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GP Korea 2011 - Qualifikation

Hamilton knackt Red Bull-Serie

Formula 1 Grand Prix, Korea, Saturday Qualifying Foto: xpb 48 Bilder

Lewis Hamilton hat es zum ersten Mal geschafft, die Pole-Serie von Red Bull zu unterbrechen. Der McLaren-Pilot verwies Sebastian Vettel und Jenson Button auf die Plätze.

15.10.2011 Bianca Leppert

15 Mal in dieser Saison bot sich im Qualifying das gleiche Bild. Immer stand ein Red Bull auf der Pole-Positon. In Korea hat es ausgerechnet der viel kritisierte Lewis Hamilton geschafft, diese Serie zu durchbrechen. Für Hamilton ist es die 19. Pole seiner Karriere.

Hamilton erleichtert

"Ich freue mich so sehr darüber", sagte Hamilton. "Ich bin auch stolz auf das Team. Aber morgen ist der Tag, der zählt. Das ist seit einer Weile mal wieder ein positives Gefühl. Ich hatte in der letzten Zeit einige schwierige Rennen, deshalb zählt der morgige Tag."

Sebastian Vettel musste sich beim letzten Versuch um 0,222 Sekunden Sekunden geschlagen geben. Die McLaren zeigten sich bereits das ganze Wochenende über in starker Verfassung. Red Bull überraschte auch ein wenig, als sie im ersten Qualifying-Abschnitt als einziges der Top-Teams mit der rot markierten superweichen Mischung experimentierten. Mit diesem Satz gingen sie auch in Q2. Mit der ungewöhnlichen Strategie sparte sich Vettel alle Reifen der härteren Mischung für das Rennen auf.

McLaren Dominanz deutete sich an

"Um ehrlich zu sein, war McLaren gestern schon sehr konkurrenzfähig", sagte Vettel. "Die Bedingungen waren zwar anders, aber McLaren war weit vor allen anderen. Wir haben all unsere Prime-Reifen gespart, was für morgen entscheidend ist. Die Reifenabnutzung wird entscheidend sein."

Immerhin schaffte Vettel es aber noch, Jenson Button hinter sich zu lassen. Der Brite geht am Sonntag vom dritten Platz ins Rennen. Ihm fehlten 0,306 Sekunden auf seinen Teamkollegen. Mark Webber mischte am Ende im engen Kampf um die Pole-Position gar nicht mehr mit. Bereits nach dem ersten Sektor war abzusehen, dass er keine Chance mehr hat. Der Australier musste seinen letzten Versuch abbrechen und sich mit Platz fünf zufrieden geben.

Force India spart Reifen

Felipe Massa schaffte es einmal mehr das interne Teamduell gegen Fernando Alonso für sich zu entscheiden. Die Ferrari-Piloten gehen von Rang fünf und sechs ins Rennen. Dahinter reihte sich Nico Rosberg ein. Der Mercedes GP-Pilot absolvierte nur einen Versuch und sparte sich damit Reifen. Vitaly Petrov zeigte eine gute Leistung mit dem achten Platz im Renault.

Die Force India-Piloten Paul di Resta und Adrian Sutil belegen die Ränge neun und zehn. Während di Resta zum Ende von Q3 noch einen Versuch unternahm, sich zu verbessern, ging Sutil gar nicht auf die Strecke und sparte Reifen für das Rennen. Dadurch ging das Teamduell kamplos an den Schotten.

Jaime Alguersuari schaffte es mit dem Toro Rosso nicht ganz in die Top-Ten, aber immerhin auf den elften Platz. Kurz vor Ende des Q2 konnte der Spanier noch Michael Schumacher mit einer schnellen Runde aus den Top-Ten schießen. Alguersuari selbst wurde danach aber noch von di Resta getoppt. Schumacher geht damit am Sonntag von Platz zwölf ins Rennen.

Schumacher mit Problemen

"Ich habe schon beim Rausfahren aus der Box gemerkt, dass mit dem Reifensatz was nicht in Ordnung war", sagte Schumacher. "Ich hatte starke Vibrationen. Das müssen wir mal analysieren. Eigentlich hatten wir berechnet, dass wir eine halbe Sekunde Polster zur Konkurrenz im Q2 haben. Deshalb war es auch gerechtfertig, nur einen Run zu fahren. Durch das Problem ist uns am Ende die Zeit ausgegangen."

Sebastien Buemi gelang eine nicht ganz so gute Leistung wie seinem Teamkollegen im Toro Rosso. Der Schweizer wurde 13. Auch Sauber blieb der Sprung ins Q3 dieses Mal verwehrt. Kamui Kobayashi musste mit Platz 14 Vorlieb nehmen, Sergio Perez gar nur mit Rang 17. Zwischen die beiden Sauber-Piloten schoben sich Bruno Senna im Renault und Pastor Maldonado im Williams.

Glock als Co-Kommentator

Im ersten Qualifying-Abschnitt mussten wie gewohnt Lotus, Virgin und HRT die Segel streichen. Darüber hinaus traf es Rubens Barrichello im Williams. Der Brasilianer ging spät aus der Box, was laut Williams taktische Gründe hatte. Genutzt hat das offenbar nichts. Rubinho startet nur von Platz 18. Timo Glock geht von Stammplatz 21 ins Rennen. Trotzdem hatte er noch genug nach dem ersten Quali-Abschnitt zu tun. Der Deutsche nutzte die Zeit, um bei RTL als Co-Kommentator einzuspringen.

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