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GP Monaco 2014 (Ergebnis Training 2)

Alonso Schnellster im Trainings-Showdown

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Monaco - 22. Mai 2014 Foto: xpb 118 Bilder

Fernando Alonso hat sich im zweiten Training von Monaco die Bestzeit gesichert. Nach einem Regenguss in der Mittagspause hielt sich der Fahrbetrieb lange in Grenzen. Am Ende der Session purzelten die Zeiten auf abtrocknender Strecke. Hamilton wurde Zweiter, Vettel Dritter.

22.05.2014 Bianca Leppert

Die erste halbe Stunde des Trainings in Monaco hätte man getrost ein Nickerchen machen können. Weil es in der Pause zwischen den beiden Sessions geregnet hatte, war der Stadtkurs lange nass. Valtteri Bottas traute sich als Einziger für eine kurze Installationsrunde auf die Strecke. Alle anderen verharrten in der Box.

Erst nach rund 40 Minuten wurde es wieder etwas lauter im Fürstentum. Adrian Sutil wagte als zweiter Pilot mit Intermediates einen Anlauf. Den meisten anderen Fahrern war das Risiko zu groß. Reparaturen dauern an den neuen Autos bekanntlich deutlich länger als bisher. Die Leidtragenden waren die Zuschauer.

Showdown am Ende des Trainings

Dafür wurde es am Ende der Sitzung umso spannender. Die Ideallinie war pünktlich zum großen Finale abgetrocknet, was eine spannende Zeitenhatz mit Supersoft-Reifen zur Folge hatte. Der Gewinner des Showdowns hieß Fernando Alonso. Der Spanier drehte mit 1:18,482 Minuten die schnellste Runde.

Nach seiner Kritik am Vortag wegen mangelnder Anerkennung konnte sich der Ferrari-Pilot schon vor der zweiten Sitzung freuen. Boss Luca di Montezemolo sang ein Loblied auf den Starpiloten. Der Motivationsschub schien geholfen zu haben. Allerdings sind die Zeiten mit Vorsicht zu genießen, schließlich kam es auf das richtige Timing am Ende der Session an. Bei 22 Autos auf der Piste blieben einige Fahrer im Verkehr stecken.

Lewis Hamilton musste sich ausnahmsweise mal mit Rang 2 begnügen. Nach der Bestzeit im ersten Training am Vormittag, fehlten dem Mercedes-Pilot nun 0,419 Sekunden auf Alonso. Nico Rosberg schaffte es hingegen erst gar nicht über Platz 20 hinaus. Dafür gelang es Sebastian Vettel dieses Mal seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo zu schlagen. Vettel beendete das Training als Dritter mit 0,535 Sekunden Rückstand auf Hamilton. Ricciardo kam mit Platz 9 noch nicht so richtig in Schwung.

Räikkönen mit Getriebeproblemen

Auf der vierten Position landete Jean-Eric Vergne im Toro Rosso vor Bottas im Williams. Das Force India-Duo Sergio Perez und Nico Hülkenberg lief im Parallelflug auf den Rängen 6 und 7 ein. Jenson Button beanspruchte auf nasser Piste zwischenzeitlich die Bestzeit für sich, konnte im Trockenen aber nicht mehr als Platz 8 herausfahren. Kevin Magnussen ergatterte hinter Ricciardo den letzten Platz in den Top-Ten.

Besonders ärgerlich verlief das Training für Kimi Räikkönen. Er musste seinen Ferrari in der Box parken, weil man ein mechanisches Problem ausmachte – vermutlich ein Getriebeschaden. Der Iceman verpasste die letzten 40 Minuten der Session. Beim Fußmarsch durch die Box wurde der Finne beinahe noch von Sebastian Vettel erfasst. Ein Red Bull-Mechaniker konnte Kimi gerade noch (unsanft) aus dem Weg bugsieren.

In unserer Fotogalerie haben wir die Bilder vom Freien Training in Monaco.

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