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GP Kanada 2012 (Training 2)

Hamilton mit zweiter Bestzeit

Lewis Hamilton - Formel 1 - GP Kanada 2012 Foto: xpb 84 Bilder

Lewis Hamilton hat sich mit zwei Trainingsbestzeiten in Montreal selbst in die Favoritenstellung für die Pole Position gebracht. Allerdings geht es an der Spitze wieder äußerst eng zu. Auch die deutschen Piloten mischen kräftig mit.

08.06.2012 Tobias Grüner

Die Formel 1 ist in diesem Jahr unvorhersehbar. Und das Wetter in Kanada offensichtlich auch. Eigentlich waren alle Teams davon ausgegangen, dass die zweite Trainingssitzung im Regen stattfindet. Die meisten Piloten hatten deshalb den Großteil des Testprogramms schon am Vormittag abgespult. Doch auch am Nachmittag fielen aus dem grauen Himmel einfach keine Tropfen. Erst zehn Minuten nach Abpfiff der zweiten Sitzung kamen endlich die angekündigten Niederschläge.

Senna kracht in "Wall of Champions"

Die Fahrer nutzten die unverhoffte Trainingszeit auf Slickreifen natürlich bis zum Ende aus. Nur in einer 14-minütigen Unterbrechung schwiegen die Motoren kurz. Bruno Senna hatte in der Zielschikane die Kontrolle über seinen Williams verloren. Er krachte in die berühmte "Wall of Champions", die schon vielen namhaften Piloten zum Verhängnis wurde.

Besonderes Pech für Senna: Bei dem Crash gingen neben den Aufhängungen auch der Frontflügel und der Heckflügel zu Bruch. Von dem neuen speziellen Montreal-Heckflügel wurden allerdings nur zwei Exemplare gefertigt. Einer ist am Auto von Teamkollege Pastor Maldonado. Der zweite liegt nun in der Mülltonne.

Hamilton wieder mit Bestzeit

Besser lief es für Lewis Hamilton. Der McLaren-Star fuhr wie schon im ersten die Training die schnellste Runde auf dem Circuit Gilles Villeneuve. Mit Supersoft-Reifen war der Brite am Nachmittag noch einmal drei Zehntel schneller als auf der härteren Mischung in der ersten Sitzung. Mit den zwei Bestzeiten hat sich Hamilton auch in die Favoritenrolle für die Pole Position geschoben.

Einfach wird es für den Engländer aber nicht. Vor allem Ferrari hinterließ im zweiten Training einen starken Eindruck. Fernando Alonso blieb auf Rang zwei nur 54 Tausendstel zurück. Teamkollege Felipe Massa verpasste auf Platz drei die Bestzeit ebenfalls nur knapp. Dem Brasilianer fehlten 15 Hundertstel. Beide Fahrer waren im zweiten Training mit dem neuen Auspuff-System unterwegs, das der Version von McLaren stark ähnelt.

Für Sebastian Vettel gab es nach Platz zwei im ersten Training am Nachmittag nur Platz vier. Der Weltmeister kam problemlos durch die zweite Session. Am Vormittag war er noch mit Bruno Senna aneinandergeraten. Die Rennleitung brummte dem Deutschen daraufhin eine Verwarnung auf.

Alle Mercedes-Autos in den Top Ten

Einen guten Eindruck hinterließ auch Force India. Paul di Resta landete überraschend auf Rang fünf, Nico Hülkenberg kam auf Rang acht ebenfalls in die Top Ten. Der Motor dürfte nicht unschuldig an dem unerwarteten Höhenflug sein. Alle sechs Autos mit dem Mercedes im Heck landeten im Training unter den ersten Zehn.

Im Kampf um den Einzug in das Q3 werden es die Force Indias im Qualifying wohl mit Sauber zu tun bekommen. Kamui Kobayashi auf Platz sechs und Sergio Perez auf elf waren ebenfalls gut unterwegs. Auch Mercedes muss man bei der Vergabe der besten Startreihen auf dem Zettel haben. Michael Schumacher ließ sich die siebtschnellste Zeit notieren, Nico Rosberg landete auf Rang zehn.

Mitten in den deutschen Block schob sich noch Jenson Button auf Rang neun. Der Brite verpasste allerdings fast die komplette zweite Sitzung. Im ersten Training war am Getriebe des McLaren ein Ölleck festgestellt worden. Die Mechaniker mussten die Schaltbox mit der kompletten Heckpartie wechseln. Der Brite musste deshalb mit einer älteren Aufhängung antreten. Am Samstag bekommt er wieder die neuen Teile eingebaut.

Sieben Zehntel bis Platz 13

Die Fans können sich auf ein spannendes Qualifying freuen. Lewis Hamilton auf Platz eins war von Pastor Maldonado auf Rang 13 nur durch sieben Zehntel getrennt. Besonders schwer wird es am Samstag für Lotus. Wie schon im ersten Training kamen Romain Grosjean und Kimi Räikkönen nicht über die Plätze 14 und 15 hinaus. Auch Timo Glock hatte Probleme. Der Marussia-Pilot kam noch hinter dem HRT von Pedro de la Rosa nur auf Rang 22.

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