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GP Malaysia

Doppelsieg für Renault

Foto: dpa 52 Bilder

Giancarlo Fisichella holte sich beim Großen Preis von Malaysia seinen dritten GP-Sieg vor Fernando Alonso. Michael Schumacher musste sich mit Platz sechs begnügen, Bruder Ralf wurde Achter. Nick Heidfeld und Nico Rosberg schieden mit Motorschäden aus.

19.03.2006 Markus Stier

Nur wenn Giancarlo Fisichella zu einem seiner zwei Boxenstopps kam, musste er beim Großen Preis von Malaysia die Führung abgeben. Ansonsten führte der von Startplatz eins ins Rennen gegangene Italiener das Rennen über 56 Runden in Sepang ungefährdet an. "Es war ein perfektes Rennen, aber sehr anstrengend, körperlich und mental. Zeitweilig dachte ich, ich schaffe es nicht. Ich kam kaum zum Trinken." Fisichella widmete den Sieg einem vor einer Woche verstorbenen Freund.

Zweiter wurde Teamkollege Fernando Alonso, der sich dank eines ausgezeichneten Starts von Platz sieben früh auf Rang drei festsetzen konnte. "Ich habe sehr spät gebremst. Es war ein Risiko, anschließend wurde es einfacher", sagte der Tabellenführer. Teamkollege Fisichella war zu weit enteilt, aber Alonso kassierte ohne Mühe Jenson Button, der im Honda erstmals seit dem vergangenen Spätsommer wieder aufs Podium steigen durfte. "Wir haben das beste aus dem Auto herausgeholt. Es gab keine Chance, schneller zu fahren", sagte Button.

Räikkönen mit geknickter Aufhängung

Platz vier holte sich Juan Pablo Montoya im McLaren-Mercedes. Teamkollege Kimi Räikkönen ging leer aus. Sein Rennen war schon in der ersten Runde durch eine Kollision mit Christian Klien beendet. "Klien hat mich hinten getroffen", sagte Räikkönen. "Wir haben uns unglücklich touchiert", sagte der Österreicher. "Da waren wohl zu viele Autos nebeneinander meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Am Red Bull wie am McLaren ware eine Radaufhängung zerstört.

Mehr als die Ränge fünf und sechs war für Ferrari nicht zu holen. Felipe Massa fuhr mit einer Einstoppstrategie von Platz 21 bis auf Rang fünf, Michael Schumacher startete von Rang 14 und arbeitete sich zunächst zügig nach vorn, bis ihn BMW-Mann Jacques Villeneuve für einige Runden aufhielt. Nach dem zweiten Boxenstopp lag Schumacher knapp hinter Massa, konnte den Teamkollegen aber bis ins Ziel nicht ernsthaft angreifen. "Es gab zeitweilig ein kleines Problem bei Michael. Der Topspeed war nicht in Ordnung", sagte Technik-Chef Ross Brawn. "Mehr war nicht drin", sagte Schumacher.

Nico Rosberg: "Komisches Geräusch"

Keiner machte bei diesem Rennen mehr Ränge gut als Ralf Schumacher, der seinen Toyota vom 22. und letzten Platz mit einer Einstopp-Strategie auf den achten Rang steuerte. Die anderen Deutschen blieben ohne Punkte. Nico Rosberg strandete früh mit explodierendem Motor. "Ich hatte einen schlechten Start mit zu viel durchdrehenden Rädern. Es hätte trotzdem noch ein gutes Rennen werden können. Ich habe erst eine Sekunde vorher ein komisches Geräusch gehört", sagte Rosberg.

Nick Heidfelds BMW-V8 war nur noch rund 60 Kilometer von der Rente entfernt, da ging das Triebwerk ein. Bis dahin war der Mönchengladbacher ein tadelloses Rennen auf Rang fünf gefahren. "Vor der Kurve dachte ich, das fühlt sich aber komisch an, kurz nach der Kurve war er hin", sagte Heidfeld.

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