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GP Japan

Alonso siegt, Schumi raus

Foto: Wolfgang Wilhelm 80 Bilder

Ein Motorschaden riss Michael Schumacher aus dem Rennen in Suzuka und verhalf Weltmeister Fernando Alonso zum Sieg. Die Titelchancen von Schumacher und Ferrari sind vor dem Finale in Brasilien stark gesunken.

08.10.2006 Markus Stier

Bis zur 36. von 53 Runden auf der 5,8 Kilometer langen Piste von Suzuka hatten Ferrari und Michael Schumacher den Großen Preis von Japan unter Kontrolle. Die Boxenstopps waren absolviert, Schumacher führte ohne Druck das Rennen an, als Rauch aus dem Heck des Ferrari quoll. Der erste Motorschaden der Saison änderte die Situation komplett. "Der Motor hat nachgelassen und sich in Rauch aufgelöst. Es gab keine Vorwarnung", sagte Schumacher.

Statt mit zwei Punkten Vorsprung zum Finale nach Brasilien (22.10.) zu reisen, hat der Deutsche vor seinem letzten Formel 1-Rennen nun zehn Zähler Rückstand. Fernando Alonso, der auf einem sicheren zweiten Rang lag, erbte den Sieg. "Als ich an den beiden Toyota vorbei war, hatte ich mich eigentlich schon mit Platz drei abgefunden. Ich konnte kaum glauben, dass Michael in Führung liegend ausfällt", sagte Alonso.

Rang zwei ging an Felipe Massa im zweiten Ferrari vor Giancarlo Fisichella im zweiten Renault. "Das Rennen war wichtig, aber ich habe vor einigen Tagen meinen besten Freund verloren. Den dritten Platz möchte ich ihm widmen", sagte Fisichella. Das gute Teamresultat der Gelbblauen verhalf ihnen auch im Konstrukteurspokal zu einem ordentlichen Polster. Ferrari liegt neun Punkte zurück.

Keine Bridgestone-Demonstration

Die 53 Runden im vorerst letzten Formel 1-Rennen in Suzuka waren nicht die erwartete Bridgestone-Demonstration der Stärke. Die im Training in der zweiten Startreihe platzierten Toyota liefen hinter McLaren-Mercedes-Fahrer Kimi Räikkönen lediglich auf den Rängen sechs (Trulli) und sieben (Ralf Schumacher) ein. Der jüngere Schumacher-Bruder fiel nach seinem zweiten Boxenstopp hinter Teamkollege Trulli zurück und konnte den Italiener nicht mehr passieren.

Nick Heidfeld sah sich zum Rennenende im BMW von Teamkollege Robert Kubica angegriffen, doch der Deutsche sicherte sich Rang acht und damit einen WM-Punkt. Leer ging dagegen Nico Rosberg aus. Der von Rang zehn gestartete Williams-Fahrer verlor beim Start zwei Ränge, im Ziel war er wieder Zehnter.

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