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GP Kanada 2012 (Training 1)

Hamilton knapp vor Vettel und Rosberg

GP Kanada 2012 Lewis Hamilton Foto: xpb 16 Bilder

Im ersten Training zum GP Kanada ging es am Freitag (8.6.) bereits ordentlich zur Sache. Wegen des drohenden Regens am Nachmittag herrschte ungewöhnlich viel Verkehr auf der Strecke. Am Ende sicherte sich Lewis Hamilton die erste Bestzeit des Montreal-Wochenendes.

08.06.2012 Tobias Grüner

Normalerweise herrscht in einem ersten Training in Montreal zu Beginn viel Leerlauf. Auf der nicht permanenten Rennstrecke mitten im Sankt Lorenz-Strom gibt es am Anfang des Wochenendes traditionell nur wenig Grip. Erst wenn Gummi auf der Bahn liegt, sind die Daten einigermaßen verwertbar.

In diesem Jahr hatten die Ingenieure diese Zeit aber nicht. Der Wetterbericht sagte Regen für den Nachmittag voraus. Der Großteil des Testprogramms wurde bei den meisten Teams deshalb in die erste Sitzung verlegt. Obwohl auch schon in der ersten Sitzung einige Regentropfen fielen, bekamen die Fans am Streckenrand von Beginn an viel Action zu sehen.

Ruhig wurde es auf dem Circuit Gilles Villeneuve nur einmal ganz kurz. Heikki Kovalainen verlor nach 50 Minuten Ausgangs der Schikane in Kurve acht die Kontrolle über seinen Caterham und rutschte in die Mauer. Bis das grüne Auto endlich geborgen war, musste die Sitzung für 13 Minuten unterbrochen werden.

Hamilton-Bestzeit auf härterem Reifen

Die schnellste Zeit ließ sich am Ende Lewis Hamilton notieren. Der McLaren-Pilot sicherte sich in 1:15.564 Minuten die erste Bestzeit des Wochenendes. Direkt im Windschatten des Briten lagen zwei deutsche Piloten. Mit seinem letzten Versuch kurz vor Ende der Sitzung schob sich Sebastian Vettel im Red Bull noch auf Rang zwei. Mercedes-Pilot Nico Rosberg wurde knapp dahinter Dritter.

Im Gegensatz zu Hamilton fuhren die deutschen Piloten ihre Bestzeit am Ende auf dem schnelleren Supersoft-Reifen. Allerdings scheint der Unterschied der beiden Mischungen nicht ganz so groß auszufallen wie sonst. Deutliche Zeitenverbesserungen waren mit dem weichen Gummi nicht zu erkennen. Bei kühlen Temperaturen (Asphalt 22°C) hatten viele Piloten Probleme die Reifen ins Arbeitsfenster zu bekommen.

Ferrari testet neuen Auspuff

Auf Rang vier fand sich am Ende Fernando Alonso wider. Der Ferrari-Pilot lag mit 27 Hundertsteln Rückstand ebenfalls in direkter Schlagdistanz zur Spitze. Die knappen Abstände deuten wieder auf ein spannendes Wochenende hin. Ferrari-Teamkollege Felipe Massa landete allerdings nur auf Rang zwölf. Der Brasilianer testete eine neue Auspuff-Variante, an der die Mechaniker lange in den Boxen rumschraubten.

Besser lief es für Nico Hülkenberg, der direkt hinter dem Red Bull von Mark Webber auf Rang sechs landete. Hinter dem Force India-Piloten kam auch das Sauber-Duo Kamui Kobayashi und Sergio Perez in die Top Ten. Michael Schumacher kam mit sieben Zehnteln Rückstand auf Rang neun ebenfalls auf einen einstelligen Listenplatz.

Probleme bei Lotus und Marussia

Einen weniger guten Eindruck hinterließen die beiden Lotus-Autos. Bei kühlen Temperaturen scheinen die schwarz-goldenen Autos nicht besonders gut zu funktionieren. Romain Grosjean und Kimi Räikkönen landeten nur auf den Plätzen 14 und 15. Auch Williams kam nicht richtig auf Tempo. Pastor Maldonado wurde 13., Teamkollege Bruno Senna kam gar nur auf 21. Dazu geriet der Brasilianer auf der Strecke mit Sebastian Vettel aneinander. Die Rennleitung bat beide Piloten nach der Sitzung zum Gespräch.

Ganz am Ende des Feldes fanden sich die beiden Marussia-Autos wieder. Timo Glock und Charles Pic kämpften offenbar mit technischen Problemen. Am Auto von Glock konnte man am Rad immer wieder dunklen Staub von den Bremsen beobachten. Die mehr als vier Sekunden Rückstand sind kein gutes Zeichen.

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