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GP Kanada 2011 - Training 2

Alonso-Bestzeit bei Crash-Festival

Fernando Alonso Foto: xpb 60 Bilder

Gleich vier Piloten haben ihre Autos in den ersten beiden Trainingssitzungen von Montreal in die Mauer gesetzt. Die schnellste Zeit des ersten Tages sicherte sich Ferrari-Pilot Fernando Alonso.

10.06.2011 Tobias Grüner

Der Highspeed-Kurs von Montreal wurde am Freitag (10.6.) mal wieder seinem Ruf als spektakuläre und gefährliche Strecke gerecht. In den beiden Trainingssitzungen landeten gleich vier Piloten mit ihren Autos in der Mauer, drei Mal musste der Trainingsbetrieb per roter Flagge unterbrochen werden.

Sutil, Kobayshi und D'Ambrosio mit Bandenkontakt

Nachdem am Vormittag schon Sebastian Vettel mit der "Wall of Champions" nach der Zielschikane Bekanntschaft gemacht hatte, verabschiedete sich am Nachmittag mit Adrian Sutil ein weiterer deutscher Pilot vorzeitig. Der Force India-Fahrer war in Kurve sieben etwas zu weit nach außen gekommen und touchierte die Bande mit dem linken Vorderreifen. Die Aufhängung nahm die Begegnung mit der Leitplanke krumm. Sutil musste sein Arbeitsgerät am Streckenrand abstellen.

Kurze Zeit später beendete auch Kamui Kobayashi sein Training vorzeitig. Der Japaner nahm die Kerbs in der dritten Kurve etwas zu optimistisch und konnte den Einschlag danach nicht mehr verhindern. Um den völlig demolierten Sauber zu bergen, entschied die Rennleitung die Sitzung für elf Minuten zu unterbrechen. Kurz nach dem Neustart verabschiedete sich auch noch Virgin-Pilot Jerome D’Ambrosio an gleicher Stelle. Wieder ruhte der Trainingsbetrieb. Dieses Mal für sechs Minuten.

Ferrari gibt Duftmarke ab

Von den Piloten, die den Bandenkontakt erfolgreich vermieden, konnte Fernando Alonso die beste Zeit des Tages fahren. Der Spanier, der am Vormittag noch hinter Nico Rosberg auf Rang zwei gelandet war, fuhr in der zweiten Sitzung eine 1:15.107 Minuten. Damit war der zweifache Champion dreieinhalb Zehntel schneller als Sebastian Vettel. Der Deutsche hatte nach seinem Crash am Vormittag Glück, dass seine Mechaniker den Red Bull zum zweiten Training rechtzeitig herrichten konnten.

Hinter Vettel zeigte Felipe Massa auf Rang drei, dass an diesem Wochenende mit Ferrari zu rechnen ist. Das rote Auto kommt besonders gut mit den superweichen Reifen zurecht. Geheimfavorit McLaren hielt sich auf den Rängen vier und fünf für Lewis Hamilton und Jenson Button noch etwas zurück.

De la Rosa erstmals im Einsatz

Etwas überraschend ist der sechste Platz für Paul di Resta. Damit konnte der Force India-Pilot sogar Red Bull-Pilot Mark Webber auf Rang sieben verweisen. Die Plätze acht und neun gingen an das Renault-Duo Vitaly Petrov und Nick Heidfeld. Rubens Barrichello belegte im Williams den letzten Platz in den Top Ten.

Für Sauber war am Nachmittag erstmals Pedro de la Rosa in dieser Saison unterwegs. Der Spanier sprang kurzfristig für Sergio Perez ein, der am Vormittag über Übelkeit geklagt hatte. Bei seinem ersten Auftritt kam der Routinier auf einen respektablen 18. Platz.

Mercedes-Duo abgeschlagen

Grund zur Sorge gibt es dagegen für alle Mercedes-Fans. Nachdem Nico Rosberg und Michael Schumacher am Vormittag noch die Plätze eins und drei belegten, landeten die beiden am Nachmittag mit 3,5 Sekunden Rückstand abgeschlagen auf den Rängen 19 und 20. Timo Glock im Virgin blieb nur knapp hinter den Silberpfeilen auf Platz 21.

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