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F1 Power Ranking GP Monaco 2012

Spitzenplätze komplett neu sortiert

Start GP Monaco 2012 Foto: xpb 25 Bilder

In Monaco wurde das Formel 1-Kräfteverhältnis einmal komplett durcheinandergewirbelt. Red Bull konnte als erstes Team zwei Grand Prix gewinnen. Aber ist es auch das Beste? Unser Power Ranking gibt die Antwort.

01.06.2012 Michael Schmidt

Monte Carlo ist keine Rennstrecke, die wegweisende Schlüsse auf die Qualität eines Rennautos zulässt. Dazu ist dieser Kurs zu speziell. Wer im Training vergeigt, sieht auch im Rennen schlecht aus. Williams und Sauber sind sicher besser als es das Resultat vermuten lässt. Doch beide Teams wurden unter Wert geschlagen, weil die Schwachstelle im Cockpit saß.

Red Bull hat den Bann gebrochen. Als erstes Team gewann der Titelverteidiger zwei Rennen. Nach dem Donnerstagstraining sah es noch nicht danach aus. Doch dann zeigte sich, wie schmal der Grat zwischen Sieg und Niederlage in diesem Jahr sein kann. Mark Webber setzte auf die richtige Fahrzeugabstimmung, Sebastian Vettel auf die falsche. Webbers Red Bull holte seine Zeit in den langsamen Passagen. Vettel konzentrierte sich zu viel auf die schnellen Kurven und bezahlte dafür in den langsamen.

Ferrari auf dem Weg zur Spitze

Ferrari ist im Kommen. Nach Barcelona machten die runderneuerten roten Autos auch in Monte Carlo eine gute Figur. Diesmal mit beiden Fahrern. Das spricht für einen klaren Aufwärtstrend. Mercedes tauchte nach zwei mittelmäßigen Rennen wieder aus der Versenkung aus. Die Pole Position von Michael Schumacher und Nico Rosbergs zweiter Platz haben gezeigt, dass ein Sieg durchaus möglich war. McLaren strauchelt. Seit dem GP Bahrain sind Lewis Hamilton und Jenson Button keine Siegkandidaten mehr.

Auch Lotus enttäuschte in Monte Carlo. Dabei sah Romain Grosjean bis zur Qualifikation wie ein möglicher Sieger aus. Dann verspielte er seine Chancen durch Anfängerfehler. Kimi Räikkönen ging zu nett mit den Reifen um.

Sauber und Williams verpassen Top-Ergebnis

Auch Williams und Sauber haderten mit ihren Fahrern. Die Williams-Ingenieure sind überzeugt, dass Pastor Maldonado den Speed für einen Podiumsplatz gehabt hätte. Doch was will man machen, wenn der eigene Fahrer einem anderen ohne Grund ins Auto fährt, dann crasht und deshalb 15 Startplätze nach hinten wandert? Bei Sauber war Sergio Perez total von der Rolle. Crash im Training, eine Durchfahrtstrafe im Rennen. So holt man nicht mal Punkte.

Force India gewann das Duell gegen Toro Rosso glasklar. Der WM-Sechste des Vorjahres fährt regelmäßig in die Punkteränge. Toro Rosso vergeigte seine Chancen durch strategische Fehler.

Caterham zeigte sich stark verbessert. Heikki Kovalainen fuhr fast das ganze Rennen vor Jenson Button. Bei Marussia kann man wieder zum Alltag übergehen. Die Probleme, die Timo Glock zwei Rennen lang gebremst haben, sind gelöst. Die Vorstellung in Monaco war ein Schritt vorwärts. HRT profitierte von der Streckencharakteristik. Die Aerodynamik spielt in Monaco nicht die ganz große Rolle. Und da fehlt es bei HRT.

Power Ranking GP Monaco 2012

Hier unser Power Ranking im Kurzüberblick. Den detaillierten Formcheck aller zwölf Teams gibt es wie immer in der Bildergalerie.

  1. Red Bull (2)
  2. Ferrari (4)
  3. Mercedes (6)
  4. McLaren (3)
  5. Lotus (1)
  6. Sauber (7)
  7. Williams (5)
  8. Force India (8)
  9. Toro Rosso (9)
  10. Caterham (10)
  11. Marussia (11)
  12. HRT F1 (12)
    *in Klammern Position nach dem GP Spanien

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