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Sebastian Vettel beim GP Korea

Eine Runde mit Sebastian Vettel

Sebastian Vettel Foto: xpb 31 Bilder

Sebastian Vettel hat um 13 Uhr seine erste Runde auf dem Korean International Circuit abgespult. Zu Fuß. Urteil des Red Bull-Fahrers: "Eine gute Strecke. Die große Frage ist, was mehr Rundenzeit bringt: Was wir auf den Geraden verlieren oder was wir in den Kurven aufholen?"

21.10.2010 Michael Schmidt

Sebastian Vettels erster Eindruck von der neuen Formel 1-Strecke in Korea ist positiv. "Es sind zwei Strecken vereint in einer."

Vettel ist optimistisch

Der WM-Dritte legte am Donnerstag vormittag zu Fuß zusammen mit Renningenieur Guillaume Roquelin die erste Runde auf dem 5,615 Kilometer langen Kurs zurück. Obwohl die Strecke mit drei langen Geraden beginnt, sieht Vettel nicht schwarz: "Das Geradeausstück von Spa ist länger. Natürlich werden wir in der Passage Zeit verlieren, aber sicher nicht so schlimm wie in Spa."

Am Ende der dritten Geraden beginnt der Teil mit den schnellen Kurven. Doch Vettel zweifelt, ob sein Red Bull in den ersten drei Ecken seinen Aerodynamikvorteil ausspielen kann. "Es ist ziemlich weitläufig dort und die Randsteine sind eher flach. Gut möglich, dass diese Kurven für alle voll gehen."

Red Bulls Stärke ab Kurve 10

Das Red Bull-Terrain beginnt erst mit Kurve 10, einem mittelschnellen Linksknick. Die führt direkt in einen 180 Grad Linksbogen, der am Ende zumacht und sofort in eine enge Linkskurve mündet. Die Linkskurve erinnert auch Vettel entfernt an die berühmte Kurve 8 von Istanbul. "Das ist die interessanteste Passage der Strecke. Vor allem der Ausgang des Linksbogens ist interessant, weil er zumacht und weil er gleich in eine enge Rechtskurve übergeht. Die Neigung der Straße ändert sich. Erst hängt sie nach innen, dann nach außen. Da wird man ein bisschen herumspielen müssen, bis man den Trick heraushat, wie man am besten sein Auto positioniert und wo man bremst. Vielleicht ist es besser am Ausgang der Linkskurve etwas früher vom Gas zu gehen, um dann die Rechtskurve optimal zu erwischen."

Vettel freut sich auf Mauern

Auch die nächste Kurvenfolge hat es dem Suzuka-Sieger angetan: "Der nächste Linksknick könnte voll gehen, aber wahrscheinlich nicht für alle." Also Vorteil Red Bull. Dann bremst man sich für eine Dritte-Gang Rechtskurve ein, die in ein langsames Geschlängel übergeht. Der Bremspunkt hat es Vettel angetan: "Rechts steht die Mauer ganz nah an der Strecke. Das mag ich. Da wirft das Motorgeräusch beim Runterschalten ein Echo und kannst kannst fühlen, ob du die Kurve richtig genommen hast oder nicht."

Auf diesem Streckenteil wirkt die Piste wie ein enger Tunnel. Die Mauern stehen ohne einen Standstreifen direkt neben der Fahrbahn. "Wenn du reinfährst ist innen noch genug Platz, dass du ein bisschen um die Ecke rumschauen kannst. Dann sind links und rechts nur noch Mauern. Das stört mich nicht groß. Die Passage ist ziemlich langsam. Schade nur, dass die Zielkurve aufmacht und wahrscheinlich für jeden voll geht. Ein bisschen enger, und du könntest mit einem guten Auto mehr Speed mitnehmen als die anderen."

Auf Gerade sind Mauern Problem

Ein Problem sieht Vettel noch auf der langen Geraden zukommn, die ebenfalls von Mauern direkt eingerahmt ist. "Wenn da ein Auto mit einem Defekt stehenbleibt und es passiert nicht an den zwei Stellen, wo es eine Öffnung in der Mauer gibt, muss das SafetyCar ausrücken. Wer also eine SafetyCar-Phase provozieren will, muss nur am richtigen Ort stehenbleiben." Als er wieder in der Boxengasse angekommen ist, zieht Vettel ein vorsichtiges Fazit: "Es ist sicher keine Red Bull-Strecke, aber auch nicht so schlimm wie viele befürchtet haben. Alles hängt davon ab, ob wir die Zeit, die wir auf den geraden verlieren, im kurvigen Teil wieder aufholen können."

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