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GP Japan ohne Qualifikation?

Button bei Trainingsabsage auf Pole Position

Jenson  Button Foto: xpb 28 Bilder

Nach Dauerregen in Suzuka musste die Rennleitung das Zeittraining verschieben. Da es auch beim Ersatztermin am Sonntagmorgen um 10 Uhr regnen soll, könnte die Qualifikation erstmals komplett ausfallen. Dann würde nach Startnummern gestartet.

09.10.2010 Michael Schmidt

Um 15.18 Uhr japanischer Zeit sagte Rennleiter Charlie Whiting die Qualifikation zum GP Japan ab und vertagte sie auf Sonntag. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Formel 1 nach Suzuka 2004. Doch der Wetterbericht wird nun auch für den Sonntag immer schlechter. Bis zum Mittag kündigen die Meteorologen 60 Prozent Regenwahrscheinlichkeit an.

Das Abschlusstraining soll um 10 Uhr vormittags stattfinden - fünf Stunden vor dem Start zum Grand Prix. So langsam machen sich alle Beteiligten Gedanken darüber, was passiert, wenn auch der neue Termin ins Wasser fällt. Jenson Button könnte es recht sein. Der Weltmeister stünde in diesem Fall auf der Pole Position.

Startnummern zählen bei Ausfall der Qualifikation

Die Regeln sehen für eine Qualifikation, die gar nicht oder nur zum Teil stattfindet, folgendes Procedere für die Erstellung der Startaufstellung vor: Priorität haben die Fahrer, die eine fliegende Runde beendet haben. Dann folgen die Teilnehmer, die eine fliegende Runde begonnen haben, sie aber wegen eines Abbruchs oder Unfalls oder Defekts nicht beenden konnten. In die dritte Gruppe fallen jene Piloten, die die Boxengasse verlassen haben. Ganz am Ende der Startaufstellung werden alle klassiert, die überhaupt nicht gefahren sind. Das würde bei einer kompletten Absage der Qualifikation alle betreffen.

In diesem Fall bestimmt die Startnummer den Startplatz. Weltmeister Jenson Button stünde dann auf der Pole Position und sein Teamkollege Lewis Hamilton würde ihm in der ersten Startreihe Gesellschaft leisten. Michael Schumacher würde mit Startnummer drei den besten Startplatz seiner Saison 2010 erben. Ein Schuft, der dabei Hintergedanken hat. Schumacher luchste seinem Teamkollegen Nico Rosberg vor der Saison die Startnummer drei ab, weil er angeblich abergläubisch ist.

Red Bull nur in Reihe drei

In der dritten Reihe würden bei einem Grand Prix ohne Qualifikation die Red Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber Aufstellung nehmen. Für die als haushohe Favoriten eingeschätzten Red Bull sicher der Worstcase, zumal Hauptgegner McLaren das Geschenk der ersten Startreihe bekäme.

Da tröstet es auch wenig, dass Ferrari-Star Fernando Alonso in diesem Fall nur Achter wäre. Der Spanier wird deshalb 2011 darauf drängen, mit Felipe Massa die Startnummer sieben gegen die Nummer acht einzutauschen. Pech hätten die Teams mit hohen Startnummern: Die Sauber-Piloten Kamui Kobayashi und Nick Heidfeld wären in die vorletzte Reihe verbannt.

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