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GP Kanada

Sechster Sieg für Alonso

Foto: dpa

Fernando Alonso fuhr in Montreal einen ungefährdeten Sieg ein. Michael Schumacher musste sich wieder einmal mit Platz zwei begnügen. In der WM-Tabelle baute Alonso seine Führung zur Saisonhalbzeit auf 25 Punkte aus. Nick Heidfeld kam als zweitbester Deutscher auf Rang sieben ins Ziel.

25.06.2006 Markus Stier

Bitter endete das Heimspiel in Montreal für Jacques Villeneuve. Erst verlor der BMW-Pilot Platz sieben im Stau hinter Felipe Massa ausgerechnet an den früher in die Box abbiegenden Nick Heidfeld. Bei der Aufholjagd kam er ein Dutzend Runden vor dem Ende im Windschatten des mit Problemen auf Rang 15 herumrollenden Ralf Schumacher (Toyota) von der Strecke ab und knallte in die Mauer.

Auch die folgende Safetycarphase machte ein eigentlich entschiedenes Rennen nicht mehr spannend. Fernando Alonso verlor durch das Safetycar einen 30 Sekunden-Vorsprung, rettete aber dennoch seinen sechsten Saisonsieg im neunten Rennen ohne Probleme. "Das war ein fantastischer Sieg, aber es war nicht einfach", sagte Alonso, der zum ersten Mal in Montreal triumphierte.

Rang zwei hätte sich Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes trotz zweier leicht verpatzer Boxenstopps sichern können, doch durch einen Fahrfehler in der vorletzten Runde konnte Michael Schumacher vorbeischlüpfen. Schumacher, der im ersten Renndrittel hinter dem Toyota von Jarno Trulli festhing, kam ohne Siegchance als Zweiter ins Ziel. "Dank an das Safety-Car", sagte Schumacher, "das hat am Ende noch für eine gute Show gesorgt. Ich würde dieses Wochenende mal Schadensbegrenzung nennen."

Frühstart von Fisichella

Der anfangs drittplatzierte Giancarlo Fisischella verlor seine Podiumsplatzierung, weil er nach einem Frühstart eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse kassierte. Fisichella wurde schließlich Vierter vor Schumacher-Kollege Felipe Massa.

Eine starke Vorstellung lieferte David Coulthard, der nach einem Motorwechsel als 22. und Letzter dem Feld hinterherhetzte. Der Schotte rang kurz nach der zweiten Safetycar-Phase den Honda von Jenson Button nieder und holte so als Achter einen weiteren Zähler für Red Bull Racing.

Rosberg kam nur zwei Runden weit

Schon in der zweiten Runde war das Rennen für Nico Rosberg im Williams beendet. Nach einem kleinen Fahrfehler ging Juan Pablo Montoya im McLaren-Mercedes längsseits, die beiden Kontrahenten duellierten sich über drei Kurven hinweg, bis Montoya Rosberg abräumte. Nach einer Safetycar-Phase konnte Montoya das Rennen mit neuer Nase wieder aufnehmen, doch nach einem Mauereinschlag mit dem Hinterrad war das Rennen des Südamerikaners endgültig vorbei.

Ein frühes Aus erlitt auch Christijan Albers im MF1-Toyota. Wenige Stunden vor der Fußball-WM-Begegnung Portugal gegen die Niederlande rumpelte der Niederländer ausgerechnet mit seinem portugisischen Teamkollegen Tiago Monteiro zusammen.

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