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GP Kanada 2013 (Training 1)

Di Resta Schnellster auf halbfeuchter Piste

Paul Di Resta Force India 2013 Foto: xpb 105 Bilder

Paul di Resta hat sich die erste Bestzeit des Kanada-Wochenendes gesichert. Auf abtrocknender Strecke war der Schotte zum Ende des ersten Trainings der schnellste Mann in Montreal. Der größte Teil der Auftaktsitzung fiel allerdings ins Wasser.

07.06.2013 Tobias Grüner

Der Regen war angekündigt. Und der Regen kam. Nach Niederschlägen am frühen Morgen präsentierte sich der Circuit Gilles Villeneuve zum Start der ersten Trainingssitzung am Freitag (7.6.2013) komplett nass. Zahlreiche Pfützen machten die ersten Runden des Wochenendes auf dem Highspeed-Kurs zu einer trickreichen Angelegenheit.

Doch nachdem der Regen kurz vor Beginn des Freien Trainings aufgehört hatte, trocknete der Asphalt mit jeder Runde immer weiter ab. Langsam bildete sich eine trockene Fahrspur auf der Ideallinie heraus. Durch die niedrigen Temperaturen (15°C) dauerte es aber mehr als eine Stunde, bis so viel Wasser verdunstet war, dass sich die ersten Piloten auf Trockenreifen auf die Piste trauten.

Vettel schnellster Pilot auf nasser Piste

Bis fünf Minuten vor der karierten Flagge hielt Sebastian Vettel auf Intermediates die Bestzeit. Dann kam mit Jenson Button der erste Fahrer auf Slicks, der sich an die Spitze setzen konnte. Der Brite hatte sich die neuen Pirelli-Entwicklungsreifen aufziehen lassen. Die neuen Slicks sind mit einem Kevlar-Unterbau ausgestattet und sollen damit die Delaminierungsprobleme lösen.

Eigentlich hatte Pirelli gehofft, die Experimental-Gummis im Kanada-Training ausgiebig testen zu können, um sie in Silverstone vielleicht schon im Rennen einzusetzen. Doch in der ersten Sitzung wurden noch zu wenige Kilometer auf trockener Bahn abgespult. Ein Urteil über das Verhalten der Reifen lässt sich deshalb noch nicht ziehen.

Di Resta-Bestzeit ohne Aussagekraft

Mit ablaufender Uhr wurde die Bestzeit von Button am Ende sogar noch einmal unterboten. Paul di Resta war auf den konventionellen Medium-Reifen ein knappes Zehntel schneller. Für Force India ist die erste Trainingsbestzeit des Wochenendes ein zweiter Grund zu jubeln. Das indisch-englische Team feiert in Montreal sein 100. Grand Prix-Jubiläum.

Die beiden Lotus von Romain Grosjean und Kimi Räikkönen landeten hinter Di Resta und Button auf den Plätzen 3 und 5. Dazwischen schob sich noch Fernando Alonso im Ferrari. Bester deutscher Pilot war Nico Rosberg auf Position 7. Sebastian Vettels Bestzeit auf Intermediates reichte am Ende nur zu Rang 9.

Die tückischen Bedingungen und die wenigen Runden auf Slicks lassen den Aussagewert der Zeitentabelle natürlich schrumpfen. Für die Ingenieure war es trotzdem wichtig, wenigstens ein paar Daten auf trockener Piste zu sammeln. Für den Rest des Freitags und den Samstag sind zwar weitere Schauer vorhergesagt. Im Rennen am Sonntag soll es jedoch trocken werden.

Maldonado in der Bande

Wie schwierig die Bedingungen auf der halbfeuchten Strecke im Training waren, zeigte Pastor Maldonado. Der Venezolaner schmiss seinen Williams in Kurve 4 frontal in die Mauer. Dabei zerstörte er seinen Frontflügel. Es war nur einer von zahlreichen Ausrutschern. Die anderen Abflüge gingen jedoch alle glimpflich aus.

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