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GP Kanada 2012 (Qualifikation)

Vettel fährt locker auf Pole Position

Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Kanada 2012 Foto: dpa 75 Bilder

Sebastian Vettel startet in Montreal zum 32. Mal in seiner Karriere von der Pole Position. In der Qualifikation zum GP Kanada am Samstag fuhr der Weltmeister mit drei Zehnteln Vorsprung deutlich vor Lewis Hamilton die Bestzeit.

09.06.2012 Tobias Grüner

Nach den Eindrücken des Freien Trainings erwarteten alle Experten einen spannenden Krimi beim Kampf um die Pole Position. Doch als Sebastian Vettel im Top Ten-Finale ernst machte, blieb die Konkurrenz ohne Chance. Mit gut drei Zehnteln Vorsprung fuhr der Red Bull-Pilot überlegen auf Pole Position - nach Bahrain zum zweiten Mal in diesem Jahr.

"Es sah am Anfang sehr eng aus. Am Ende konnten wir uns aber etwas deutlicher absetzen. Am Start stehe ich aber nur acht Meter vorne. Und die Rennen hier sind immer etwas verrückt", warnte der Heppenheimer vor zu viel Optimismus. "In den letzten Rennen haben wir es im Qualifying nie ganz hinbekommen. Wir haben daraus gelernt, haben die Bedingungen gut vorhergesehen. Jetzt hat endlich alles gepasst."

Hamilton und Alonso in Lauerstellung

Wenn der Weltmeister am Sonntag um den Sieg auf den Circuit Gilles Villeneuve kämpft, bekommt er es vor allem mit Lewis Hamilton zu tun. Der McLaren-Pilot, der vor fünf Jahren seinen ersten Formel 1-Erfolg in Montreal feierte, steht am Start direkt neben dem Red Bull in der ersten Reihe. "Wir hatten etwas Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bekommen", erklärte der Brite etwas angesäuert. "Deshalb ist es etwas überraschend, dass wir es überhaupt in die erste Reihe geschafft haben."

Hinter dem Spitzenduo lauert auch noch Fernando Alonso auf seine Chance. Der spanische Doppelweltmeister zeigte im überarbeiteten Ferrari zuletzt eine stark ansteigende Form. In Kanada fehlten knapp vier Zehntel zur Pole Position. "Die neuen Teile funktionieren gut. Das Auto hat sich auf jeden Fall verbessert. Ein Dank noch einmal an die Jungs in der Fabrik."

Mercedes nicht so stark wie erwartet

Hinter dem zweiten Red Bull von Mark Webber hat sich Nico Rosberg auf Position fünf in Stellung gebracht. Die Silberpfeile waren als Mitfavoriten nach Kanada gereist, konnten die Konkurrenz aber bislang noch nicht erschrecken.

Michael Schumacher steht sogar noch vier Plätze hinter seinem Teamkollegen. Seinen letzten Versuch im Top Ten-Finale musste der Rekordchampion abbrechen, weil ihm die Zeit ausgegangen war. "Das Team hat mir gesagt, dass ich wieder reinkommen muss, weil die Ampel schon rot war. Ich hatte das Gefühl, dass ich noch bei grün durchgefahren war. Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist."

Zwischen die beiden Silberpfeile schoben sich mit Felipe Massa (Ferrari) auf Rang sechs, Romain Grosjean (Lotus) auf sieben und Paul di Resta (Force India) auf der acht noch drei Kandidaten, die eigentlich nicht ganz so stark eingeschätzt waren. Den letzten Top Ten-Platz hinter Schumi sicherte sich Jenson Button, der erneut mit Problemen kämpfte.

Hülkenberg scheitert knapp an der Top Ten-Hürde

Auch für Nico Hülkenberg lief es nicht optimal. Sechs Hundertstel fehlten in der zweiten K.O.-Runde zum Weiterkommen. Bei den engen Abständen im Mittelfeld reichte das nur für Platz 13 direkt hinter Kimi Räikkönen (Lotus) und Kamui Kobayashi (Sauber). Auch die stark eingeschätzten Williams kamen nicht auf Speed. Pastor Maldonado schien locker das Tempo für die Top Ten zu besitzen, kam nach einem Dreher in der Zielschikane aber nur auf Platz 17 direkt hinter seinem Teamkollegen Bruno Senna.

Für Timo Glock war das Qualifying wieder einmal schon nach dem ersten Abschnitt beendet. Dieses Mal landete der Hesse aber nicht auf seinem Stammplatz 21 sondern nur auf der 22. Grund dafür war Pedro de la Rosa. Der HRT scheint in Kanada besser zu gehen als der Marussia. Der Spanier schlug Glock um gut vier Zehntel.

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