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GP Kanada 2013 (Training 2)

Alonso ganz knapp vor Hamilton

Fernando Alonso GP Kanada 2013 Foto: xpb 105 Bilder

Im zweiten Freien Training zum GP Kanada haben sich Fernando Alonso und Lewis Hamilton einen spannenden Kampf um die Bestzeit geliefert. Am Ende hatte der Ferrari 12 Tausendstel Vorsprung. Vier verschiedene Teams liegen auf den ersten vier Plätzen.

07.06.2013 Tobias Grüner

Nachdem der Trainingstag von Montreal mit Regen begonnen hatte, ließ Petrus im zweiten Training Gnade walten. Außer ein paar Tropfen hier und da blieb es trocken. Endlich konnten die Piloten mit den Slicks üben. Da Pirelli noch zwei Sätze Entwicklungsreifen für jeden Piloten mitgebracht hatte, standen genügend frische Gummis zur Verfügung.

Die Fahrer nutzten den ungewohnten Reifen-Überfluss um eifrig Kilometer zu sammeln. Fernando Alonso drehte als fleißigster Pilot 48 Runden am Nachmittag - fast 70 Prozent einer Renndistanz. Der Spanier war aber nicht nur viel sondern auch schnell unterwegs. Bei seiner Quali-Simulation mit Supersoft-Reifen legte der Ferrari-Pilot eine 1:14.818 Min. auf den relativ kühlen Asphalt. Das reichte zur Tagesbestzeit.

Hamilton nur knapp hinter Alonso

Auf Rang zwei landete Lewis Hamilton nur 12 Tausendstel hinter seinem ehemaligen Teamkollegen. "Wenn es trocken bleibt, sollten wir relativ weit vorne dabei sein. Ich fühle mich aber immer noch nicht wohl im Auto. Vielleicht liegt es am Sitz oder an den Gurten. Es ging etwas besser heute, aber immer noch nicht gut genug", klagte der Brite nach der Sitzung.

Platz drei ging an Lotus-Pilot Romain Grosjean. Dem Franzosen fehlten zweieinhalb Zehntel auf die Bestzeit. Red Bull-Pilot Mark Webber lag vier Zehntel hinter der Spitze auf Rang vier. Damit landeten am Ende vier verschiedene Teams auf den ersten vier Plätzen. Das verspricht viel Spannung für den Rest des Wochenendes.

Drei Deutsche in den Top Ten

Bester deutscher Pilot war am Ende Nico Rosberg auf Rang fünf. Der Monaco-Sieger wurde ebenso vom Teamkollegen geschlagen wie Sebastian Vettel auf Rang 7. Trotzdem war die Laune des Weltmeisters nicht schlecht. "Wir sind zufrieden, wo wir momentan stehen. Allerdings habe ich noch nicht genau gesehen, was die anderen gemacht haben. Der Longrun war ganz gut. Auf einer schnellen Runde können wir uns noch verbessern. Da sieht Mercedes stark aus", so das erste Fazit.

Direkt hinter Vettel landete mit Adrian Sutil ein weiterer deutscher Pilot. Force India machte einen starken Eindruck, auch wenn Sutil mehr als einmal neben der Ideallinie unterwegs war. Besonders spektakulär war sein Abflug über die Randsteine der Zielschikane, als er mit allen vier Reifen in die Luft geschleudert wurde. Paul di Resta machte auf Medium-Reifen ebenfalls einen starken Eindruck. Der Schotte kam allerdings nicht dazu die weichen Gummis aufzuziehen, nachdem eine Benzinpumpe versagte.

Sauber abgeschlagen

Für den vierten Deutschen im Bunde, Nico Hülkenberg, lief am Freitag gar nichts zusammen. Der Rheinländer landete noch hinter seinem Sauber-Teamkollegen Esteban Gutierrez abgeschlagen auf Rang 18. Mehr als 2 Sekunden fehlten zur Spitze. Mit der Punktevergabe hat Sauber offenbar nichts zu tun, sollte im Rennen nicht irgendetwas unvorhergesehenes passieren.

Die besten Bilder des Trainings finden Sie in unserer Galerie.

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