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GP Monaco 2011 - Ergebnis Training 2

Alonso mit Tagesbestzeit - Rosberg Dritter

Fernando Alonso GP Monaco 2011 Foto: Ferrari 80 Bilder

Fernando Alonso war am Donnerstag der schnellste Mann auf der Piste in Monte Carlo. Auch Nico Rosberg war mit seinem Mercedes gut unterwegs. Red Bull fiel mit dem neuen superweichen Pirelli-Reifen etwas zurück.

26.05.2011 Tobias Grüner

Monte Carlo im Premierenfieber. Im zweiten Training durften die Formel 1-Piloten zum ersten Mal in dieser Saison die superweichen Pirelli-Reifen aufschnallen. Die rot-markierten Gummis bieten auf einer Runde noch mehr Grip als die "normal-weichen" Reifen, sollen dafür aber deutlich schneller abbauen.

Die Befürchtungen, dass der Supersoft schon nach wenigen Runden auseinanderfällt, bewahrheiteten sich am Donnerstag (26.5.) allerdings nicht. Einige Piloten konnten mittellange Stints ohne größere Zeitverluste auf den neuen Pneus absolvieren. Mit zunehmenden Grip auf der Strecke sollte sich die Lage zum Rennsonntag weiter entspannen.

Red Bull mit Problemen auf superweichen Reifen

Sebastian Vettel kam mit den superweichen Reifen allerdings nicht ganz so gut zurecht. Der Weltmeister hatte sich am Vormittag mit der härteren Mischung noch an der Spitze des Feldes platziert. In der zweiten Testeinheit reichte es für den Heppenheimer nur noch für Platz fünf. Sowohl vom Speed auf einer Runde als auch in puncto Konstanz machten McLaren, Ferrari und auch Mercedes einen besseren Eindruck als Red Bull.

Fernando Alonso, der im ersten Training noch ein gutes Zehntel Rückstand auf Vettel aufwies, nahm dem WM-Spitzenreiter am Nachmittag mehr als eine halbe Sekunde ab. Mit 1:15.123 Minuten sicherte sich der Spanier die Tagesbestzeit.

Am ehesten konnte dem Spanier am Donnerstag noch Lewis Hamilton folgen. Ein Zehntel trennte die beiden Nummer-Eins-Piloten von Ferrari und McLaren am Ende. Auf Rang drei folgte mit Nico Rosberg schon der erste Deutsche. Der Silberpfeil-Pilot war dabei nur zwei Zehntel von der Spitze entfernt.

Schumacher und Webber mit deutlichem Rückstand

Jenson Button platzierte sich im zweiten McLaren dahinter auf Rang vier. Hinter Vettel ließ sich Felipe Massa im zweiten Ferrari Platz sechs notieren. Der zweite Mercedes von Michael Schumacher wurde am Ende auf Rang sieben geführt. Nach dem Crash am Vormittag blieb der fünffache Monaco-Sieger dieses Mal auf der Piste. Mit 1,2 Sekunden blieb der Rekordchampion aber bereits deutlich hinter der Bestzeit zurück.

Mark Webber durfte am Nachmittag auch endlich etwas mehr Monaco-Luft schnuppern. Im ersten Training musste der Australier über weite Strecken zuschauen, nachdem das Getriebe an seinem Red Bull streikte. So richtig kam Webber aber nicht in Fahrt: Platz acht mit 1,5 Sekunden Rückstand dürften für einige Sorgenfalten beim Routinier sorgen.

Dahinter konnte Adrian Sutil seinen guten Eindruck vom Vormittag bestätigen. Erneut landete der Force India-Pilot in den Top Ten. Teamkollege Paul di Resta musste nach einem Unfall in der Hafenschikane mehr als eine Stunde aussetzen. Der schottische Rookie kam nur auf 15 Runden und den 20. Platz.

Fünf Deutsche in den ersten Zehn

Mit Nick Heidfeld auf Rang zehn kam sogar noch ein fünfter deutscher Pilot unter die Top Ten. Mit zwei Sekunden Rückstand ist Renault aber weiter von der Spitze entfernt als geplant. Eigentlich wollte Teamchef Eric Boullier beim Heimspiel um den Sieg kämpfen. Zu allem Übel beschädigte sich Vitaly Petrov auch noch den Frontflügel, als er kurz vor Schluss in der Hafenschikane die Kontrolle verlor und in die Leitplanke krachte.

Für den sechsten Deutschen im Feld lief es am Donnerstag durchwachsen. Wie schon am Vormittag konnte Timo Glock die Zeit seines Teamkollegen Jerome D’Ambrosio nicht schlagen. Die Konkurrenz von Lotus ist fast eine Sekunde entfernt.

Monaco macht am Freitag Pause

Nach dem Freien Training durften noch alle Piloten auf der Zielgeraden Startübungen absolvieren. Michael Schumacher stellte sich optimistisch auf den Platz der Pole Position. Bevor es für die Piloten wieder auf Hafenrundfahrt geht, dauert es aber noch ein bisschen. Am Freitag ist im Fürstentum traditionell Ruhetag.

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