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GP Korea 2012 (Qualifying)

Webber knapp vor Vettel auf Pole

Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Korea - 13. Oktober 2012 Foto: xpb 66 Bilder

Red Bull hat das Qualifying von Korea dominiert. Mark Webber konnte sich im teaminternen Duell gegen Sebastian Vettel knapp durchsetzen und sich die Pole Position sichern. WM-Konkurrent Fernando Alonso startet nur von Rang vier.

13.10.2012 Tobias Grüner

Red Bull ist nicht zu stoppen. Wie schon vor einer Woche in Suzuka stehen auch in Korea zwei RB8-Renner in der ersten Startreihe. Dieses Mal ist die Reihenfolge im Teamduell allerdings umgekehrt. Mark Webber konnte Teamkollege Sebastian Vettel im letzten Versuch um knappe sieben Hundertstel schlagen. Der Deutsche hätte aber noch etwas schneller gekonnt."

Vettel verliert Pole Position im letzten Versuch

"Mit dem letzten Run bin ich nicht ganz zufrieden. Ich musste in der Aufwärmrunde etwas langsamer machen, weil Felipe Massa vor mir lag. Dadurch hab ich die Reifen nicht richtig auf Temperatur bekommen", erklärte der Weltmeister anschließend. Vettel verlor in den ersten Sekoren dadurch die entscheidenden Zehntel. "Das war aber mein eigener Fehler. Das Ergebnis ist nicht schlecht. Unser Auto ist ganz gut im Rennen. Wir kommen mit beiden Mischungen zurecht. Der Start wird sicher spannend." Für den Heppenheimer spricht, dass noch nie ein Fahrer in Korea vom ersten Startplatz gewonnen hat.
 
Durch Vettels Probleme im letzten Versuch konnte sich Webber über die zweite Pole Position des Jahres freuen: "Heute haben wir es hinbekommen. Die Runde war ganz ordentlich. Unser Auto ist gut drauf, aber wir wussten, dass es nicht einfach wird. Die Lücke nach hinten ist nicht besonders groß." Im dritten Training am Vormittag hatte es noch nicht nach der Pole Position ausgesehen. Mit technischen Problemen musste der Australier die Sitzung vorzeitig beenden.

Hamilton geht auf Bullen-Jagd

Erster Verfolger der beiden Bullen ist Lewis Hamilton. Dem McLaren-Pilot fehlten am Ende zwei Zehntel zur Bestzeit. "Der dritte Platz ist das Beste, was wir heute erreichen konnten. Unsere Rennpace ist ganz gut, der Abstand nach vorne nicht zu groß." Im Q1 wäre Hamilton beinahe durch den Rost gefallen. Als 17. schaffte er es gerade noch so in die zweite Runde. "Das war ziemlich schockierend. Da hatte ich verdammt viel Glück."

Fernando Alonso startet neben Hamilton in der zweiten Reihe von Position vier. Sollte sich die Reihenfolge des Spitzenquartetts bis ins Ziel nicht ändern, würde Vettel dem Ferrari-Pilot die WM-Spitze abnehmen.

Von Platz fünf aus geht Kimi Räikkönen ins Rennen. Der Lotus-Pilot ist in Korea mit einem neuen Auspuff unterwegs, der offenbar gut funktioniert. Teamkollege Romain Grosjean fuhr ohne das Technik-Update drei Zehntel langsamer. Zwischen die beiden schwarzen Autos schob sich noch Felipe Massa im zweiten Ferrari.

Hülkenberg schlägt Mercedes-Duo

Hinter Grosjean fand sich am Ende der Top Ten ein deutsches Trio wieder. Nico Hülkenberg konnte im Force India auf Rang acht beide Werks-Mercedes hinter sich lassen. In der fünften, reinen Silberpfeil-Reihe steht Nico Rosberg auf Startplatz neun, Michael Schumacher auf zehn.

"Es ist das Maximum für uns gewesen. Im letzten Sektor ist es nicht gut gelaufen, da hab ich Untersteuern bekommen und konnte die Zeit nicht fahren, die wir prognostiziert hatten", analysierte Schumi anschließend. "Top Ten ist ein kleiner Fortschritt aber natürlich nicht das, was wir von uns erwarten. Dennoch etwas besser als im letzten Rennen."
 
Mit Jenson Button startet ein weiterer Pilot mit Mercedes-Motor von Rang elf. Dahinter gehen die beiden Sauber von den Plätzen zwölf und 13 ins Rennen. Mit einer guten Rennpace wollen Sergio Perez und Kamui Kobayashi am Sonntag wieder groß aufgeigen.

Marussia ohne Chance gegen Caterham

Für Timo Glock endete das Qualifying wieder einmal relativ früh. Nachdem der Marussia-Pilot zuletzt immer relativ nah an den Caterham dran war, fehlte plötzlich fast eine Sekunde zur direkten Konkurrenz. "Wir hatten das ganze Wochenende schon Probleme mit dem Auto, obwohl ich mich im Qualifying ganz wohl gefühlt habe", erklärte Glock anschließend enttäuscht.

"Wir waren auf den harten Reifen ganz gut unterwegs und eigentlich auch auf den weichen. Da hatte ich aber in meiner letzten Runde einen Schnitzer, der mich zwei bis drei Zehntel gekostet hat." So verlor Glock auch noch das Duell gegen Teamkollege Charles Pic. Der Franzose muss am Sonntag aber dennoch hinter dem Deutschen starten. Seine Mechaniker mussten in Korea den neunten Motor einbauen, wodurch er ans Ende des Feldes strafversetzt wurde.

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