war in diesem Jahr in Partylaune. Die 1962 von John Hugenholtz entworfene Strecke feierte ihr 50. Jubiläum. Als Honda-Werkskurs waren im Rahmenprogramm natürlich jede Menge alte Fahrzeuge des Konzerns unterwegs, darunter auch alte Formel 1-Autos aus den 60er Jahren. In einer kleinen Ausstellung wurden gleich sieben Grand Prix-Renner präsentiert, die mit F1-Motoren der Japaner unterwegs waren. Darunter ein Honda RA300 (1967), ein McLaren MP4/4 (1988), ein Lotus 100T (1988), ein Tyrrell Honda 020 (1991), ein Jordan Honda EJ12 (1992), ein BAR Honda 007 (2005) und ein Super Aguri SA07 (2007).

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