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Fahrer-Stimmen zu Montreal

"Eine Strecke, die zubeißen kann"

Sebastien Vettel GP Kanada Crashs 2011 Foto: Wolfgang Wilhelm 51 Bilder

Vor dem GP Kanada haben wir die Stimmen der Formel 1-Piloten zum Rennen in Montreal gesammelt. Alle freuen sich auf die Reise über den Atlantik. Und alle erwarten wieder ein großes Spektakel auf dem Circuit Gilles Villeneuve.

05.06.2012 Tobias Grüner

Sebastian Vettel: "Jeder liebt es nach Montreal zu kommen. Die Strecke ist eine tolle Herausforderung für die Fahrer. Wie in Melbourne wird auf öffentlichen Straßen gefahren. Die Abnutzung der Reifen kann also sehr hoch sein. Auch die Belastung der Bremsen könnte uns Kopfschmerzen bereiten."

Mark Webber: "Wegen der tollen Atmosphäre ist Montreal einer meiner Top Fünf Grands Prix im Kalender. Die Rennen sind hier immer spannend. Letztes Jahr war da keine Ausnahme. Es ist ein Kurs, auf dem man mit wenig Abtrieb fährt und bei dem es auf hohen Top-Speed ankommt. Also eine ganz andere Herausforderung. Wir sind zuversichtlich, dass unser Auto hier gut funktioniert."

Jenson Button: "Mein Sieg im Vorjahr war einer der wenigen Momente, bei denen einfach alles zusammengepasst hat. Es ist immer noch schwer zu glauben, dass ich zur Halbzeit noch auf dem letzten Platz lag und mir in der Schlussrunde noch den Sieg schnappen konnte. Dieses Mal ist es besonders wichtig für uns, das Qualifying hinzubekommen. In den letzten beiden Rennen hat es im Q2 nicht so gut geklappt. Und wenn man erst einmal im Verkehr steckt, dann wird es am Sonntag schwer, egal wie gut die Pace im Rennen ist."

Lewis Hamilton: "Der Circuit Gilles Villeneuve ist ein fantastischer Kurs. Super-schnell in einigen Passagen, da benötigt man Technik und Präzision. Aber man kann auch Rad an Rad bei mehr als 320 km/h kämpfen. An das Ende der langen Geraden folgen enge Kurven. Es ist wichtig, die Kraft auf die Straße zu bekommen. Auf dem Papier sollte unser Auto gut passen. Wir haben in Spanien gezeigt, dass wir gut in schnellen Kurven sind. Aber auch im letzten Sektor, der langsamer und technischer ist, waren wir schnell."

Fernando Alonso: "Prognosen sind schwierig, weil die Saison mit den vielen Höhen und Tiefen für alle unvorhersehbar ist. Ich sehe aber keinen Grund, warum wir in Kanada nicht konkurrenzfähig sein und am Ende des Rennens um die Spitzenplätze kämpfen sollten. Siege sind nicht einfach, genau wie Podiumsplätze. Wichtig ist es zu punkten und weiter auf einem hohen Level konstante Leistungen abzuliefern."

Felipe Massa: "Es gibt viele Schikanen in Montreal, also benötigt man ein Auto, das gut über die Kerbs kommt. Im Gegensatz zu Monaco braucht man aber auch einen guten Top-Speed auf den Geraden und Traktion aus den engen Schikanen heraus. Da muss man einen Kompromiss finden. Man kann nicht einfach mehr Abtrieb draufpacken, weil man dann auf den Geraden zu langsam wird. Wichtig wird auch sein, die Reifen schon am Freitag zu verstehen, um sich eine gute Strategie für das Rennen zu überlegen."

Nico Rosberg: "Ich freue mich schon auf die Reise nach Montreal. Mit den langsamen Kurven und dem niedrigen Abtriebsniveau - ähnlich wie in Monza - sollte unserem Auto die Strecke passen. Wir haben in den vergangenen Wochen Fortschritte erzielen können, was man auch in Monaco gesehen hat. Ich hoffe, dass wir in Kanada den nächsten Schritt machen können."

Michael Schumacher: "Die Rennen in Montreal sind meisten voller Action, wie wir auch im Vorjahr gesehen haben. Der Charakter der Strecke sollte uns passen und wir setzen darauf, dass unser Auto dort gut funktioniert. Montreal ist immer eine Reise wert. Ich hoffe, dass sich der Weg dieses Jahr ganz besonders lohnen wird."

Kimi Räikkönen: "Wir waren bisher auf jeder Strecke konkurrenzfähig und das erwarten wir auch in Kanada. Aber nach dem ersten Trainingstag kann man da sicher mehr sagen. Das Qualifying ist wichtig, aber nicht notwendig, um ein gutes Ergebnis einzufahren. Man benötigt ein Auto, dass stabil bremst und gut über die Kerbs geht. Eine interessante Herausforderung sind auch die verschiedenen Asphaltoberflächen die unterschiedlich Grip liefern. Und dann gibt es auch in praktisch jedem Rennen Safety-Car-Phasen."

Romain Grosjean: "Es ist mein erstes Rennen auf dem Circuit Gilles Villeneuve. Diese Strecke kann zubeißen, wie man über all die Jahre an der "Wall of Champions" gesehen hat. Auch wenn ich noch kein Champion bin, werde hier ganz besonders aufpassen. Normalerweise liegen mir Straßenkurse. Es wird interessant sein, wie viel Grip der Asphalt bietet. Und dann müssen wir auch noch auf das wechselhafte Wetter achten - wie im Vorjahr."

Kamui Kobayashi: "Ich denke, mit unserem Auto sind wir für diesen Kurs gewappnet. Ich hoffe, wir können dort die Leistung zeigen, die wir sehen wollen. Ich glaube, dass wir in Montreal stark sein können. Sollte es dort kühl sein, bleibt abzuwarten, wie die Reifen arbeiten. Ich finde die Strecke und die Stadt sehr schön. Unser Auto wird ständig besser, und ich freue mich auf den Großen Preis von Kanada."

Sergio Perez: "Für mich wird es der erste Große Preis von Kanada, denn im vergangenen Jahr fuhr ich ja nur ein paar Runden im Freien Training. Ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht antreten kann. Mir war schwindlig und übel im Auto, das war damals eine Folge des Monaco-Unfalls. Ich denke, dass wir in den zurückliegenden Rennen in verschiedenen Situationen Pech hatten. Aber der Speed ist da, das haben auch meine Rundenzeiten im Rennen in Monaco klar bewiesen. Ich will in Kanada gute Arbeit abliefern und so viele Punkte wie irgend möglich holen."

Nico Hülkenberg: "Mein letztes Rennen in Kanada liegt schon zwei Jahre zurück. Aber vergangene Saison konnte ich wenigstens das Training fahren. Montreal ist eine ungewöhnliche Strecke - ein Mix zwischen einem Stadtkurs und einer permanenten Rennstrecke. Es können einem leicht Fehler unterlaufen, weil man über die Kerbs drüber und nah an die Mauern heran muss, um eine gute Runde hinzubekommen."

Timo Glock: "Ich freue mich schon auf das Rennen, weil es der Schauplatz meines Grand Prix-Debüts war - bei dem ich direkt zwei Punkte sammeln konnte. Seitdem war Kanada immer gut zu mir. Die Strecke ist etwas Besonderes. Es ist ein Straßenkurs, allerdings etwas anders als Monaco. Mit den langen Geraden benötigt man einen Kompromiss in Sachen Abtrieb. Hier weiß man nie, was passieren wird. Wir hatten viel Regen in der Vergangenheit und auch die "Wall of Champions" bestimmt oft den Ausgang des Rennens."

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