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GP Monaco 2013 (Ergebnis Training 3)

Crashfestival in Monte Carlo

Formel 1 GP Monaco 2013 Crash Adrian Sutil Foto: xpb 97 Bilder

Das Abschlusstraining zum Grand Prix von Monaco wurde zum Crashfestival. Zuerst verlor Felipe Massa auf der Zielgeraden die Kontrolle, dann flog Adrian Sutil in der Massenet in die Leitplanke, kurz vor Schluss legte sich Romain Grosjean erneut in Sainte-Devote ab.  Schnellster war wieder einmal Nico Rosberg.

25.05.2013 Bianca Leppert

Die Vorbereitung für das Qualifying lief für einige Piloten in Monaco nicht ganz nach Plan. Am schlimmsten erwischte es Felipe Massa. Auf der Zielgeraden schien etwas an seinem Ferrari gebrochen zu sein. Das linke Vorderrad stand beim Anbremsen der Sainte-Devote plötzlich schief, daraufhin krachte er frontal in die Leitplanken. Das Training musste unterbrochen werden. Der Schaden sah ziemlich groß aus, es bleibt fraglich, ob die Mechaniker das Auto zum Qualifying um 14 Uhr fertig bekommen.

Grosjean fliegt wieder in Sainte-Devote ab

Auch bei Lotus gibt es einiges zu tun. Romain Grosjean scheint mit der Sainte-Devote auf Kriegsfuß zu stehen. Wie am Donnerstag feuerte der Franzose den E21 wieder in die Leitplanke. Dieses Mal beschädigte er das Auto aber vorne und hinten. Über Funk gab der Franzose durch: "Am Auto ist etwas gebrochen, das gibt es nicht." Besonders ärgerlich für Grosjean, denn das Training lief nur noch wenige Minuten. Schon vorher machte er Bekanntschaft mit der Leitplanke und musste deshalb einen Reifenschaden hinten links hinnehmen.

Die Streckenposten in der Massenet-Kurve vor dem Casino waren mit Adrian Sutil beschäftigt. Der Force India-Pilot verlor 15 Minuten vor Schluss bei seiner ersten Ausfahrt mit den Supersoft-Reifen bei der Anfahrt die Kontrolle über das Auto und geriet ins Schlingern. Die Fahrt endete ebenfalls in den Leitplanken.

Temperaturprobleme mit den Reifen

Dagegen waren Kimi Räikkönens und Jean-Eric Vergnes Ausweichmanöver in den Notausgang der Mirabeau nur Kleinigkeiten. Möglicherweise sorgten die niedrigen Temperaturen für die vielen Abflüge. Die Streckentemperatur war rund 20 Grad Celsius niedriger, als am Donnerstagnachmittag. Einige Piloten klagten darüber, dass sie die Reifen nicht genügend aufgeheizt bekommen.

Rosberg weiter an der Spitze

An der Spitze des Klassements blieb alles beim alten. Wie in den bisherigen Trainingssitzungen sackte Nico Rosberg die schnellste Zeit mit 1.14,378 Minuten ein. Auf dem zweiten Platz landete mit 0,661 Sekunden Rückstand Grosjean, der seine Bestzeit vor dem Unfall erzielte. Sebastian Vettel konnte sich im Vergleich zu Donnerstag mit dem dritten Platz deutlich steigern und ließ Fernando Alonso und Lewis Hamilton hinter sich.

Räikkönen, der das James-Hunt-Logo auf seinem Helm überkleben musste, wurde Sechster. Rang sieben ging an Mark Webber, dahinter reihten sich Paul di Resta, Pastor Maldonado und Nico Hülkenberg ein. Für McLaren sah es mit den Plätzen elf für Sergio Perez und 12 für Jenson Button ernüchternd aus. Allerdings konnten durch die vielen Unfälle auch nicht alle Piloten das volle Potenzial auf den Supersoft-Reifen zeigen.

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