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Singapur-Streit

Massa immer noch sauer auf Hamilton

Lewis Hamilton - GP Japan - Suzuka - 6. Oktober 2011 Foto: xpb 77 Bilder

Der Knatsch zwischen Felipe Massa und Lewis Hamilton geht in die nächste Runde. Massa zeigte sich in Japan immer noch verärgert über den Briten, mit dem er in Singapur aneinander rempelte.

06.10.2011 Bianca Leppert

Sie sind ein bisschen wie kleine Kinder. Felipe Massa und Lewis Hamilton wollen einfach nicht aufhören zu zanken. Nachdem sie beim GP Singapur aneinander geraten waren, sorgte der kürzlich aufgetauchte Funkspruch von Massas Ingenieur für ein erneutes Auffachen des Streits. Rob Smedley hatte Massa über Funk angewiesen, er solle das Rennen von Hamilton zerstören.

"Wenn wir den Funk bei allen öffnen würden, dann gäbe es das ganze Rennen nur Gelächter", sagte Massa. "Das ist in jedem Sport so. Wieso halten sich wohl die Fußballer immer die Hand vor den Mund? Weil sie schlimme Sachen sagen."

Noch immer ist Massa stinkig auf Hamilton. Der Ferrari-Pilot wollte Hamilton nach dem Rennen auf die Situation ansprechen, der weigerte sich aber. "Wenn ich in seiner Situation wäre, würde ich mich entschuldigen", wetterte Massa gegen den McLaren-Pilot. "Ich wollte abseits der Medien mit ihm reden. Er muss für alles was er tut, bezahlen. Er hatte Zeit genug zu lernen", meint der Brasilianer.

Hamilton: "Habe meine Strafe bekommen"

Hamilton gab sich in Suzuka hingegen ganz ruhig und gelassen. "Ich habe von dem Funkspruch gehört, als ich hier angekommen bin", sagte der McLaren-Pilot. "Ich war die ganze Woche unterwegs. Ich habe dazu nichts mehr zu sagen und konzentriere mich auf das Rennen. Es ist schade, dass wir immer noch über das letzte Wochenende reden. Ich habe meine Strafe bekommen."

Dennoch fällt auf, dass sich Hamiltons Fehler in dieser Saison häufen. In Monaco rempelte er gleich zwei Kollegen in die Bande, in Kanada krachte er in den McLaren von Jenson Button und in Budapest kreiselte er im Rennen ohne Feindkontakt von der Strecke und verschenkte damit einen möglichen Sieg.

Den Vorwurf, dass er aus seinen Fehltritten nichts lernt, lässt er nicht ganz gelten. Dazu wären die Umstände immer zu verschieden. "Wenn du überholst, berührst du manchmal jemanden. Du kannst ihn berühren, die Räder blockieren und du fährst geradeaus. Oder du berührst ihn und bekommst eine Strafe. Ich scheine das in letzter Zeit öfter getan zu haben. Es ist einfach zu sagen, es ist immer das Gleiche."

Hamiltons Kumpel Adrian Sutil will keine Partei ergreifen, kann ihm aber nachfühlen. "Lewis ist Profi genug, um da durchzukommen", meint der Force India-Pilot. "Du hast eben nicht immer gute Zeiten. Man kennt ihn als Kämpfer. Er riskiert gerne etwas und das ist auch das, was ihn ausmacht."

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