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Formel 1 in Korea

Erstes Onboard-Video aus Korea

Korea International Circuit Foto: Red Bull 26 Bilder

Karun Chandhok durfte am Wochenende in einem Vorjahres-Red Bull die erste schnelle Runde auf der neuen Formel 1-Strecke in Korea drehen. Nun ist ein Video der Onboard-Kamera aufgetaucht, das interessante Einblicke in die Fortschritte der Bauarbeiten gibt.

07.09.2010 Tobias Grüner

Karun Chandhok konnte sich am Samstag (4.9.) einen ersten Eindruck davon machen, was die Formel 1 Ende Oktober in Korea erwartet. Als erster Pilot überhaupt drehte der indische HRT-Pilot eine schnelle Runde auf dem neuen Korea International Circuit in Yeongam. In einem Red Bull-Auto der Generation 2009 rollte der 26-Jährige mit Profilreifen bewaffnet über die Formel 1-Baustelle in Korea

Nun sind erstmals die Bilder der Onboard-Kamera aufgetaucht, mit der die Premierenrunde in Korea aus Fahrersicht gefilmt wurde. Das Youtube-Video zeigt dabei mehr als nur den Streckenverlauf. Es zeigt, dass die Bagger in Korea noch viel Arbeit vor sich haben.

Boxengasse und Fahrbahnbelag noch nicht fertig

Die Runde über die Baustelle beginnt mit der abenteuerlichen Ausfahrt des Red Bull aus seiner Box. Statt des normalen Weges durch die Boxengasse biegt Chandhok durch eine provisorische Öffnung in der Boxenmauer direkt auf die Zielgerade ein.

Schon die ersten Meter zeigen, dass der Fahrbahnbelag noch nicht in seiner endgültigen Form verlegt ist. Im gesamten Streckenverlauf zeigen sich die Befestigungen am Pistenrand mehrere Zentimeter erhöht. Ein deutliches Zeichen, dass die abschließende Asphaltschicht noch fehlt.

Gerüste und Kräne sorgen in Korea für Baustellenflair

Auch Kerbs, FIA-Fangzäune und Auslaufzonen sind weit von der Fertigstellung entfernt. Immer wieder sind noch Baugerüste an Brücken, Tribünen und Gebäuden zu erkennen. Statt Grünflächen sorgen Schotter, Baumaschinen und Kräne für wenig einladendes Baustellenflair.

Wegen der schlechten Fahrbahnbeschaffenheit kann Karun Chandhok nicht in vollem Renntempo um die 5,621 Kilometer lange Strecke düsen. Allerdings gibt das Video bereits einen guten Eindruck von dem, was die Piloten in Korea erwartet. Neben der zwei langen Geraden im ersten Teil der Piste geht es im hinteren Teil des Korea International Circuit sehr kurvig zu. Hier kann sich der Pilot keinen Moment ausruhen.

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