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GP Korea 2011 - Training 3

Button Schnellster, Vettel Neunter

Jenson Button  - Formel 1 - GP Japan - 08. Oktober 2011 Foto: xpb 48 Bilder

McLaren dominierte wie am Vortag das Training. Jenson Button war auf trockener Strecke Schnellster vor Teamkollege Lewis Hamilton. Sebastian Vettel wurde Neunter.

15.10.2011 Bianca Leppert

Das dritte Training am Samstagvormittag wurde zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Nur 60 Minuten standen den Fahrer und ihren Ingenieuren zur Verfügung, um sich für das Qualifying und Rennen vorzubereiten. Sebastian Vettel, Michael Schumacher, Mark Webber und Nico Rosberg waren die ersten die gleich eine gezeitete Runde fuhren, um möglichst viele Daten zu sammeln.

Viel Betrieb im dritten Training

Zunächst standen Longruns auf dem weichen Reifen auf dem Programm. Vettel war dabei einer der fleißigsten Piloten mit über 15 Runden. Rund eine Vierstelstunde vor Ende des Trainings wechselten die meisten Fahrer für mehrere Runden auf die superweichen Reifen.

Jenson Button war mit den rot markierten Pneus am schnellsten unterwegs und wurde in 1:36,910 Minuten gestoppt. Dabei ließ er sich nicht davon aus der Ruhe bringen, dass sein Chassis gewechselt werden musste. An Chassis Nummer 4, das Button eigentlich im dritten Training fahren wollte, entdeckten die McLaren-Techniker einen Schaden. Deshalb disponierte man zur Sicherheit auf das Chassis mit der Nummer 1 um.

Hamilton fühlt sich wohl

Lewis Hamilton präsentierte sich wie auf nasser Piste auch stark bei trockenen Bedingungen in Korea. Ihm fehlten 0,289 Sekunden auf seinen Teamkollegen. Hamilton fühlte sich in seinem McLaren MP4-26 sichtlich wohl und gab das auch an sein Team durch. "Die Balance ist sehr gut, es läuft richtig gut", meinte er.

Dahinter landete Mark Webber auf dem dritten Platz mit 0,813 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Fernando Alonso wurde Vierter im Ferrari. Der Spanier testete im dritten Training erneut den neuen Frontflügel, weil man am Freitag aufgrund der nassen Bedingungen nicht ausreichend Daten sammeln konnte. Sein Teamkollege Felipe Massa folgte Alonso auf Rang fünf.

Schumacher bester Deutscher

Bester Deutscher wurde Michael Schumacher auf dem sechsten Platz. Der Rückstand zur Spitze war allerdings beträchtlich. Dem siebenmaligen Weltmeister fehlten 2,649 Sekunden. Allerdings waren die Mercedes GP-Piloten auch schon zu Beginn des Trainings mit den superweichen Reifen unterwegs.

Vettel wurde aufgehalten

Vitaly Petrov reihte sich im Renault auf dem siebten Rang vor Adrian Sutil auf Platz acht ein. Sebastian Vettel beendete das Training ganz ungewohnt auf Platz neun. Wenige Minuten nach Beginn des Trainings beklagte sich der Red Bull-Pilot über starke Vibrationen. Kurz vor Ende des Trainings hob er wild gestikulierend die Hand, weil er von Toro Rosso-Pilot Jaime Alguersuari aufgehalten wurde. Sonst wäre wohl noch eine schnellere Runde drin gewesen. Den letzten Platz in den Top-Ten ergatterte Nico Rosberg im Mercedes GP vor Paul di Resta.

Die Plätze zwölf und 13 gingen an das Toro Rosso-Duo Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi, die Ränge 14 und 15 an das Sauber-Gespann Kamui Kobayashi und Sergio Perez. Bruno Senna beendete das Training als 16., half seinem Team mit seinem Dreher aber nicht gerade weiter. Er verlor vor Kurve 14 die Kontrolle über seinen Renault und streifte mit seinem Frontflügel die Mauer. Und das ausgerechnet an seinem 28. Geburtstag. Timo Glock war einmal mehr schneller als sein Teamkollege und wurde 21.

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