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Formel 1 Logistik Montreal

Kanada-Vorbereitung mit Hindernissen

Pedro de la Rosa Box Foto: Grüner 19 Bilder

++ Erste Bilder ++ Der kurze Übersee-Stopp in Montreal zwingt die Formel 1-Teams mitten in der Europasaison zur Hektik. Wegen Verzögerungen beim Rücktransport aus der Türkei blieben nur zwei Tage Zeit, die Autos auf das Kanada-Gastspiel vorzubereiten.

09.06.2010 Tobias Grüner

Am Mittwoch herrschte im Fahrerlager von Montreal noch große Aufbaustimmung. Auf der kleinen Insel im Sankt Lorenz Strom lieferten große Trucks einen Material-Container nach dem anderen über die Start-Ziel-Gerade an, von wo die Paletten dann von unzähligen Gabelstaplern in die engen Garagen verfrachtet wurden. Wer nicht aufpasste, wurde gleich mit verfrachtet.

F1-Boliden kommen mit Verspätung zurück

Dabei ging die Hektik schon in Europa los. "Die Fähre aus Istanbul kam nicht wie geplant am Mittwochmittag in Triest an, sondern erst am Abend", erklärt Sauber-Teammanager Beat Zehnder. "Die Autos waren somit erst am Donnerstag in der Fabrik in Hinwil. Bei den englischen Teams hat es natürlich entsprechend noch länger gedauert." Am Samstag wurden die gewarteten Boliden dann schon wieder auf den Luftweg nach Montreal geschickt. "In den zwei Tagen mussten die Autos komplett ab- und aufgebaut werden", berichtet Zehnder vom engen Zeitplan.

Ein Blick in die Garagen zeigt: Alle Autos sind rechtzeitig angekommen. Jetzt müssen nur noch die Unmengen Material, die per Container angeliefert werden, in den Regalen verstaut werden. In allen Boxen herrschte am Mittwoch noch rege Betriebsamkeit. Frontflügel wurden zusammengebaut, Markierungen auf dem Asphalt angebracht, Galgen für die Schlagschrauber montiert und die Kommandostände an der Boxenmauer installiert.

Keine Namen über Ferrari-Box

Über jeder Box haben die kanadischen Organisatoren auf einem großen Plakat den Namen und die Startnummer des Piloten angebracht. Außerdem ist ein überdimensionales Bild des Autos zu sehen. Nur bei Ferrari fehlten die Banner. Der Grund: Auf dem Auto war das falsche Airboxdesign abgebildet. Der Streit um den Marlboro-Barcode, der zeitweise vom Auto entfernt wurde, hat wohl auch die Verantwortlichen in Montreal verwirrt.

Von den Top-Stars ließ sich am Mittwoch übrigens noch keiner an der Strecke blicken. Nur Vitaly Petrov wurde bis zum früghen Nachmittag im Fahrerlager gesichtet. Am Dienstagmorgen joggte Timo Glock noch gemütlich mit seinem Fitnesstrainer an der Hafenpromenade entlang. Sebastian Vettel, Nico Rosberg und das Force India-Duo Adrian Sutil und Tonio Liuzzi kamen erst am Dienstagnachmittag mit der Maschine aus Zürich an.

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