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GP Kanada 2013 (Training 3)

Halbes Programm im dritten Training

Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Kanada - 7. Juni 2013 Foto: Red Bull 105 Bilder

Das dritte Training von Montreal musste wegen Reparaturen an der Strecke um die Hälfte gekürzt werden. In den verbleibenden 30 Minuten auf halbfeuchter Strecke war Mark Webber der schnellste Mann. Prognosen für Quali und Rennen sind schwierig.

08.06.2013 Tobias Grüner

Dieses dritte Training auf dem Circuit Gilles Villeneuve hätte man sich auch sparen können. "Viel mehr als Funktionstests und Systemchecks waren nicht möglich", klagte Mercedes-Teamchef Ross Brawn. Ein Crash im Ferrari-Rahmenrennen zuvor hatte eine längere Leitplanken-Reparatur nach sich gezogen. Die Strecke konnte deshalb nicht rechtzeitig für die F1 Qualifying-Generalprobe freigegeben werden.

Halbe Stunde Warten in Montreal

Eine halbe Stunde mussten die Piloten in ihren Boxen ausharren, bis es endlich losgehen konnte. Das Reglement sieht vor, dass die verlorene Zeit nicht nachgeholt wird. Die Lücke bis zum Qualifying darf nicht weniger als 2 Stunden betragen. Also mussten die Teams die über Nacht vorgenommenen Setup-Änderungen in nur 30 Minuten überprüfen.

Neben der verkürzten Zeit sorgte auch das Wetter für Probleme. Nach Regenfällen in der Früh präsentierte sich die Piste zum Start des Trainings noch in feuchtem Zustand. Erst 5 Minuten vor dem Ende der Sitzung probierten es die ersten Piloten mit Slick-Reifen, als sich eine trockene Fahrspur auf der Ideallinie bildete.

Webber-Bestzeit vor Sutil

Auf der immer schneller werdenden Strecke erwischte Mark Webber in den letzten Sekunden die beste Runde. Mit 1:17.895 Min. lag die Bestzeit des Australiers aber immer noch drei Sekunden hinter der Alonso-Bestmarke vom Vortag. Rang 2 ging an Adrian Sutil im Force India, der einmal wieder sein Talent bei Mischbedingungen zeigen konnte. Auch Sebastian Vettel (5) und Nico Rosberg (6) präsentierten sich im vorderen Teil des Klassements.

Zu viel darf man natürlich nicht in die Zeitentabelle interpretieren. Im Qualifying soll es nach letzten Wetterprognosen komplett trocken werden. Dann werden alle Piloten sicher auch das Risiko etwas erhöhen. Die durchwachsenen Trainings versprechen viel Spannung für das Rennen. Kaum ein Pilot konnte sich ordentlich vorbereiten.

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