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Radio Fahrerlager GP Kanada 2012

Die heißesten Storys aus Montreal

GP Kanada Jean-Eric Vergne 2012 Foto: Red Bull 63 Bilder

Was sonst noch so am Wochenende in Kanada passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen aber nicht minder interessanten Geschichten aus Montreal gesammelt. Dieses Mal unter anderem mit Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Mark Webber und vielen Weltmeistern ...

13.06.2012 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Studenten vs. Formel 1

Demonstrationen gehören in Montreal seit zwei Monaten zum Stadtbild. Die Studenten protestieren gegen die Erhöhung der Studiengebühren um 70 Prozent. Auch am GP-Wochenende kam es zu Jagdszenen zwischen der Polizei und Studenten in Montreals Straßen. Die Formel 1 macht sich angreifbar, weil ein Teil der 45 Millionen Dollar Antrittsgeld vom Staat, der Stadt und der Provinz Quebec getragen wird. Der Grand Prix spielt aber auch 100 Millionen ein.

Rosberg Jr. überholt den Senior

Keke Rosberg hat 1982 die Weltmeisterschaft mit nur einem Sieg gewonnen. Es war eine vergleichbare Saison wie diese. Elf unterschiedliche Sieg auf sieben unterschiedlichen Autos. Kann er seinem Sohn Nico da einen Tipp geben. "Das ist der letzte Bereich, wo mir mein Vater noch Ratschläge geben kann", grinste Nico. Rosberg Junior fuhr übrigens in Kanada seinen 115. Grand Prix - einen mehr als der Senior.

Kundenauto-Idee endgültig gestorben

Die unselige Kundenauto-Idee ist tot. Ferrari und Red Bull hatten vergeblich versucht, sie dem Rest schmackhaft zu machen. Nach ihrem Plan hätten Ferrari, Red Bull, McLaren, Mercedes, Lotus und Williams die Autos gebaut. Der Rest wäre bei diesen sechs Herstellern shoppen gegangen. Teams wie Sauber oder Force India protestierten. Wer wollte ihnen verbieten, Autos zu bauen? Einige Teams drohten sogar mit dem Gang vor ein EU-Gericht.

Sieben Sieger Teil 2

Sieben Sieger in den ersten sieben Rennen des Jahres gibt es nicht? Falsch geraten. Es gab sie schon vor dem Formel 1-Jahr 2012. In der Formel-2-Europameisterschaft 1981. Und so ging diese Saison los: Silverstone: Sieger Mike Thackwell, Hockenheim: Sieger Stefan Johansson, Thruxton: Sieger Roberto Guerrero, Nürburgring: Sieger Thierry Boutsen, Vallelunga: Sieger Eje Elgh, Mugello: Sieger Corrado Fabi, Pau: Sieger Geoff Lees. Erst beim achten Lauf in Enna wurde der Bann gebrochen. Thierry Boutsen beedete die Serie. Wenn sich die Formel 1 an diese Serie hält, dann müsste der Sieger in Valencia der Sieger vom vierten Rennen sein. Das war Sebastian Vettel in Bahrain.

Ruhetag für Bernd Mayländer

Montreal 2012 fiel aus der Reihe. Normalerweise gehört das Safety-Car zum GP Kanada wie die Isle de Notre Dame zu Montreal. Seit 1997 rückte 25 Mal das Safety-Car aus. Diesmal blieb alles ruhig. Selten waren die Fahrer so diszipliniert. In der ersten Runde fand in den Top Ten kein einziges Überholmanöver statt.

Webber in Action

Mark Webber übte sich in der Pause zwischen Monte Carlo und Montreal als Skydiver. Allerdings nur im Windkanal. "Jon DeVore hat mir ein paar Tricks gezeigt, wir sind mit dem Fallschirm herumgeflogen, aber ich weiß nicht, ob ich den Nerv hätte, aus einem Flugzeug zu springen." Webber bleibt lieber auf der Erde. Sein persönliches Highlight war ein Besuch bei der TT-Woche der Isle of Man. Der Monaco-Sieger war schon zum zweiten Mal da: "2008 bin ich eine Runde mit dem Auto abgefahren. Absolut verrückt, was die Jungs da auf den Motorrädern aufführen. Die Isle of Man ist ein Muss für jeden Motorsportfan."

Champions im Fahrerlager

Das Fahrerlager war voller Ex-Weltmeister. Auf und neben der Strecke. Niki Lauda ist als RTL-Reporter ein vertrautes Gesicht. Jacques Villeneuve arbeitete auch für das Fernsehen. Emerson Fittipaldi war nur zum Zuschauen da. Und Mario Andretti kam als neuer Botschafter für den GP USA im November in Austin.

Toro Rosso im Formel 1-Zirkus

Die beiden Toro Rosso-Piloten statteten in Montreal dem Cirque de Soleil einen Besuch ab. Jean-Eric Vergne und Daniel Ricciardo verfolgten dabei nicht einfach nur die Zirkus-Show, sondern wurden selbst aktiv. Hinter den Kulissen versuchten sich die F1-Piloten bei Akrobatikübungen in luftiger Höhe.

Sebastian Vettel mit großen Eiern

Sebastian Vettel reiste direkt nach dem Grand Prix von Kanada nach New York, um bei einer Promo-Aktion für Teamsponsor Infiniti die erste Runde auf der neuen Rennstrecke von New Jersey zu drehen. Neben der Fahraktion gab es auch eine Einladung zu Talkmaster David Letterman. Dort erzählte der Weltmeister, dass man auf dem hügeligen und schnellen Stadtkurs auf der anderen Seite des Hudsons "richtig große Eier" braucht, um schnell zu sein.

Austin im Plan

FIA-Rennleiter Charlie Whiting reiste von Montreal zur zweiten neuen US-Strecke im texanischen Austin, um sich selbst ein Bild über die Baufortschritte zu machen. Nach dem kurzen Ortstermin gab sich der technische Delegierte des Weltverbands zufrieden. "Ich erwarte einen Motorsport-Komplex der Extraklasse." Alles scheint im Plan, damit das erste Rennen Mitte November durchgeführt werden kann. Im August will Whiting aber sicherheitshalber noch einmal nachschauen. 60 Tage vor dem Grand Prix folgt dann die finale Abnahme.

Technik-Pannen bei Mercedes

Bei Mercedes war am Samstag großes Fußballfieber angesagt. Vor dem Teampavillon schauten Nico Rosberg und Michael Schumacher das EM-Auftaktmatch des deutschen Teams. Mitte der ersten Halbzeit fiel plötzlich der Ton aus. Erst zur zweiten Halbzeit war der Kommentator wieder zu hören. Auch für die beiden Fahrer lief nicht alles rund. Bei Rosberg gab es im dritten Training ein Problem an der Benzinleitung. Bei Schumacher streikte nach dem Timing-Fehler im Qualifying im Rennen auch noch der Heckflügel. Ein Reporter-Kollege schrieb später: "Das Schnitzel beim Fußball war das beste, was Mercedes Schumi an diesem Wochenende servierte."

In unserer Fotogalerie haben wir noch einmal die Bilder vom Rennen in Montreal.

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