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GP Monaco 2012 (Ergebnis Training 3)

Rosberg Schnellster, Maldonado crasht

Nico Rosberg GP Monaco 2012 Foto: xpb 92 Bilder

Nico Rosberg hat sich am Samstag (26.5.) die letzte Trainingsbestzeit in Monaco gesichert. Zwischen den schnellsten Piloten lagen allerdings nur Tausendstel-Abstände. Ein Crash von Pastor Maldonado beendete die dritte Sitzung am Ende vorzeitig.

24.05.2012 Tobias Grüner

Die Fans können sich in Monaco auf einen echten Qualifying-Krimi freuen. Wenn es nach den Eindrücken des dritten Trainings geht, dann geht es am Nachmittag beim Kampf um die besten Startpositionen ganz eng zu im Fürstentum. Nico Rosberg fuhr in 1:15.159 Minuten zwar die schnellste Zeit des Wochenendes, die Verfolger waren dem Silberpfeil aber dicht auf den Fersen.

Felipe Massa verpasste die Bestzeit nur um 38 Tausendstel. Teamkollege Fernando Alonso war mit 51 Tausendsteln Rückstand ebenfalls nur einen Wimpernschlag entfernt. Mitten in das enge Ferrari-Sandwich konnte sich auch noch Sebastian Vettel auf Rang drei schieben. Der Deutsche musste zwischendurch eine Schrecksekunde überstehen, als er mit dem rechten Hinterreifen kurz in die Bande rutschte. Das Auto blieb allerdings unbeschädigt.

Grosjean, McLaren und Perez in Lauerstellung

Die Piloten von Mercedes, Ferrari und Red Bull sind aber nicht die einzigen, die für die Pole Position in Frage kommen. Auch Romain Grosjean, der trotz Verkehr nur 28 Hundertstel hinter der Spitze auf Rang fünf fuhr und die beiden McLaren-Piloten auf sechs und sieben haben gute Chancen auf die Plätze in den ersten Reihen.

Michael Schumacher landete in der Generalprobe für das Qualifying auf Rang acht - gut sieben Zehntel hinter der Bestzeit seines Teamkollegen. Der Rekordchampion verzichtete aber auf einen Run mit den superweichen Reifen, die je nach Auto sieben bis acht Zehntel schneller als die härtere Mischung sind.

Ein weiterer Kandidat für die Pole Position heißt Sergio Perez. Der Sauber-Pilot ließ sich im dritten Training zwar nur die neuntschnellste Zeit notieren, wurde aber immer wieder im Verkehr aufgehalten. In einer ereignisreichen Sitzung schlug der Mexikaner zwischendurch mit dem Reifen vorne links an der Leitplanke an. Am Ende kollidierte auch noch Pastor Maldonado aus Unachtsamkeit mit dem Sauber. Die Berührung der beiden Autos kurz vor dem Tunnel blieb aber ohne größere Schäden.

Maldonado-Crash beendet Sitzung vorzeitig

Als Maldonado eine Runde später die Rechtskehre am Casino etwas zu eng nahm und mit dem vorderen rechten Rad in der Bande hängen blieb, kam der Barcelona-Sieger nicht mehr so glimpflich davon. Das Auto wurde wie eine Billardkugel quer über die Fahrbahn geschleudert und krachte hinten links erneut in die Leitplanke, wodurch ein Rad verloren ging. Der an zwei Ecken lädierte Williams konnte sich zwar noch in die Auslaufzone der Mirabeau-Kurve retten, wegen der vielen Teile auf der Strecke entschied die Rennleitung allerdings, die Sitzung fünf Minuten vor dem Ende abzubrechen.

Die Rundenzeiten des dritten Trainings haben gezeigt , dass die superweichen Reifen nicht nur eine schnelle Runde erlauben, sondern auf der relativ langsamen und kurvigen Strecke in Monaco auch über eine längere Distanz gute Rundenzeiten ermöglichen. Damit könnte es im Rennen wie im Vorjahr bei Sieger Vettel wieder zu Einstopp-Strategien kommen.

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