Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP Monaco 2012 (Training 2)

Button schneller als der Regenschauer

Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Monaco - 24. Mai 2012 Foto: McLaren 92 Bilder

Im zweiten Freien Training zum GP Monaco durchkreuzte der Regen die Pläne der Teams, sich geordnet auf den Rest des Rennwochenendes vorzubereiten. Jenson Button fuhr vor dem ersten Schauer die schnellste Runde des Tages. Romain Grosjean wurde wie schon am Vormittag Zweiter.

24.05.2012 Tobias Grüner

Mit dem Himmel verfinsterten sich am Donnerstag (24.5.) in der Mittagspause auch die Mienen der Teamchefs. Regen war das Letzte was die Ingenieure am Nachmittag gebrauchen konnten. Die Reifenlotterie ist diese Saison bei trockenen Bedingungen schon kompliziert genug. Doch der Regengott hatte kein Einsehen. Pünktlich um 14:15 Uhr meldete die Rennleitung "Wet Track".

Button mit Supersoft zur Bestzeit

Aus Furcht vor der feuchten Strecke schickten alle Teams ihre Fahrer schon in der Anfangsphase des Trainings auf die Bahn. Teilweise befanden sich dabei 23 Piloten gleichzeitig auf der Piste. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auf den härteren Reifen wechselte Jenson Button als einer der ersten Piloten auf die weicheren Supersofts. Seine Bestzeit von 1:15.746 Minuten sollte bis zum Ende der Sitzung nicht mehr unterboten werden.

Schnellster Fahrer auf den härteren Soft-Gummis war Romain Grosjean, der sich wie schon im Vormittagstraining Rang zwei sicherte. Die Plätze drei und vier gingen an die Ferrari-Piloten Felipe Massa und Fernando Alonso. Barcelona-Sieger Pastor Maldonado landete wie schon im ersten Training auf Rang fünf – alle auf der härteren Mischung.

Auch die beiden Mercedes-Piloten landeten in den Top Ten. Nico Rosberg fuhr die sechstschnellste Zeit, Michael Schumacher fand sich im Klassement auf Rang neun wieder. Die Red Bull landeten ebenfalls in den ersten Zehn. Mark Webber wurde Siebter, Sebastian Vettel wurde Zehnter. Neben Button war Kamui Kobayashi auf Rang acht der einzige Pilot in den Top Ten, der seine persönliche Bestzeit mit den superweichen Reifen fuhr.

Hülkenberg nutzt kurze Trockenphase

Als 15 Minuten nach Trainingsbeginn die ersten Tropfen auf die Strecke fielen, versteckten sich schlagartig alle Piloten in der Box. Erst nach 20 Minuten Ruhe wagte sich Timo Glock als Erster wieder raus. Die Strecke trocknete leicht ab und ließ sogar wieder Bestzeiten zu - Nico Hülkenberg (Platz 14) fuhr zum Beispiel seine schnellste Runde in der kurzen Regenpause kurz vor Halbzeit der Sitzung.

Gerade als man dachte, dass es wieder trocken wird, fielen erneut Tropfen aus dem grau verhangenen Himmel. Dieses Mal wurde es so nass, dass an eine Weiterfahrt mit Slicks nicht mehr zu denken war. Die letzte halbe Stunde nutzten viele Teams zum Training auf Intermediates. Auch für das Qualifying am Samstag haben die Meteorologen Regengefahr vorhergesagt.

Fünf Ausrutscher in Mirabeau

Wie durch ein Wunder blieben alle Autos auf der rutschigen Strecke heil. Nur in der Mirabeau-Kurve kam es zum einem Ausrutscher nach dem anderen. Erst mussten hier die beiden Williams-Piloten Senna und Maldonado in den Notausgang. Dann waren auch noch Perez, Massa und Kovalainen etwas zu schnell. Bis auf den Caterham-Piloten konnten aber alle weiterfahren. Kovalainens Gefährt wurde wie schon nach dem Motorschaden im ersten Training per Transporter zurück an die Box transportiert.

In unserer Bildergalerie haben wir die Fotos des Donnerstags.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden