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GP Japan

Doppelpole für Ferrari

Foto: dpa

Felipe Massa holte am Samstag (7.10.) in Suzuka die zweite Pole Position seiner Formel 1-Karriere vor Teamkollege Michael Schumacher. Weltmeister Fernando Alonso musste sich auf Platz fünf anstellen.

07.10.2006

Ferrari-Pilot Felipe Massa holte sich Zeittraining zum Großen Preis von Japan in Suzuka mit einer Rundenzeit von 1.29,599 Minuten die Pole Position für den 17. GP der Saison 2006. WM-Leader Michael Schumacher belegte mit einem Rückstand von einer Zehntelsekunde auf seinen brasilianischen Teamkollegen Platz zwei. Die Toyota-Piloten Ralf Schumacher und Jarno Trulli komplettierten den Bridgestone-Triumph mit den Plätzen drei und vier, der in der WM punktegleich mit Schumacher liegende Renault-Pilot Fernando Alonso kam nur auf Platz fünf.

Das Wetter sorgte beim Zeittraining wieder einmal für Dramatik: Dunkle Wolken verhüllten den Himmel am Horizont kurz vor Beginn der alles entscheidenden dritten Trainingssektion des Zeittrainings. Die Piloten mussten unplanmäßig mit viel Sprit gleich zu Beginn richtig angasen, weil ihnen die Angst vor einem möglichen Regenschauer im Genick saß – und das mit gebrauchten Reifen.

Doch das Duell um die Pole Position wurde trotz phasenweise leichter Regentropfen erst in den Schlussminuten entschieden. Schumacher demonstrierte die Überlegenheit der Paarung Ferrari und Bridgestone bereits im zweiten Sektor des Zeittrainings: Mit 1.28,954 Minuten brannte er eine Fabelbestzeit in den Asphalt, alle anderen Piloten mit Ausnahme von Teamkollege Felipe Massa schafften nicht einmal Rundenzeiten unter 1.30 Minuten. Die Bridgestone-Reifen am Ferrari waren übrigens keine spezielle Neuentwicklung für Suzuka, sondern man fuhr die gleiche Reifenspezifikation, die schon in Istanbul zum Einsatz kam.

Felipe Massa: "Bridgestone überlegen"

Polesitter Felipe Massa analysierte nach dem Zeittraining: „Reifen und Auto funktionieren tadellos, wir waren unter trockenen Bedingungen immer vorn, und im Qualifying sind die ersten zwei Startreihen in Bridgestone-Hand. Das belegt, wie stark Bridgestone hier ist.“

Michael Schumacher betrachtet das Resultat primär unter dem Aspekt WM-Kampf: „Natürlich bin ich sehr zufrieden, dass beide Ferrari in der ersten Reihe stehen – und beide Renault nur in der dritten.“ Technikchef Ross Brawn: „Wir waren in Suzuka bis jetzt klar überlegen, das gab uns Spielraum für die Strategie im Rennen.“ Will sagen: Die Ferrari-Fahrer hatten sicher viel Sprit an Bord. Bleibt für den Rennsonntag die Frage, wann und wie man die Reihenfolge zwischen Massa und Schumacher umdrehen will. Ferraris Technikchef hat dazu eine klare Antwort: „Wir haben sicher unsere Lehren aus dem Rennen in der Türkei gezogen.“

Flavio Briatore: "Maximum herausgeholt"

Bei Renault macht man sich für den Japan-GP am Sonntag keine Illusionen: „Wir haben in Bezug auf den Speed das Maximum heraus geholt“, so Teamchef Flavio Briatore. „Ich hoffe, dass wir morgen keine Blockadeaktionen von Felipe Massa fürchten müssen. Wir sollten in der Lage sein, die Toyota beim Start zu überholen, weil die traditionell deutlich schlechter vom Startplatz wegkommen als wir.“

Die deutschen Teams und Fahrer verbuchten gemischte Ergebnisse: So schaffte McLaren-Mercedes noch nicht einmal den Sprung in die dritte Sektion des Qualifikationstrainings, wo die ersten zehn Startplätze ausgefochten werden. "Wir sind einfach zu langsam", sagte Kimii Räikkönen. BMW-Pilot Nick Heidfeld konnte sich letztlich für den neunten Startplatz qualifizieren und damit im deutsch-deutschen Duell gegen Williams-Fahrer Nico Rosberg die Oberhand behalten. Rosberg musste sich mit Startplatz zehn zufrieden geben.

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