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GP Monaco 2011 - Training 1

Vettel mit Bestzeit, Schumi mit Crash

Sebastian Vettel Foto: xpb 56 Bilder

Sebastian Vettel ist im Training zum GP Monaco die erste Bestzeit gefahren. Für Michael Schumacher war die Sitzung nach einem Crash vorzeitig beendet. Auch Mark Webber erlebte einen Fehlstart.

26.05.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hat sich die erste Bestzeit des Monaco-Wochenendes gesichert. Mit Ablauf der ersten Trainingssitzung legte der WM-Führende eine 1:16.619 Min. auf den Asphalt, die nicht mehr unterboten werden konnte. Damit wurde Red Bull schon früh seiner Favoritenrolle gerecht. Nur ein Defekt scheint das Weltmeisterteam im Fürstentum stoppen zu können.

Wie anfällig das blau-gelbe Auto ist, zeigte sich allerdings bei Mark Webber. Für den Australier war das Training bereits nach nur drei langsamen Installationsrunden beendet. Am RB7 des Vorjahressiegers streikte das Getriebe. Auf die Startaufstellung hat das Problem keine Auswirkungen. Im Freien Training am Freitag darf die Schaltbox straffrei gewechselt werden.

Hinter Vettel fuhr Fernando Alonso mit einem guten Zehntel Rückstand auf Rang zwei. Nach der Schmach von Barcelona will Ferrari im Fürstentum zurückschlagen. Felipe Massa auf Position vier bestätigte den Eindruck der Roten.

Rosberg schnell, Schumi zu schnell

In das Ferrari-Sandwich auf Rang drei schob sich noch Silberpfeil-Pilot Nico Rosberg. Wie Ferrari hat auch Mercedes etwas gutzumachen, nachdem man von vier Tagen in Spanien noch überrundet wurde. Der Rückstand von Rosberg betrug im ersten Training allerdings schon eine halbe Sekunde.

Michael Schumacher hatte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Der fünffache Monaco-Sieger krachte sieben Minuten vor Ende der Sitzung nach einem Verbremser in der ersten Kurve in den Reifenstapel. Mit leicht beschädigtem Frontflügel und angeknackster Aufhängung musste der Routinier seinen Silberpfeil abstellen. Zuvor hatte er die zehntschnellste Zeit gefahren.

Die in Spanien noch starken McLaren ließen es beim ersten Kräftemessen ruhig angehen. Lewis Hamilton und Jenson Button tauchten mit mehr als sieben Zehnteln Rückstand auf den Plätzen fünf und sechs im Klassement auf.

Fünf Deutsche unter den ersten Elf

Mit Pastor Maldonado (Williams) und Adrian Sutil (Force India) auf sieben und acht wurden auch zwei Überraschungsgäste auf einstelligen Plätze geführt. Nick Heidfeld verpasste als fünftbester Deutscher auf Rang elf den Einzug in die Top Ten nur knapp.

Timo Glock war dagegen wieder einmal weit von den Punkteplätzen entfernt. Auf Platz 21 verlor der Odenwälder nicht nur das Duell gegen die beiden Lotus-Piloten, sondern auch den teaminternen Kampf gegen Jerome D’Ambrosio.

Trainingsunterbrechung wegen Wasserleck

Im ersten Training von Monaco hatten die Piloten übrigens nicht die vollen 90 Minuten Zeit zum Testen. Kurz nach der Halbzeit unterbrach die Rennleitung die Session für sechs Minuten. Auf der Zielgerade hatte sich aus dem Nichts eine kleine Wasserlache gebildet. Die FIA ließ kurzerhand die Leitung unter der Strecke abklemmen und konnte das Problem damit beheben.

Keine Probleme schienen die Piloten mit dem geflickten Asphalt in der ersten Kurve zu haben. Am Dienstag war in der Saint Devote ein Kleinlaster explodiert. Durch den Brand wurde der Bodenbelag beschädigt. Bauarbeiter hatten weniger als 36 Stunden vor dem Training die Teerschicht ausgebessert. Scheinbar mit nachhaltigem Erfolg.

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