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GP Kanada 2012 (Training 3)

Vettel hauchdünn vor Alonso

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Kanada - 8. Juni 2012 Foto: xpb 84 Bilder

Sebastian Vettel hat sich pünktlich zum Qualifying von Montreal an der Spitze zurückgemeldet. Der Weltmeister setzte im dritten Freien Training am Samstag (9.6.) seine erste Bestzeit des Kanada-Wochenendes.

09.06.2012 Tobias Grüner

Die deutschen Sportfans erwartet am Samstagabend gleich ein doppelter Leckerbissen. Quasi als Vorspeise zum Fußball EM-Auftakt kämpfen Vettel, Schumi, Rosberg & Co. in Kanada um die besten Startpositionen. Die Qualifikation von Montreal scheint in diesem Jahr einen ganz besonders spannenden Krimi zu bieten. Wenn es nach den Ergebnissen des dritten Freien Trainings geht, wird es ganz eng.

Vettel erstmals vorne

Bei deutlich wärmeren Temperaturen als noch am Freitag ließ sich Sebastian Vettel die erste Bestzeit des Wochenendes notieren: 1:14.442 Minuten - so schnell war hier in diesem Jahr noch kein Pilot auf dem Circuit Gilles Villeneuve. Ein Selbstläufer wird das Unternehmen Pole Position für den Weltmeister aber nicht. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso blieb seinem deutschen Konkurrenten mit nur sechs Tausendsteln Rückstand dicht auf den Fersen.

Zum drittplatzierten Lewis Hamilton klaffte dagegen schon eine kleine Lücke von knapp drei Zehnteln. Diese Saison hat allerdings gezeigt, dass sich mit jeder Änderung der Streckenbedingung das Kräfteverhältnis zu ändern scheint. Und im Qualifying sollen die Temperaturen noch einmal anziehen.

Die Piloten in den Top Ten liegen aber auch so schon ganz eng zusammen. Mit Williams ist noch ein viertes Auto im Kampf um die Pole Position dabei. Pastor Maldonado landete knapp hinter Mark Webber auf Rang fünf. Auch die Mercedes sollten bei der Vergabe der besten Startplätze ein Wörtchen mitreden. Michael Schumacher wurde hinter dem zweiten Ferrari von Felipe Massa Achter. Der Rückstand von dreieinhalb Zehntel ist aufholbar.

Rosberg mit Technikproblemen

Für Schumis Teamkollege Nico Rosberg lief es im Training allerdings nicht nach Plan. Schon in der ersten Runde aus den Boxen musste der Shanghai-Sieger seinen Silberpfeil abstellen. Nach einer Untersuchung des Autos teilten die Ingenieure mit, dass ein Problem mit den Benzinleitungen für den Notstopp verantwortlich war. Im Gegensatz zu Teamkollege Schumacher war Rosberg in diesem Jahr weitestgehend von Technikproblemen verschont geblieben.

Eine Außenseiterchance auf die vorderen Startreihen besitzt auch Lotus. Die schwarz-goldenen Autos zeigten sich bei wärmeren Temperaturen gegenüber dem Vortag leicht verbessert. Romain Grosjean und Kimi Räikkönen landeten auf den Plätzen acht bzw. neun. Dahinter reihte sich das Force India-Duo Nico Hülkenberg und Paul di Resta auf zehn und elf ein.

Enges Mittelfeld in Kanada

Der Einzug in das Top Ten-Finale scheint so hart umkämpft wie noch nie in diesem Jahr. Auch die Sauber-Piloten Sergio Perez und Kamui Kobayashi liegen auf den Plätzen zwölf und 13 nicht einmal sieben Zehntel hinter der Spitze. Bis zu Jenson Button auf Rang 15 liegen die Piloten innerhalb einer Sekunde.

Das Qualifying von Montreal beginnt wegen der Fußballübertragung und der Zeitverschiebung schon um 13.00 Uhr Ortszeit. Es lohnt sich also um 19 Uhr deutscher Zeit kurz das Fußball-Programm zu unterbrechen.

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