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GP Kanada 2011 - Training 1

Rosberg Schnellster - Vettel in der Mauer

Sebastian Vettel Foto: xpb 60 Bilder

Nico Rosberg hat in Montreal für ein Lebenszeichen von Mercedes gesorgt. Der Silberpfeil-Pilot fuhr am Freitag (10.6.) die erste Trainingsbestzeit des Wochenendes. Für Sebastian Vettel war die Session dagegen nach einem Crash vorzeitig beendet.

10.06.2011 Tobias Grüner

Jenson Button hatte am Donnerstag mit der Aussage überrascht, dass Mercedes für ihn in Kanada zum Favoritenkreis gehört. Im ersten Freien Training schien Nico Rosberg die Prognosen des McLaren-Piloten zu bestätigen. Mit einer Runde von 1:15.591 Min. sicherte sich der 25-Jährige die erste Bestzeit des Wochenendes.

Der einzige Pilot, der Rosberg annähernd folgen konnte, hieß Fernando Alonso. Mit mehr als einer halben Sekunde folgte der Ferrari aber schon mit Respektsabstand. Michael Schumacher auf Rang drei bestätigte den guten Eindruck von Mercedes. Nach den herben Pleiten zuletzt in Barcelona und Monaco wäre ein Erfolg in Kanada Balsam auf die Seele der Silberpfeil-Fans.

McLaren-Duo mit einer Sekunde Rückstand

Hinter dem Spitzentrio folgten die beiden McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton auf den Plätzen vier und fünf. Die beiden Engländer blieben allerdings schon mehr als eine Sekunde zurück. Einen guten Eindruck hinterließen auch Rubens Barrichello (Williams) auf Rang sieben und Paul di Resta (Force India) auf Platz acht.

Den Abschluss der Top Ten bildete ein deutsches Duo. Nick Heidfeld gewann das Renault-Trainingsduell gegen Vitaly Petrov und sicherte sich Rang neun. Force India-Testfahrer Nico Hülkenberg sicherte sich Platz zehn.

Vettel sorgt für Trainingsabbruch

Für Red Bull gab das erste Training von Montreal noch keinen großen Anlass zur Euphorie. Mark Webber landete mehr als zwei Sekunden hinter der Bestzeit auf Rang zwölf. Für Teamkollege Sebastian Vettel lief es noch schlechter. Nach knapp einer Stunde ging der Deutsche etwas zu schnell durch die Schikane und rutschte frontal in die Bande. Bis das  demolierte Auto geborgen war, musste die Session kurz unterbrochen werden.

Schon in der Türkei hatte Vettel seinen Red Bull im ersten Freien Training in die Mauer gesetzt. Damals war das Auto so stark zerstört, dass er sogar die zweite Session verpasste. Wie groß der Schaden dieses Mal ist, lässt sich nicht genau abschätzen. Entgegen ersten Meldungen soll das Chassis nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Zum Start des Nachmittagstraining wird das Auto aber wohl noch nicht einsatzfähig sein. Red Bull hofft, dass Vettel gegen Ende der Sitzung  noch ein paar Runden drehen kann.

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