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GP Malaysia 2013 (Ergebnis Training 2)

Erst Räikkönen, dann Regen

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Malaysia - 22. März 2013 Foto: ams 70 Bilder

Im zweiten Freien Training zum GP Malaysia störte ein tropischer Regenschauer das Testprogramm nachhaltig. Als die Strecke noch trocken war, konnte Kimi Räikkönen die schnellste Runde fahren. Sebastian Vettel war dem Finnen allerdings dicht auf den Fersen.

22.03.2013 Tobias Grüner

Kimi Räikkönen macht in Malaysia dort weiter, wo er in Melbourne aufgehört hat. Der Australien-Sieger fuhr im zweiten Freien Training von Sepang die schnellste Runde des Tages und bestätigte damit die gute Form des Lotus. Allerdings ist die Bestzeit vom Freitag (22.3.2013) mit etwas Vorsicht zu genießen.

Regenschauer zur Trainings-Halbzeit

Nachdem der Finne früh in der zweiten Sitzung eine 1.36,569 Min. auf den noch trockenen Asphalt gebrannt hatte, setzte plötzlich Regen ein. Angeblich kamen die ersten Tropfen sogar bereits runter, als der Iceman durch die letzten Kurven fuhr. Kurz danach, zur Halbzeit der Sitzung, standen dann die gesamten 5,543 Kilometer unter Wasser.
 
Eigentlich wollten die meisten Teams am Nachmittag Longruns auf harten Reifen starten, um das Setup für das Rennen zu optimieren und Erkenntnisse über den Verschleiß zu gewinnen. Durch den drohenden Schauer wurden viele Autos aber hastig mit der weicheren Medium-Mischung ausgerüstet, um wenigstens noch ein paar Daten mit dem weiß-markierten Gummi zu sammeln.

Vettel nur knapp hinter Räikkönen

Hinter der Bestzeit von Räikkönen fuhr Sebastian Vettel die zweitschnellste Runde des Tages. Der Weltmeister verpasste die Spitze nur um 19 Tausendstel. Dahinter folgten die beiden Ferrari-Piloten - Felipe Massa vor Fernando Alonso. Red Bull-Nummer zwei Mark Webber landete auf Rang fünf. Dann kam auch schon der zweite Lotus von Romain Grosjean.

Mercedes spielte im Freien Training nur die vierte Geige hinter Lotus, Red Bull und Ferrari. Nico Rosberg ließ sich die siebtschnellste Zeit notieren. Lewis Hamilton kam im zweiten Silberpfeil nur auf Rang neun. Teamchef Ross Brawn gab allerdings Entwarnung. "Wir haben uns heute nur auf die Vorbereitung für das Rennen konzentriert. Wir haben einige gute Runs mit viel Sprit an Bord hingelegt. Allerdings haben wir von den anderen nicht viel gesehen, mit dem wir unsere Zeiten vergleichen können."

Force India vor McLaren und Sauber

Die fünfte Kraft im Feld scheint wie schon in Australien Force India zu heißen. Paul di Resta wurde Achter, setzte seine schnellste Zeit im Gegensatz zu den anderen Piloten in den Top Ten aber nicht auf weichen sondern harten Reifen. Adrian Sutil belegte Rang zehn, hatte aber erneut mit technischen Problemen zu kämpfen. Ein Problem im Heckbereich hielt den Gräfelfinger lange in der Box fest.

Die beiden McLaren-Piloten Sergio Perez und Jenson Button scheinen momentan chancenlos gegen Force India. Sie kamen nur auf die Plätze zehn und elf. Das Sauber-Duo Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez auf zwölf und 13 müssen sich auch noch steigern, wenn sie in die Punkte wollen. Hülkenberg sorgte im Freien Training für eine ungewollte Slapstick-Einlage, als er sich auf feuchter Strecke in der Boxeneinfahrt drehte und einige Momente brauchte, bis er sein Auto wieder in die richtige Fahrtrichtung brachte.

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