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Grand Prix von Korea 2010

F1-Teams tappen immer noch im Dunkeln

Korea International Circuit Foto: KIC 26 Bilder

Die neue Strecke in Korea bereitet den Formel 1-Teams sechs Wochen vor der Grand Prix-Premiere Kopfzerbrechen. Trotz erster Bilder gibt es noch viele Unbekannte. Die größten Fragezeichen sehen die Technikchefs in der Asphaltbeschaffenheit und den Kerbs.

11.09.2010 Tobias Grüner

Karun Chandhok absolvierte erst vor einer Woche in einem Vorjahres-Red Bull die Jungfernfahrt auf dem neuen Formel 1-Kurs in Korea. In sechs Wochen soll dort der Premieren-Grand Prix stattfinden. Die ersten Bilder gaben jedoch noch nicht viel Auskunft über den Kurs. Auf der ganzen Strecke fehlte noch die oberste Asphaltschicht. Auslaufzonen, Kerbs und die Boxengasse waren ebenfalls noch nicht fertig.

Im drittletzten Rennen der Saison könnten an der Spitze der WM-Wertung schon Vorentscheidungen um die Titelvergabe fallen. Große Fragezeichen sind das Letzte, was die Top-Teams vor der Reise nach Korea gebrauchen können. "Die Asphaltoberfläche ist noch eine große Unbekannte. Wir kennen das Layout, aber wir wissen noch nicht, wie sich die Fahrbahn verhält", erklärt Red Bulls Technikchef Adrian Newey über die Probleme in der Vorbereitung.

Asphalt entscheidet über Abtriebslevel

Auch Kollege James Key von Sauber ist gespannt, was die Teams in Korea erwartet. Je nach Asphaltbeschaffenheit, müssen die Techniker andere Flügeleinstellungen fahren. "Wenn es ziemlich rutschig ist, müssen wir mit viel Abtrieb fahren. Wenn der Grip gut ist, könnte sich das aber ändern. Das werden wir aber wohl erst wissen, wenn wir dort sind."

Ferrari-Technikchef Aldo Costa sieht ebenfalls noch einige Fragezeichen vor der Korea-Premiere Ende Oktober. "Es gibt einige Bereiche, in denen die Informationslage nicht gut war. Wir wissen nicht viel über die Kerbs und die Details in den Kurven. Wir haben nur eine grobe Ansicht der Strecke. Es sieht nach einem Kurs aus, der viel Abtrieb verlangt. Wir haben einige Simulationen durchgeführt. Wir sind aber nicht so sicher, wie bei einem Kurs, den man gut kennt. Wir arbeiten noch daran."

Kann man in Korea überholen?

Auch bei Williams erwartet man, dass die Flügel in Korea überdurchschnittlich steil gestellt werden müssen. Technikchef Sam Michael hat sich den Streckenverlauf bereits genauer angeschaut. "Es wird interessant zu sehen, ob man überholen kann. Es sieht nach viel Abtrieb aus und das mindert die Chancen normalerweise - es muss aber nicht so sein."

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