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GP Monaco 2012 (Training 1)

Alonso setzt erste Duftmarke

Fernando Alonso - Ferrari - GP Monaco 2012 Foto: xpb 92 Bilder

Fernando Alonso ist im ersten Freien Training zum GP Monaco die schnellste Runde gefahren. Der Ferrari-Pilot verwies Lotus-Pilot Romain Grosjean mit dreieinhalb Zehnteln Vorsprung auf Rang zwei. Nach einem Motorschaden am Kovalainen-Caterham musste die erste Sitzung neun Minuten früher abgewinkt werden.

24.05.2012 Tobias Grüner

Das erste Kräftemessen im Leitplanken-Labyrinth von Monaco endete mit einem großen Knalleffekt. Neun Minuten vor dem planmäßigen Ende verabschiedete sich der Motor im Caterham von Heikki Kovalainen mit einer riesigen Rauchwolke. Die Räder blockierten sofort. Der Finne musste sein Sportgerät wenige Meter hinter dem Tunnelausgang mitten auf der Piste abstellen. Bis das grüne Auto beseitigt war und sich der Rauch verzogen hatte, war die Sitzung auch schon vorbei.

Zuvor verlief das erste Freie Training relativ ereignislos. Alle Piloten hielten sich von den Leitplanken fern. Bis auf kleinere Verbremser und verpasste Schikanen gab es keine spektakulären Szenen. Die beste Rundenzeit auf der noch sehr rutschigen Piste markierte Fernando Alonso im Ferrari. Der Spanier bewies nach dem zweiten Platz von Barcelona, dass sein technisch verbessertes Auto auch in den Häuserschluchten von Monaco zu den Podiumsanwärtern gehört.

Top Ten innerhalb einer Sekunde

Zu viel sollte man in das Klassement der ersten Sitzung aber noch nicht hineininterpretieren. Mit Romain Grosjean auf Rang zwei, Sergio Perez auf der Drei, Lewis Hamilton auf Platz vier und Pastor Maldonado auf Fünf landeten fünf verschiedene Autos an der Spitze. Auffällig sind allerdings erneut die engen Abstände: Die ersten zehn Piloten trennten nicht einmal eine Sekunde. Nur Alonso fiel mit seinem relativ deutlichen Vorsprung von dreieinhalb Zehnteln an der Spitze etwas aus dem Rahmen.

Die deutschen Fahrer hielten sich in der ersten Sitzung des Wochenendes noch etwas zurück. Vorjahressieger Sebastian Vettel landete nur auf Rang neun. Direkt hinter dem Red Bull-Piloten reihten sich die beiden Mercedes-Fahrer auf zehn und elf ein. Nico Rosberg konnte dabei Teamkollege Michael Schumacher um anderthalb Zehntel hinter sich lassen. Force India-Pilot Nico Hülkenberg komplettierte auf Rang zwölf den deutschen Viererblock im Mittelfeld.

Probleme bei Glock und Räikkönen

Timo Glock konnte das Tempo seiner Landsleute wieder einmal nicht mitgehen. Zum schlechten Speed des Marussia gesellten sich im ersten Training auch wieder technische Probleme. Die Spurstange vorne rechts war nicht richtig festgeschraubt, was der Hesse erst nach sechs Runden merkte. Am Ende landete Glock mit 5,3 Sekunden Rückstand auf Rang 22.

Noch schlechter startete Kimi Räikkönen in das Monaco-Wochenende. In seiner ersten Installationsrunde beklagte der Finne ein schlechtes Gefühl mit der Lenkung. Anstatt den Rest der Sitzung zu nutzen, um etwas in den Monaco-Rhythmus zu kommen, ließ der Iceman die Steuerung schon vor der Mittagspause auswechseln. Natürlich schafften die Mechaniker den Austausch nicht mehr rechtzeitig vor dem Ende des Trainings. Ohne Zeit wurde der Iceman Letzter.

Übermäßiger Reifenverschleiß scheint in Monaco kein großes Problem zu sein. Zumindest mit der härteren der beiden Mischung, die im ersten Training ausschließlich verwendet wurde, gab es noch keine Beschwerden. Einige Fahrer beklagten eher, dass es Probleme gibt, den Gummi auf Temperatur zu bekommen. Viele Piloten fuhren ihre schnellsten Zeiten erst nach einige Aufwärmrunden.

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