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GP Monaco 2013 (Ergebnis Training 1)

Rosberg Schnellster im eigenen Wohnzimmer

Nico Rosberg GP Monaco 2013 Foto: xpb 106 Bilder

Die erste Bestzeit beim Grand Prix von Monaco hat Nico Rosberg im Mercedes gesetzt. Der Wahlmonegasse verwies Fernando Alonso und Romain Grosjean auf die Plätze. Sebastian Vettel wurde nur Zehnter.

23.05.2013 Bianca Leppert

Beim ersten Kräftemessen in den Straßen von Monte Carlo konnte Mercedes seine Favoriten-Rolle bestätigen. Nico Rosberg drehte in seiner Wahlheimat mit 1.16,195 Minuten die schnellste Runde. Sein härtester Konkurrent hieß Fernando Alonso. Der Spanier lieferte sich in der ersten Session ein kleines Duell um die Bestzeit, am Ende war es aber Rosberg, der mit 0,087 Sekunden die Oberhand behielt.

Beide Ferrari in der Spitzengruppe

Auf dem dritten Rang machte Romain Grosjean den Lotus-Fans Hoffnung. Bisher galten die schwarzen Autos nicht als besonders schnell auf einer Runde. Sollte man dieses Tempo bis zum Qualifying halten können, sieht es für Grosjean und Kimi Räikkönen vielversprechend aus. Der Finne muss allerdings noch nachlegen. Er beendete das Training nur auf dem elften Rang.

Mit einer guten Mannschaftsleistung präsentierte sich Ferrari. Felipe Massa landete auf dem vierten Platz und büßte nur 0,199 Sekunden auf Rosbergs Zeit ein. Dahinter reihte sich Lewis Hamilton auf dem fünften Rang ein.

Überraschend stark fuhr Pastor Maldonado im Williams auf Position sechs. Mit dem Venezolaner war schon während seiner Lehrzeit in den Nachwuchsserien immer in Monaco zu rechnen. Williams testete verschiedene Frontflügel und fuhr zum ersten Mal seit den Testfahrten wieder mit Knick in der Nase. Für das Rennen soll aber wieder die herkömmliche Front zum Einsatz kommen.

Rendezvous mit den Leitplanken

Red Bull und McLaren ließen es etwas gemütlicher angehen. Mark Webber auf Position 7 und Vettel auf Platz 10 nahmen die beiden McLaren-Piloten Jenson Button und Sergio Perez ins Sandwich. McLaren setzte am Donnerstagmorgen zum ersten Mal den neuen Frontflügel ein, der eigentlich schon in Barcelona ans Auto kommen sollte. Paul di Resta und Adrian Sutil folgen auf 12 und 13, Nico Hülkenberg wurde 14.

Wie so oft machten einige Piloten bereits im ersten Training Bekanntschaft mit den Leitplanken. Einen der heftigsten Dreher legte Sutil in Saint-Devote hin. Dem Wahlschweizer brach das Heck aus. Dabei touchierte er mit dem Heckflügel die Streckenbegrenzung. Ein größerer Schaden war auf den ersten Blick aber nicht erkennbar.

Auch Felipe Massa und Max Chilton hatten extrem viel Glück. Als Massa in die Box abbiegen wollte, musste Chilton heftig in die Eisen steigen, um eine Kollision zu vermeiden. "Das ist Racing, das ist Monaco", kommentierte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali den Vorfall. Auch Grosjean hatte zwischenzeitlich leichte Probleme. Der Franzose verbremste sich in der Hafenschikane so heftig, dass er eine Rauchwolke hinterließ.

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