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GP Kanada 2011 - Training 3

Vettel setzt letzte Trainingsbestzeit

Sebastian Vettel - GP Kanada 2011 Foto: xpb 80 Bilder

Im letzten Test vor der Kanada-Qualifikation hat Sebastian Vettel die schnellste Runde des Wochenendes gedreht. Der Red Bull-Pilot blieb drei Zehntel vor Fernando Alonso im Ferrari. Silberpfeil-Pilot Nico Rosberg landete auf Rang drei.

11.06.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel ist wieder einmal der große Favorit für die Pole Position. Im letzten Freien Training fuhr der Deutsche eine 1:13.381 Min. und damit die schnellste Runde des gesamten Wochenendes. Der Red Bull-Pilot blieb mit seiner Bestzeit schon im Training 1,8 Sekunden unter der Pole Position-Zeit des Vorjahres.

Der erste Verfolger von Vettel scheint an diesem Wochenende Fernando Alonso zu heißen. Nach seiner Tagesbestzeit am Freitag blieb der Ferrari-Pilot im letzten Test vor der Qualifikation nur drei Zehntel hinter der Vorgabe seines deutschen Konkurrenten. Felipe Massa auf Rang vier bestätigte den guten Eindruck der Autos aus Maranello.

Mercedes schnell auf einer Runde

Mitten in das Ferrari-Sandwich quetschte sich am Samstagvormittag noch Nico Rosberg. Mit einer halben Sekunde Rückstand scheinen die Silberpfeile beim Kampf um die besten Startpositionen wieder eine gute Rolle spielen zu können. Michael Schumacher wurde in seiner schnellsten Runde von Verkehr behindert und wurde Siebter. Die Frage lautet, wie gut der Mercedes im Rennen die Reifen erhalten kann.

Vor Schumi setzte sich noch das englische McLaren-Duo. Jenson Button hatte dieses Mal die Nase knapp vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Allerdings scheinen die chromglänzenden Autos nicht so stark zu sein, wie man vor dem Wochenende erwartet hatte.

Hinter Renault-Pilot Vitaly Petrov auf Rang acht schoben sich auch noch die beiden Force India-Autos in die Top Ten. Adrian Sutil ließ sich nicht durch den Crash am Vortag einbremsen und ließ seinen Teamkollegen Paul di Resta knapp hinter sich. Nick Heidfeld kam im zweiten Renault auf Rang 13. Timo Glock war wieder einmal der schlechteste Deutsche auf Rang 21.

De la Rosa crasht, Webber steht in der Garage

Nach vier Mauer-Einschlägen am Vortag kam auch das dritte Training nicht ohne Crash aus. In den letzten Minuten der Session krachte Sauber-Aushilfsmann Pedro de la Rosa in Kurve vier in die Bande. Beim Einlenken brach das Heck plötzlich aus und der Routinier schleuderte mit dem Hinterrad in die Mauer. Der Pilot blieb unverletzt. Der Schaden hielt sich in Grenzen.

Probleme gab es im dritten Training auch bei Mark Webber. Die Red Bull-Mechaniker arbeiteten die ganze Sitzung über am KERS-System des Australiers. Am Ende blieb der Eingriff ohne Erfolg. Webber muss ohne eine einzige Trainingsrunde am Samstag in die Qualifikation gehen.

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