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GP Japan

Schumi schlägt Alonso im 2. Training

Foto: Wolfgang Wilhelm

Das Duell Ferrari gegen Renault dominierte auch die zweite freie Trainingssitzung beim Großen Preis von Japan in Suzuka: Renault-Pilot Giancarlo Fisichella sicherte sich mit einer Rundenzeit von 1.34,337 Minuten die Bestzeit.

06.10.2006

Nur einen Hauch dahinter reihte sich Ferrari-Pilot Felipe Massa ein, sein Rückstand betrug nur die Winzigkeit von 0,071 Sekunden. Hinter den beiden Wasserträgern sortierten sich die WM-Protagonisten der Topteams ein: Platz drei ging an Michael Schumacher, Platz vier an Fernando Alonso.

Auf Grund der wechselhaften Verhältnisse können noch keine definitiven Aussagen darüber getroffen werden, welcher Reifenhersteller in Suzuka im Vorteil sein könnte. Ferrari-Technikchef Ross Brawn: "Wir haben noch zu wenig Daten bei trockenen Bedingungen. Wir hatten Sorgen wegen Graining bei abtrocknender Piste, weil die Strecke noch grün ist, aber das hat sich gottlob nicht bestätigt.“

Flavio Briatore: "Reifen körnten sofort"

Im Michelin-Camp wollte man ebenfalls noch keine Rückschlüsse auf das Rennen ziehen. Renault-Teamchef Flavio Briatore: "Bei uns körnten die Reifen sofort, dieses Phänomen verschwand aber so schnell wie es kam.“ Williams-Testfahrer Alex Wurz orakelte: "Ich glaube, das Michelin hier einen leichten Vorteil haben könnte.“

Da das zweite Freitagstraining auf abtrocknender Piste stattfand, versuchten alle Piloten aller Teams möglichst viele Runden abzuspulen, um Erfahrungswerte bezüglich Reifen und Fahrzeugabstimmung zu sammeln. Während die Stammpiloten wie üblich mit den Kilometern knauserten – Alonso fuhr nur fünf Runden, Michael Schumacher zehn Runden – lastete die Hauptarbeit auf den Freitagstestfahrern.

Schlechter Tag für Heidfeld

So spulte BMW-Sauber-Pilot Sebastian Vettel als Fleißigster insgesamt 30 Runden ab und belegte letztlich einen guten sechsten Schlussrang im 29 Wagen starken Teilnehmerfeld. Red Bull-Freitagstestfahrer Michael Ammermüller fuhr 25 Runden und belegte mit einer Rundenzeit von 1.35,433 Minuten Platz zwölf, eine Position hinter Toyota-Stammpilot Ralf Schumacher.

Wenig überzeugend verlief das zweite freie Training für die restlichen deutschen Piloten: Williams-Pilot Nico Rosberg verbuchte Platz 15, noch schlimmer erging es BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld, der mit einem Rückstand von 4,4 Sekunden nur Platz 27 verbuchte. Pech hatte auch Spyker-Freitagstestfahrer Adrian Sutil: Der 23-jähriger Starnberger musste seinen Formel 1-Rennwagen nach 14 Runden mit einem Motorschaden abstellen.

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