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GP Malaysia 2015 (Training 3)

Rosberg schneller als Hamilton

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Malaysia - 28. März 2015 Foto: xpb 118 Bilder

Nico Rosberg hat sich von der Trainingsniederlage gegen Lewis Hamilton am Freitagnachmittag erholt. Wie im ersten Freien Training setzte der Mercedes-Pilot in der Generalprobe vor dem Qualifying die Bestzeit. Dahinter folgten sein Teamkollege und die Ferrari.

28.03.2015 Andreas Haupt

Mercedes hat die Konkurrenz im dritten Freien Training zum GP Malaysia 2015 zurechtgestutzt. Nico Rosberg holte sich in der Generalprobe für das Qualifying die Bestzeit auf den Pirelli-Mediumreifen. Der Mercedes-Pilot umrundete den 5,543 Kilometer langen Kurs in Sepang in 1:39.690 Minuten.

Damit verwies er seinen Teamkollegen Lewis Hamilton um 0,184 Sekunden. Der Weltmeister scheint noch Schwierigkeiten mit seinem Silberpfeil zu haben. In den Onboard-Aufnahmen war zu erkennen, wie der Brite am Lenkrad des F1 W06 zu kämpfen hatte. Vor allem auf den harten Reifen. Beleg dafür: ein harscher Verbremser in Kurve neun.

Ferrari erster Verfolger von Mercedes

Hinter den beiden Mercedes-Piloten belegten Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel die Positionen drei und vier. Ferrari ist in Malaysia der erste Verfolger der Silberpfeile. Ob die Italiener Mercedes auch herausfordern können, darf allerdings bezweifelt werden. Zumindest auf eine schnelle Runde wohl nicht. Der Abstand von Räikkönen betrug über eine halbe Sekunde (+0,555 Sek.). Vettel fehlten wiederrum 21 Tausendstel auf seinen finnischen Stallrivalen.

Dritte Kraft scheint Williams zu sein. Auch zwischen den beiden Fahrern im FW37 geht es knapp zu. Felipe Massa und Valtteri Bottas trennten auf den Plätzen fünf und sechs nur den Hauch von 15 Tausendstel. Auf den Spitzenplatz fehlen Williams 0,701 respektive 0,716 Sekunden.

Daniel Ricciardo landete im Red Bull auf dem siebten Rang. Der Australier setzte seine schnellste Zeit auf Mediums rund eine Viertelstunde vor dem Ende der Session. Danach verlagerte er sein Programm auf einen Longrun. Am Freitag hatte Red Bull noch etwas mehr mit dem Reifenverschleiß zu kämpfen als dem Team lieb war.

McLaren-Honda im hinteren Drittel

Außerdem musste sich der Australier noch auf den RB11 mit viel Benzin an Bord einstellen. Der dreifache GP-Sieger hatte wegen eines Problems mit dem Elektroantrieb MGU-K nur acht Runden im zweiten Training zurücklegen können. Ricciardos Garagennachbar Daniil Kvyat schaffte es nur auf den 13. Rang.

Auf den Plätzen acht und neun reihten sich die beiden Toro Rosso ein. In der Reihenfolge Carlos Sainz vor Max Verstappen. Die Top10 komplettierte Marcus Ericsson im Sauber. Sein Stallgefährte Felipe Nasr wurde 17. Knapp an den ersten zehn Plätzen schrammte Romain Grosjean im Lotus vorbei. Dafür schlug er seinen Teamkollegen Pastor Maldonado, der Zwölfter wurde, um fast vier Zehntel.

Force India und McLaren-Honda balgten sich um die Plätze im hinteren Drittel des Feldes. Und am Nachmittag wahrscheinlich um den letzten freien Platz im zweiten Quali-Abschnitt. Im dritten Freien Training behielt Nico Hülkenberg die Oberhand vor Fernando Alonso und Sergio Perez. Jenson Button kam nur auf den 18. Platz. Am Ende des Feldes verharrten wenig überraschend die Manor-Piloten. Mit rund sieben Sekunden Rückstand.

Langsamere Zeiten wegen hohen Temperaturen

Wie an den Tagen zuvor heizte das Wetter den Fahrern kräftig ein. Die Lufttemperatur betrug 34 Grad, das Asphaltband schwitzte bei 60 Grad. Für die Pirelli-Sohlen sind die äußeren Bedingungen eine harte Bewährungsprobe. Die Medium-Mischung geht bei den hohen Temperaturen früh in die Knie, und selbst die harten Reifen verschleißen zügig. Haftungsprobleme inklusive.

Daher ritten mehrere Piloten im dritten Freien Training aus. Roberto Merhi drehte sich in Kurve neun, Nasr rodelte durch den Kies in Turn 11 und Perez räuberte durch das Gras (Kurve neun). Auch zahlreiche Verbremser bekamen die Zuschauer zu begutachten.

Rosbergs schnellste Zeit ist übrigens um rund sechs Zehntel langsamer als die schnellste Runde von FP3 aus dem Vorjahr. 2014 fuhr Rosberg in 1:39.008 Minuten die Bestmarke im dritten Training. Den Unterschied machen wohl die mörderischen Temperaturen.

FahrerTeamZeit / RückstandRunden
1. Nico RosbergMercedes1:39.690 Minuten13
2. Lewis HamiltonMercedes+ 0.184 Sek.10
3. Kimi RäikkönenFerrari+ 0.5559
4. Sebastian VettelFerrari+ 0.57613
5. Felipe MassaWilliams+ 0.70114
6. Valtteri BottasWilliams+ 0.71615
7. Daniel RicciardoRed Bull+ 0.90019
8. Carlos SainzToro Rosso+ 0.91119
9. Max VerstappenToro Rosso+ 1.29918
10. Marcus EricssonSauber+ 1.51019
11. Romain GrosjeanLotus+ 1.51616
12. Pastor MaldonadoLotus+ 1.90218
13. Daniil KvyatRed Bull+ 2.08614
14. Nico HülkenbergForce India+ 2.11415
15. Fernando AlonsoMcLaren-Honda+ 2.30113
16. Sergio PerezForce India+ 2.41014
17. Felipe NasrSauber+ 2.42718
18. Jenson ButtonMcLaren-Honda+ 2.62913
19. Roberto MerhiManor F1+ 6.9579
20. Will StevensManor F1+ 7.3696
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