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GP Korea 2010: Ergebnis Training 2

Webber setzt in Training 2 die Messlatte

Mark Webber Red Bull GP Korea 2010 Foto: xpb 25 Bilder

Im zweiten Training zum GP Korea purzelten die Zeiten wie erwartet deutlich. Mark Webber kam am besten mit den Bedingungen zurecht und sicherte sich die Bestzeit vor Fernando Alonso im Ferrari.
 

22.10.2010 Bianca Leppert

Das zweite Training zum GP Korea wurde zum spannenden Schlagabtausch der Titelkandidaten. An der Spitze behauptete sich am Ende WM-Spitzenreiter Mark Webber im Red Bull, der sich in 1:37.942 Min. die Tagesbestzeit sicherte. Die Zeiten purzelten dank mehr Grip und den ersten Versuchen mit den weichen Reifen deutlich.

Red Bull im driten Sektor schnell

Die schnellste Runde von Webber war rund drei Sekunden schneller als die Bestzeit von Hamilton am Vormittag. Wie aussagekräftig diese Zeit wirklich ist, kann aber noch nicht genau gesagt werden. Webbers Teamkollege Sebastian Vettel klagte nach dem ersten Training noch über einen hohen Rückstand im ersten Sektor. 

Platz zwei ging am Freitag an Fernando Alonso im Ferrari. Der Spanier beendete das Training mit 0,190 Sekunden Rückstand auf den Webber. Lewis Hamilton schaffte es am Nachmittag nicht mehr ganz an die Spitze und wurde Dritter. Teamkollege Jenson Button reihte sich auf dem fünften Platz ein. Bei McLaren testete man im Training den neuen Heckflügel, den man bereits in Suzuka dabei hatte.

Vettel landete auf Platz sieben

Zwischen die McLaren-Piloten schob sich noch Robert Kubica, der schon am Vormittag vorne mitmischte. Der Pole lieferte die beste Zeit im ersten Sektor ab, der fast nur aus den Geraden besteht. Auf Webbers Bestzeit fehlten ihm 0,776 Sekunden. Felipe Massa, der in der WM nicht mehr mitreden kann, nahm Platz sechs ein.

Sebastian Vettel war mit Rang sieben nicht besonders zufrieden. Den Deutschen trennen 1,262 Sekunden von der Messlatte seines Teamkollegen. Zu Beginn des zweiten Trainings fuhr sich der Red Bull-Pilot einen Plattfuß ein. "Dann mussten wir mit dem weichen Reifen früher als geplant auf die Strecke und mehr Runden damit als die anderen fahren. Das hilft natürlich nicht", klagte der Heppenherimer.

Hinter Vettel machte auch der zweite Renault mit Vitaly Petrov an Bord eine gute Figur und setzte sich auf die achte Position. Nico Rosberg und Kamui Kobayashi komplettieren die Top Ten.

Noch rutschige Bedingungen

Nur ganz knapp verlor Nick Heidfeld das teaminterne Duell gegen Kobayashi. Um 24 Hundertstelsekunden verpasste der Mönchengladbacher die Zeit des Japaners. Dafür schlug der Sauber-Pilot Michael Schumacher, der sich in den Zeitenlisten auf Platz zwölf wiederfindet. So richtig nach vorne ging es auch für Adrian Sutil nicht. Mit über zwei Sekunden Rückstand rangiert er nur auf Position 15. Nico Hülkenberg macht mit Platz 16 das deutsche Doppelpack im hinteren Mittelfeld perfekt. Timo Glock wurde im Virgin 21.

Die Strecke in Korea präsentierte sich trotz langsam zunehmenden Grips immer noch extrem rutschig. Wieder gab es zahlreiche Dreher zu sehen, unter anderem auch von Mark Webber. Sakon Yamamoto feuerte seinen HRT in der umstrittenen letzten Kurve in die Mauer und sorgte damit für eine kurzzeitige Unterbrechung.

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