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GP Korea 2012 (Training 2)

Red Bull dominiert auch in Korea

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Korea - 12. Oktober 2012 Foto: dpa 79 Bilder

Sebastian Vettel und Mark Webber haben auch im Freien Training von Korea bewiesen, dass sich der Red Bull aktuell in bestechender Form befindet. Fernando Alonso musste sich mit drei Zehnteln Abstand mit Rang drei begnügen. Auch Mercedes scheint ein sicherer Punktekandidat zu sein.

12.10.2012 Tobias Grüner

Der erste Schlagabtausch im großen WM-Duell Sebastian Vettel gegen Fernando Alonso ging an den amtierenden Weltmeister aus Heppenheim. In 1:38.832 Min. drehte der Champion im zweiten Training die schnellste Runde des Tages. Nur Red Bull-Teamkollege Mark Webber konnte dem Deutschen folgen. Er landete mit 32 Tausendsteln Rückstand auf Rang zwei.

Alonso wieder in der Defensive

Wie schon in Japan scheinen die beiden Bullen den Kampf um die Pole Position unter sich ausmachen. Der erste Verfolger, Fernando Alonso, hatte am Freitag (12.10.) bereits mehr als drei Zehntel Rückstand auf die - noch nicht sehr aussagekräftige - Trainingsbestzeit. In der Nacht sollte Ferrari besser noch ein paar Zehntel finden. Sonst geht es wieder nur um Schadensbegrenzung.

Auch McLaren konnte das Red Bull-Tempo nicht ganz gehen. Im ersten Training fuhr Lewis Hamilton noch Bestzeit. Im zweiten Training landete der Champion von 2008 nur auf Position acht. Allerdings kämpfte Hamilton in seinen schnellen Runden mit den weicheren Reifen im Verkehr. So war der Brite am Ende der einzige Pilot in den Top Ten, der seine Bestzeit auf der härteren Mischung fuhr.

Mercedes-Teams gut in Form

Teamkollege Jenson Button zeigte mit Rang vier und knapp vier Zehnteln Rückstand, dass McLaren ebenfalls noch nicht aus dem Rennen um die Pole Position ist. Der starke Mercedes-Motor könnte auf den langen Geraden von Korea zum Joker werden.

Der gleiche Motor ist natürlich auch beim Mercedes-Werksteam im Einsatz. Mit den Plätzen fünf und sieben präsentierten sich Michael Schumacher und Nico Rosberg in klar verbesserter Form im Vergleich zur Japan-Pleite. Beide Piloten testeten am Freitag wieder das sogenannte DRD-System, das auf den Vollgaspassagen den Luftwiderstand senken soll. Ein Renneinsatz der neuen Technik ist aber trotz der vielen langen Geraden unwahrscheinlich.
 
Auf Platz neun zeigte mit Nico Hülkenberg noch ein weiterer Mercedes-Kunde Ambitionen auf WM-Zähler. Vor allem auf eine schnelle Runde sehen die Force India-Autos gut aus. Am Freitag kämpften sie allerdings, wie einige andere Teams auch mit Graining. Die sehr schmutzige Strecke bereiteten den Reifenexperten Sorgen. Zum Glück blieben alle Dreher und Ausrutscher neben die Strecke ohne Schaden.

Räikkönen mit neuem Auspuff

Der letzte Pilot, der es in die Top Ten schaffte, hieß Kimi Räikkönen. Der Iceman durfte am Freitag mit dem neuen Coanda-Auspuff fahren, der in Korea erstmals im Einsatz war. Lotus-Teamkollege Romain Grosjean musste die alte Version zum Vergleich testen. Ein Unterschied war mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Auf der Uhr trennte die beiden Lotus-Fahrer nur eine Zehntel - zu Gunsten des neuen Auspuffs.

Sauber scheint nach der guten Vorstellung in Japan noch nicht ganz den Speed gefunden zu haben. Oder die Schweizer pokern wieder. Kamui Kobayashi landete mit 1,6 Sekunden Rückstand nur auf Rang 14. Sergio Perez ließ sich die 15-beste Zeit notieren. Allerdings verlor der Mexikaner viel Trainingszeit. Ein Problem mit dem Motor sorgte zur Halbzeit der Sitzung für den vorzeitigen Feierabend. Das Ferrari-Aggregat sei aber nicht beschädigt hieß es aus dem Team.

Glock deutlich hinter Kovalainen

Am Ende des Feldes fechten Timo Glock und Heikki Kovalainen wieder einmal ihr Privatduell aus. Am Freitag ging der Zweikampf Caterham gegen Marussia klar an das grüne Auto. Kovalainen fuhr auf Rang 19 fast eine Sekunde schneller als Glock auf 20. Ohne KERS und mit dem schwachen Cosworth-Motor kämpft der Hesse auf den langen Geraden mit stumpfen Waffen.
 
Die besten Bilder des Trainings haben wir in unserer Fotogalerie für Sie zusammengestellt.

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