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GP Kanada 2010 - Ergebnis Qualifying

Hamilton auf Pole - Vettel Dritter

Foto: xpb 22 Bilder

++ Neue Bilder ++ Lewis Hamilton hat im Qualifying von Montreal die Pole Position-Serie von Red Bull durchbrochen. Mark Webber und Sebastian Vettel mussten sich ausnahmsweise mit den Plätzen zwei und drei zufrieden geben. Die Bullen haben aber noch ein Ass im Ärmel.

13.06.2010 Tobias Grüner

Sieben Rennen machten die Red Bull-Piloten die ersten Startpositionen unter sich aus. In Kanada steht erstmals ein McLaren ganz vorne im Feld. Lewis Hamilton sicherte sich mit einer Zeit von 1:15.105 Min. die Pole Position - die dritte Kanada-Pole in Folge. "Das ist wirklich überwältigend", freute sich Hamilton anschließend. "Nachdem ich im dritten Training die Mauer berührt habe, mussten die Mechaniker noch die Aufhängungen wechseln. Das war wirklich eine tolle Arbeit."

Mark Webber und Sebastian Vettel blieb im Qualifying ausnahmsweise mal das Nachsehen. Allerdings haben die Bullen ihren Fokus im Abschlusstraining schon auf das Rennen gelegt. Im Gegensatz zu Hamilton fuhr das deutsch-australische Duo seine schnellsten Runden im Q3 auf harten Reifen. Hamilton war dagegen auf weichen Reifen unterwegs, mit denen er auch ins Rennen gehen muss. Da sich die weiche Mischung in Montreal ungewöhnlich schnell auflöst, könnte das ein großer Vorteil für Webber und Vettel werden.

"Ich hoffe, das spielt uns morgen in die Karten", blickt Webber voraus. Vettel war dagegen nicht ganz glücklich mit der Entscheidung: "Die harten Reifen haben lange gebraucht, bis sie auf Temperatur kamen. Ich habe erst in der letzten Runde eine Zeit hinbekommen. Vom Timing war es nicht optimal." Hamilton hofft, das der Nachteil nicht so groß sein wird: "Wir wissen, dass der weiche Reifen nicht optimal ist. Wir werden versuchen ihn am Leben zu halten. Aber hier in Kanada weiß man nie, wie das Rennen läuft."

Rosberg und Sutil am Ende der Top-Ten

Hinter dem Spitzentrio zeigte auch Fernando Alonso auf Rang vier aufsteigende Form. Der Spanier verpasste die Vorgabe von Vettel nur um 15 Tausendstel und startet deshalb von der dreckigen Seite der zweiten Startreihe. In der dritten Reihe findet sich ein ungewöhnliches Duo wieder. Weltmeister Jenson Button startet neben dem Force India von Tonio Liuzzi. Der Italiener war in Istanbul noch in der ersten K.O.-Runde gescheitert und geht nun von Platz sechs ins Rennen.

Hinter Felipe Massa und Robert Kubica, die sich Startreihe vier teilen, finden sich am Ende der Top-Ten zwei weitere deutsche Piloten ein. Adrian Sutil landete auf Rang neun. Nico Rosberg wurde im Mercedes Zehnter. Rosberg war nicht glücklich über das Resultat: "Es hängt alles davon ab, wie die Reifen funktionieren und wir haben es heute nicht geschafft, sie zum Funktionieren zu bekommen. Wir sind nur am Rumrutschen und wir haben nicht viel getan, um das Problem zu beheben. Wir haben nur gedacht, es wird schon irgendwie gehen."

Viertberster Deutscher wurde Nico Hülkenberg auf Position zwölf. Trotz des Williams-Aufschwungs war auch "Hülk" nicht zufrieden, was vor allem daran lag, dass Teamkollege Rubens Barrichello knapp vor dem Deutschen landete: "Für mich ist es ärgerlich, vier Tausendstel hinter Rubens zu sein. Die sind in der letzten Schikane liegengeblieben, da hab ich ein bisschen zu früh gebremst."

Schumacher scheitert schon im Q2

Sogar noch einen Platz hinter Hülkenberg startet am Sonntag Michael Schumacher. Zum ersten Mal in dieser Saison scheiterte der Rekordchampion schon in der zweiten Runde des Qualifyings. "Es gab ziemlich arge Balanceprobleme, die wir dieses Wochenende schon einmal hatten. Die sind jetzt im Qualifying leider zurückgekommen", analysierte der Deutsche nüchtern. In Kanada hatte er in seiner Karriere zuvor sieben Mal gewonnen. Am Samstag fehlte ihm eine halbe Sekunde auf Teamkollege Rosberg.

Als Erster der deutschen Piloten musste wie üblich Timo Glock die Segel im Qualifying streichen. Auf Platz 21 blieb der Virgin-Pilot auch wieder einmal hinter dem Lotus-Duo zurück, das als Referenz unter den F1-Neulingen gilt. Trotzdem war der Deutsche nicht unzufrieden: "Ich bin ganz happy. Wir konnten den Rückstand auf Lotus nochmal verkleinern." Auch der Rückstand auf den Rest der Feldes wurde geringer. Sowohl Glock als auch die beiden Lotus blieben weniger als eine Sekunde hinter dem Sauber von Kamui Kobayashi, der als einziger Pilot der arrivierten Teams ebenfalls in Q1 ausschied.

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