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GP Monaco 2010 - Ergebnis Training 3

Kubica vorne, Deutsche in Schlagdistanz

GP Monaco 2010 Foto: xpb 21 Bilder

Robert Kubica hat mit der Bestzeit im letzten Freien Training von Monaco seine Ambitionen auf die Pole Position unterstrichen. Der Pole ließ Felipe Massa im Ferrari knapp hinter sich. Sebastian Vettel, Michael Schumacher und Nico Rosberg landeten auf den Plätzen fünf bis sieben.

15.05.2010 Tobias Grüner

Der Grand Prix von Monaco könnte in diesem Jahr einen Überraschungssieger erleben. Robert Kubica bestätigte im letzten Test vor dem Qualifying seine überragende Form aus den ersten Trainings. Mit 46 Tausendsteln Vorsprung sicherte sich der Renault-Pilot die erste Trainingsbestzeit in dieser Saison. Dabei musste der Pole kurz vor dem Ende seiner schnellsten Runde sogar noch etwas abbremsen, weil ihm langsamere Piloten vor die Nase fuhren.

Eine weitere Zehntel hinter Massa folgte mit Mark Webber der erste Red Bull-Pilot auf Rang drei. Sebastian Vettel blieb auf Rang fünf noch eine Zehntel hinter seinem Teamkollegen. Mitten ins Red Bull-Sandwich schob sich noch Lewis Hamilton. Der McLaren-Pilot gilt als ausgewiesener Monaco-Spezialist und ist ebenfalls ein Kandidat für die Pole Position.

Mercedes-Duo auf sechs und sieben

Hinter der Spitzengruppe folgten die beiden Silberpfeile auf den Plätzen sechs und sieben. Michael Schumacher konnte Nico Rosberg am Samstagvormittag 16 Tausendstel hinter sich halten. Zur Spitze fehlen den beiden Mercedes-Piloten allerdings bereits mehr als vier Zehntel.

Mit Adrian Sutil konnte noch ein vierter deutscher Pilot in die Top Ten einziehen. Der Gräfelfinger fuhr mit seinem Force India die neuntschnellste Zeit. Allerdings musste Sutil zur Trainingshalbzeit eine Schrecksekunde überstehen. Am Casino war der 27-Jährige etwas zu schnell unterwegs, drehte sich und schlug mit dem Heckflügel an der Bande an. So konnte Sutil am Ende nur 14 Runden drehen.

Alonso crasht nach sechs Runden

Auch Nico Hülkenberg als fünfter Deutscher kam am Samstag ganz gut in Fahrt. Auf Rang 13 ließ er erneut seinen deutlich erfahreneren Teamkollegen Rubens Barrichello hinter sich. Dabei ist Hülkenberg in dieser Saison das erste Mal im Formel 1-Auto in Monte Carlo unterwegs.

Für den größten Aufreger der dritten Session sorgte allerdings Fernando Alonso. Der Mitfavorit feuerte seinen Ferrari 20 Minuten nach Beginn des Trainings in die Bande der Massenet-Kurve. Sein rotes Mobil musste per Kran geborgen werden. Die rechte Seite war total beschädigt. Mit gebrochenem Chassis muss der Spanier im Qualifying zuschauen und am Sonntag aus der Boxengasse starten. "Es war ein Fahrfehler", gab der Spanier anschließend zu.

Glock rollt aus, Lotus stark

Für Timo Glock lief der letzte Test vor dem Qualifying ebenfalls alles andere als erfolgreich. Eine Viertelstunde nach Trainingsbeginn rollte der Virgin-Pilot ohne gezeitete Runde am Ende des Tunnels aus. Bereits im zweiten Training wurde Glock von Getriebeproblemen eingebremst. Diesmal ging der Motor am Virgin einfach aus. Es wird schwer, die Konkurrenz von Lotus zu schlagen. Heikki Kovalainen wurde bester Neuling auf Rang 19. Dabei fehlten weniger als drei Sekunden auf die Spitze.

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