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GP Malaysia 2014 (Ergebnis Qualifying)

Hamilton nach Regenschlacht auf Pole Position

Top 3 - Qualifying GP Malaysia 2014 Foto: xpb 112 Bilder

Lewis Hamilton startet den GP Malaysia von der Pole Position. In einem spannenden Regen-Qualifying setzte sich der Mercedes-Pilot mit 5 Hundertsteln Vorsprung gegen Sebastian Vettel durch. Nico Rosberg startet wie schon in Melbourne auf Rang 3.

29.03.2014 Tobias Grüner

Das zweite Qualifying des Jahres in Malaysia endete wie schon das erste in Australien. Wieder mussten die Regenreifen ausgepackt werden. Und wieder sicherte sich Lewis Hamilton die Pole Position. In einer spannenden Quali-Sitzung spielte das Wetter die Hauptrolle. Pünktlich eine Dreiviertelstunde vor der Sitzung öffnete der Himmel seine Schleusen. Normalerweise sind die Schauer über Sepang heftig aber kurz. Dieses Mal regnete es heftig aber lang.

Erst mit 50-minütiger Verspätung konnte die Rennleitung die Wasserspiele anpfeifen. Mit den neuen drehmomentstarken Turbo-Motoren entwickelte sich eine heikle Rutschpartie. Trotz der Regenlotterie präsentierte sich Hamilton in allen 3 Abschnitten stark und sicherte sich am Ende verdient die Pole Position.

"Die Bedingungen waren heute unglaublich schwierig. Ich habe am Ende gar nichts mehr gesehen und musste meine letzte Runde abbrechen", berichtete der Trainingsschnellste. "Der Vorsprung ist mir zwar ein wenig zu knapp zu den anderen, aber natürlich bin ich glücklich über die Pole Position. Ich hoffe, dass ich morgen die Zielflagge sehe und so viele Punkte wie möglich einsammele." Hamilton fuhr die 33. Pole Position seiner Karriere heraus. Damit überholte er Nigel Mansell und zog mit Jim Clarke in der Bestenliste der britischen Fahrer gleich.

Vettel verpasst Pole nur knapp

Im entscheidenden Q3 hätte Sebastian Vettel die zweite Mercedes-Pole des Jahres beinahe noch verhindern. Nur 5 Hundertstel fehlten dem Weltmeister zum besten Startplatz. Dabei hing das Qualifying des Weltmeisters im ersten Abschnitt noch am seidenen Faden. Wegen eines Problems musste Vettel kurz an die Box. Doch der Fehler wurde zum Glück gefunden und schnell beseitigt.

"Am Anfang war kurz Alarm. Ein Neustart des Systems hat das Problem zum Glück behoben", grinste der Champion. "Alle hatten Probleme mit den Bedingungen auf der Strecke. Es ist natürlich immer schade, wenn es so knapp ist. Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich stehe auf der richtigen Seite der Startaufstellung. Wir haben ein schnelles Auto im Rennen. Lassen wir uns überraschen, was morgen passiert."

Nico Rosberg konnte in das Duell um die erste Reihe nicht eingreifen. Der Melbourne-Sieger war im ersten Versuch auf Regenreifen im Schlussabschnitt etwas zu langsam, als die Bedingungen die besten Zeiten zuließen. Mit dem letzten Angriff am Ende der letzten Runde konnte der Wahlmonegasse gerade noch Rang 3 sichern und Fernando Alonso auf Position 4 verdrängen.

"Es war okay. Ich wäre natürlich lieber Erster", sagte Rosberg mit einem nicht ganz glücklichen Gesicht. "Es wird von den Bedingungen her sicher schwer im Rennen. Auch das Wetter könnte wieder ähnlich sein wie heute. Da kann noch viel passieren. Wir haben aus unseren Fehlern von Melbourne gelernt. Das Timing in der letzten Runde hat gepasst. So konnte ich am Ende wenigstens noch Fernando überholen."

Hülkenberg mit starkem 7. Startplatz

Die dritte Startreihe teilen sich der zweite Red Bull von Daniel Ricciardo und der zweite Ferrari von Kimi Räikkönen. Nico Hülkenberg im Force India kam auf einen starken 7. Platz. Nach den ersten beiden K.O.-Runden hatte es sogar fast noch nach einer besseren Ausgangsposition ausgesehen. Neben dem Rheinländer startet Kevin Magnussen auf Rang 8, der erneut das McLaren-Duell gegen Routinier Jenson Button (Platz 10) gewann. Mitten in das McLaren-Sandwich schob sich noch Jean-Eric Vergne im Toro Rosso.
 
Eines der ersten Opfer der regnerischen Bedingungen hieß Adrian Sutil. Der Sauber-Pilot konnte auf Rang 18 nur die beiden Marussia und die beiden Caterham hinter sich lassen. Der letzte Angriff auf frischen Intermediate-Reifen wurde durch einen Unfall von Marcus Ericsson gestoppt. Der Caterham-Rookie krachte vor Kurve 4 in die Bande und sorgte knapp eine Minute vor Ende des ersten Abschnitts für den vorzeitigen Abbruch des Q1.

Strafe für Bottas

Auch Rookie-Kollege Daniil Kvyat bekleckerte sich nicht mit Ruhm. Im zweiten Abschnitt krachte der Toro Rosso-Youngster in das Auto von Fernando Alonso. Bei Kvyat ging der Frontflügel zu Bruch. Am Ferrari gab die Spurstange vorne links nach. Da die Rennleitung die Sitzung wegen der verlorenen Teile auf der Strecke kurz unterbrach, hatten die Mechaniker genügend Zeit, die Schäden zu reparieren. Sowohl Kvyat als auch Alonso sprachen von einem Missverständnis. Die FIA-Kommissare verzichteten auf eine Strafe.

Ein größeres Missverständnis gab es offenbar auch bei Valtteri Bottas. In der zweiten Quali-Runde fuhr der Finne in den Weg von Daniel Ricciardo, der sich am Funk bitterlich beschwerte. Die Rennleitung sah es ähnlich. 3 Startplätze Strafe für den Williams-Piloten. Bottas fällt auf Rang 18 zurück. Adrian Sutil gewinnt eine Position.

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