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GP Monaco 2014 (Ergebnis Training 3)

Hamilton entscheidet Generalprobe für sich

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Monaco - 22. Mai 2014 Foto: xpb 60 Bilder

Die Bestzeit im dritten Training zum GP Monaco ging an Lewis Hamilton. Nico Rosberg wurde Dritter, dazwischen schob sich Daniel Ricciardo. Red Bull verkürzt Abstand.

24.05.2014 Bianca Leppert

Bei der letzten Trainingsmöglichkeit vor dem Qualifying zum Grand Prix von Monaco war auf der Strecke jede Menge los. Weil es am Donnerstag im zweiten Training geregnet hatte, mussten die Teams den Rückstand ihres üblichen Programms nachholen. Am Samstagmorgen bot die Strecke wenig Grip, viele Piloten fühlten sich nicht wohl im Auto.

Viel Verkehr auf den schnellen Runden

Dazu gehörte auch Lewis Hamilton, der trotzdem die beste Runde erwischte, obwohl er während des Trainings über Probleme mit dem Heck seines Mercedes klagte. Er ließ sich eine Zeit von 1:16,758 Minuten notieren. Bei den meisten kam der Supersoft-Pneu erst in der zweiten Runde richtig in Fahrt.

Der Abstand von Red Bull auf Mercedes hat sich auf dem Papier verkürzt. Daniel Ricciardo folgt Hamilton auf Rang 2 mit 0,050 Sekunden Rückstand. Der Australier klagte über Probleme mit dem Auto in der Kurvenmitte. Die Bullen scheinen sich etwas verbessert zu haben, zumindest auf den Supersoft-Reifen ist man näher an den Silberpfeilen dran. Allerdings hatten einige auch viel Verkehr während ihrer schnellen Runden, die Zeiten sind also nicht zu 100 Prozent aussagekräftig.

Vettel schimpft über Massa

So erging es auch Sebastian Vettel, der über Felipe Massa schimpfte, als er auf ihn auflief. In seinem letzten Versuch setzte er im zweiten Sektor die Bestzeit, verlor jedoch wieder Zeit im dritten Abschnitt. Er wurde mit 0,426 Sekunden Rückstand Vierter. Davor reihte sich Nico Rosberg auf Platz 3 ein, dessen Vater Keke das Geschehen auf der Strecke vor Ort beobachtete.

Die Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen belegten die Positionen 5 und 6. Beiden fehlten rund 0,6 Sekunden auf die Spitze. Auch bei Force India war man im Parallelflug unterwegs. Sergio Perez und Nico Hülkenberg stellten ihre Autos auf die Ränge 7 und 8.

Dahinter folgt das Toro Rosso-Duo mit Jean-Eric Vergne und Daniil Kvyat. Bei McLaren dürfte Krisenstimmmung angesagt sein. Das Team aus Woking schaffte es nicht, in die Top-Ten einzuziehen. Kevin Magnussen und Jenson Button platzierten sich auf 11 und 12. Den Trend als Teamkollegen das Training direkt hintereinander zu beenden, führen Valtteri Bottas und Felipe Massa im Williams auf Rang 13 und 14 fort.

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