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GP Malaysia - Ergebnis Qualifying

Button erneut auf Pole Position

Jenson Button Foto: Brawn GP 16 Bilder

Jenson Button hat sich in Malaysia die zweite Pole Position der Saison gesichert. Der Brawn-Pilot distanzierte am Ende Jarno Trulli um ein knappes Zehntel. Dritter wurde Sebastian Vettel im Red Bull.

04.04.2009 Tobias Grüner

Wie schon in Melbourne steht in Malaysia am Start ein Brawn GP ganz vorne. Auftaktsieger Button wird auch am Sonntag in Sepang nur die Ampel vor sich haben. "Wir mussten gestern viel am Auto arbeiten und haben es noch einmal rumgerissen", sagte der Pole-Setter nach dem Zeittraining am Samstag (4.4.) zufrieden. Überraschend auf Rang zwei qualifizierte sich Toyota-Pilot Jarno Trulli. Der schnelle Mann aus Pescara blieb nur neun Hudertstel hinter der Bestzeit. "Es ist schade, die Pole Position so knapp verpasst zu haben", sagte der etwas enttäuschte Italiener.

Zwei Deutsche in Reihe zwei

Auch aus deutscher Sicht verlief das Zeittraining in Malaysia vielversprechend. Red Bull-Neuzugang Sebastian Vettel fuhr die drittschnellste Zeit, muss aber wegen der Strafe aus Melbourne zehn Plätze in der Startaufstellung zurück. "Auf der einen Seite bin ich zufrieden, das Auto so weit vorne abgestellt zu haben, aber die Strafe ist eine Schande. Insgeheim hatte ich sogar auf die Pole gehofft. Morgen kann trotzdem alles passieren", sagte Vettel zuversichtlich.
 
Da auch der viertplatzierte Rubens Barrichello wegen eines Getriebewechsels fünf Ränge zurückgestuft wird, rückt Timo Glock von Platz fünf in die dritte Startbox auf. Neben dem Kölner steht am Sonntag ein weiterer Deutscher in Reihe zwei: Nico Rosberg profitiert ebenfalls von den Strafen und geht nach der sechstbesten Zeit von Startplatz vier ins Rennen. Hinter Mark Webber auf Startplatz fünf folgt mit Robert Kubica der erste BMW-Pilot.

Am Ende der Top Ten stehen Kimi Räikkönen, der zurückgestufte Barrichello und Renault-Pilot Fernando Alonso.

Heidfeld scheitert vorzeitig

Wie schon in Melbourne konnte Nick Heidfeld nicht in die letzte Runde des Qualifyings einziehen. Kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts wurde der Mönchengladbacher noch von Fernando Alonso aus den Top Ten gekegelt. "Ich hatte viel Verkehr. Unsere Berechnungen haben nicht funktioniert", lautete die Ausrede des 31-Jährigen. Nach der Strafe für Vettel geht es wenigstens noch von Rang zehn los.
 
Die beiden Silberpfeile konnten wie erwartet nicht in die Top Ten fahren. Weltmeister Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen beendeten das Qualifying auf den Rängen 13 und 14 und müssen im Rennen auf Regen oder Chaos hoffen. "Mehr ist momentan nicht drin", musste der Champion am Ende zugeben.

Ferrari hat sich verzockt

Als prominentestes Opfer musste Felipe Massa schon im ersten Abschnitt die Segel streichen. "Ich bin gleich mit weichen Reifen raus und dachte das würde reichen", so der enttäuschte Kommentar der Vizeweltmeisters. Unter den Augen von Edel-Berater Michael Schumacher hatte sich die Scuderia einfach verzockt: Am Ende war es Toro Rosso-Pilot Sebastien Bourdais, der eine Zehntel schneller war und für das vorzeitige Arbeitsende Massas sorgte.
 
Als erster deutscher Pilot hatte sich auch Adrian Sutil im Q1 verabschiedet. "Ich hatte keine Probleme. Das ist alles was das Auto kann", sagte der Starnberger anschließend. Fisichella konnte mit dem unterlegenen Force India allerdings noch einen Tick schneller fahren. Als einzig positiver Aspekt blieb somit, dass Sutil mit Rookie Sebastien Buemi wenigstens einen Piloten hinter sich lassen konnte.

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