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GP Kanada Technik-Updates

Ferrari testet McLaren-Auspuff

Ferrari Auspuff GP Kanada 2012 Foto: Grüner 16 Bilder

Ferrari wird in Montreal gleich mit zwei neuen Auspuff-Varianten antreten. Im Freien Training werden Felipe Massa und Fernando Alonso die Updates gegeneinander testen. Eine Version ist die Kopie der McLaren-Variante. Wir haben die Bilder.

07.06.2012 Tobias Grüner

Ferrari macht mobil. Nach dem Großumbau beim GP Spanien folgt nun in Montreal die zweite Stufe. In Valencia soll nach Ankündigungen von Fernando Alonso dann das dritte große Paket folgen, das den F2012 endgültig zurück an die Spitze der Formel 1 bringen soll. Beim GP Kanada ist vor allem der Auspuff im Fokus der Ingenieure.

"Wir haben einige neue Teile in diesem Bereich hier, die wir im Freien Training ausprobieren wollen", kündigte Felipe Massa schon am Donnerstag an. Als das rote Auto bei der technischen Abnahme stand, wurde aber klar, dass Ferrari hier erneut einen Großumbau vorgenommen hat. Neben der Position des Endrohrs wurde auch die Motorhaube umgebaut.

Ferrari mit Auspuff im McLaren-Stil

Herausgekommen ist ein Auspuff im Stile von McLaren. Das Endrohr liegt in einer tiefen Mulde und zeigt nach außen in Richtung der Bremsbelüftungen. Zuletzt war man eigentlich erfolgreich mit einer Version unterwegs, bei der die Gase nach innen auf das untere Heckflügel zielten. Von diesem Auspuff hat man in Montreal ebenfalls noch einmal eine verbesserte Version im Gepäck.

Fernando Alonso und Felipe Massa werden im Freien Training am Freitag beide Varianten im direkten Vergleich testen. Massa, dessen Auto mit der McLaren-Version unterwegs ist, versucht die Erwartungen an den neuen Auspuff zu drücken. "Wir können jetzt noch nicht sagen, wie viel besser es ist. Das ist vorher immer schwierig zu kalkulieren. Wir müssen es auf der Strecke ausprobieren und schauen, ob es das Auto schneller macht."

Neue Heckflügel für Montreal

Ferrari ist nicht das einzige Team, das Update-Teile nach Montreal mitgebracht hat. Williams-Pilot Pastor Maldonado wird im Training einen radikalen Heckflügel testen, der vor allem in aktivierter DRS-Stellung mehr Top-Speed bringen soll. Auch die meisten anderen Teams haben neue Heckflügel im Gepäck, um auf den langen Geraden von Montreal den Luftwiderstand zu reduzieren.

Auch Red Bull hat sein Auto wieder modifiziert - allerdings gezwungenermaßen. Die FIA erklärte den Unterboden des Weltmeisterautos für illegal. Die Ingenieure mussten zwei Löcher direkt vor den Hinterreifen entfernen. In unserer Bildergalerie haben wir die wichtigsten Technik-Updates von Montreal noch einmal für Sie zusammengestellt.

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