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GP Monaco 2013 (Ergebnis Qualifying)

Wieder Doppel-Pole für Mercedes

Nico Rosberg GP Monaco 2013 Foto: xpb 63 Bilder

Nico Rosberg ist in Monaco nach drei Trainingsbestzeiten auch im Qualifying die schnellste Runde gefahren. Der Wahlmonegasse zog im feuchten Reifen-Glücksspiel den Joker und startet zum dritten Mal in Folge von Pole Position. Lewis Hamilton wird Zweiter, Red Bull mit Vettel und Webber auf drei und vier.

25.05.2013 Bianca Leppert

Nico Rosberg ist an diesem Wochenende in Monaco einfach unschlagbar. Der Wahlmonegasse ließ sich selbst bei den schwierigen Bedingungen im Qualifying nicht aus der Ruhe bringen und machte beim Reifen-Poker alles richtig. In Q1 waren Intermediates gefragt, in Q2 kamen am Ende Slicks zum Einsatz und in Q3 war die Strecke schließlich komplett abgetrocknet. Mit einer Zeit von 1.13,876 Minuten verwies er seinen Teamkollegen Lewis Hamilton und die beiden Red Bull-Piloten auf die weiteren Plätze. Für Rosberg ist es die dritte Pole in Folge und die vierte seiner Karriere.

Rosberg zuhause auf Pole-Position

"Ich bin happy. Es ist cool zuhause auf der Pole zu stehen. Es war unglaublich schwierig im Qualifying. Am Ende zählte nur die Runde am Ende. Die war nicht ganz sauber. Du musstest zur richtigen Zeit die richtigen Reifen haben", sagte Wahlmonegasse Rosberg. "Aber alles lief nach Plan. Es ist sehr speziell hier auf Pole-Position zu stehen." Lewis Hamilton fehlten nur 0,091 Sekunden auf seinen Teamkollegen.

Sebastian Vettel ging beim letzten Versuch im Gegensatz zu den Mercedes-Piloten nur noch für eine Runde auf die Strecke, was ihn möglicherweise die Pole kostete. Dem Red Bull-Piloten fehlte nur eine Zehntelsekunde auf die Bestzeit von Rosberg. "Es war sehr eng", sagte Vettel. "Mercedes war das ganze Wochenende stark. In der letzten Runde kam nicht alles zusammen. Ich bin nicht ganz zufrieden mit der letzten Runde, aber froh, dass kein Ferrari oder Lotus vor uns steht. Die werden morgen wohl so oft wie wir stoppen müssen." Neben Vettel geht Mark Webber vom vierten Platz ins Rennen.

Kimi Räikkönen rettete die Lotus-Ehre mit dem fünften Platz vor Fernando Alonso auf Rang sechs im Ferrari. Die Laune des Spaniers war entsprechend gedrückt: "Von Platz sechs ist ein Sieg nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich. Wir waren heute nicht konkurrenzfähig. Das Hauptziel muss morgen sein, vor meinen WM-Konkurrenten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen ins Ziel zu kommen."

Die beiden McLaren-Piloten belegten dahinter den siebten und neunten Platz. Zwischen Sergio Perez und Jenson Button, der sich im letzten Run über Leistungsverlust beklagte, schob sich noch Adrian Sutil im Force India. Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne schnappte sich den letzten Platz in den Top-Ten.

Aus für Hülkenberg in Q2

Nico Hülkenberg musste schon in der zweiten K.O-Runde kapitulieren. Am Ende der halbfeuchten Q2-Sitzung mussten alle Piloten von Intermediates auf die weicheren Supersoft-Slicks wechseln. Hülkenberg fehlten am Ende sechs Zehntel auf die Zeit von Sergio Perez, um noch einen Platz in den Top-Ten zu ergattern. Hülkenberg war gemeinsam mit Pastor Maldonado einer der letzten Piloten, die zum Reifenwechsel an die Box kam. Der Williams-Pilot, der als Monaco-Spezialist bekannt ist, schaffte es nur auf Platz 16.

In der zweiten Runde überraschte auch das Ausscheiden von Romain Grosjean. Der Franzose wird am Sonntag nur von Platz 13 ins Rennen gehen. Nachdem er im dritten Training am Vormittag erneut in Sainte-Devote abflog, mussten seine Mechaniker wie am Donnerstag wieder Akkord-Arbeit leisten. Gerade noch rechtzeitig wurde das Auto kurz vor Ende des Q1 fertig. Trotz seiner schnellen Rundenzeiten während des gesamten Wochenendes, war aber nicht mehr drin. Eine Glanzleistung zeigte hingegen Giedo van der Garde. Der Caterham-Pilot wechselte im Q2 als Erster auf Slicks und lag zwischenzeitlich sogar in den Top 5. Am Ende stand Platz 15 zu Buche.

Massas Auto wird nicht rechtzeitig fertig

Auch im ersten Qualifying-Abschnitt, der auf feuchter Strecke mit Intermediates gefahren wurde, war das richtige Timing der Schlüssel zum Erfolg. Paul di Resta war nicht zur richtigen Zeit auf den richtigen Reifen und musste früh die Segel streichen. Der Schotte belegt nur den 17. Platz. Dahinter folgt Charles Pic im Caterham, der sogar Esteban Gutierrez im Sauber im Griff hatte. Hinter dem Mexikaner geht Max Chilton ins Rennen.

Die beiden Pechvögel des Qualifyings hießen Jules Bianchi und Felipe Massa.
Für Bianchi war das Qualifying schon vorbei, bevor es überhaupt richtig anfing. Der Marussia-Pilot musste sein Auto mit starker Rauchentwicklung in der Massenet-Kurve abstellen. Vermutlich war ein Feuer in der Airbox der Grund.

Massa ruinierte sich das Zeittraining schon im dritten Freien Training am Vormittag. Der Brasilianer flog nach einem Fahrfehler auf der Zielgeraden ab. Sein F138 wurde dabei schwer beschädigt. Zwar überlebte das Chassis den Einschlag, allerdings musste das Getriebe getauscht werden. Die Mechaniker gaben ihr Bestes, schafften es aber nicht, das Auto noch rechtzeitig vor Ende des Q1 fertig zu bekommen. Damit geht Massa vom letzten Platz ins Rennen.

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