Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP Monaco - Ergebnis Qualifying

Button startet erneut von Pole Position

Qualifying Foto: dpa 45 Bilder

WM-Spitzenreiter Jenson Button hat sich im Monaco-Qualifying am Samstag die Pole Position gesichert. Der Brawn GP-Pilot verwies Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen und Teamkollege Rubens Barrichello auf die Plätze.

23.05.2009 Tobias Grüner

Am Ende reichten 25 Tausendstel für Jenson Button, um sich gegen den stark auftrumpfenden Kimi Räikkönen durchzusetzen. Im zweiten Abschnitt hatte noch der Finne die Nase vorne. "Es war wirklich ein harter Kampf, schon das ganze Wochenende. Viele Teams konnten vorne mitfahren. Das hat richtig Spaß gemacht", erklärte der zufriedene Pole-Setter anschließend. Immerhin konnte Ferrari-Pilot Räikkönen eine reine Brawn-Reihe an der Spitze des Feldes verhindern. Mit anderthalb Zehnteln Vorsprung verwies der Iceman Konkurrent Rubens Barrichello auf Rang drei.
 
"Es läuft wirklich gut hier", erzählte Räikkönen. "Vom ersten Training an konnten wir uns immer weiter verbessern. Vielleicht hätte ich auch die Pole Position erreichen können. Aber Platz zwei ist ein gutes Ergebnis für das Team." Barrichello war auch nicht unzufrieden mit seiner Runde: "Ich hatte eigentlich keinen Fehler. Jenson muss also eine fantastische Runde erwischt haben." Eigentlich dachte der Brasilianer, dass er seinen Teamkollegen schlagen kann. "Jetzt hoffe ich, morgen noch zwei Plätze gutzumachen."

Vettel und Rosberg auf vier und sechs

Zum ersten Mal in diesem Jahr landete Sebastian Vettel nicht unter den ersten Drei im Zeittraining. "Ich steckte leider im Verkehr in der letzten Kurve", klagte der Youngster. "Mit dem Auto war ich ansonsten eigentlich zufrieden." Bis kurz vor Schluss führte der Heppenheimer noch, musste sich am Ende allerdings mit Position vier zufrieden geben. Beim Start zum Rennen muss Vettel erneut versuchen, den mit KERS bewaffneten Felipe Massa hinter sich zu halten, der zwei Zehntel hinter dem Deutschen auf Rang fünf fuhr.

Einen weiteren Platz dahinter reihte sich Nico Rosberg ein. Der Wahl-Monegasse war allerdings gar nicht zufrieden mit dem Ergebnis. "Ich bin sehr enttäuscht. In meiner schnellen Runde hatte ich leider Barrichello vor mir, der mich aufgehalten hat." Hinter Rosberg komplettieren Heikki Kovalainen und Mark Webber die ersten Acht.

Auch Force India zeigte im Qualifying von Monte Carlo eine überraschend gute Leistung. Zum ersten Mal in dieser Saison brachte das Privatteam beide Autos in die zweite Qualifying-Runde. Adrian Sutil blieb auf Platz 15 allerdings vier Zehntel hinter Giancarlo Fisichella, der sogar auf Rang 13 fahren konnte. Trotzdem war der Deutsche zufrieden: "Es hat richtig Spaß gemacht eine Runde weiter zu kommen. Wir sind sehr motiviert für morgen." Im eng umkämpften Mittelfeld konkurrieren die indischen Renner vor allem mit Toro Rosso, die ebenfalls mit beiden Autos in Q2 vertreten waren.

Enttäuschung für BMW und Toyota

Für BMW-Sauber und Toyota gab es dagegen die nach schwachen Trainingsleistungen fast schon erwartete Blamage. Nick Heidfeld und Robert Kubica stehen gemeinsam in der vorletzten Reihe, wobei der Mönchengladbacher seinen Teamkollegen immerhin um anderthalb Zehntel schlagen konnte. 16 Tausendstel fehlten dem Deutschen zum Einzug in die zweite Runde. "Das ist sehr enttäuschend", kommentierte Heidfeld die Teamleistung. "Trotz vieler Setup-Versuche sind wir mit dem Auto keinen Schritt vorangekommen."
 
Bei Toyota sieht es sogar noch ein Stück düsterer aus. Vor zwei Rennen in Bahrain grüßten Jarno Trulli und Timo Glock noch aus der ersten Startreihe. Nun schauen sich die Piloten in den rot-weißen Autos das gesamte Feld von hinten an. Hier hatte allerdings der deutsche Pilot das Nachsehen. Für Timo Glock blieb nur der 20. und damit letzte Platz: "Ich habe alles versucht und war dabei sogar zweimal an der Mauer. Wir haben das Auto zu oft umgebaut, ohne vorangekommen zu sein", erklärte der enttäuschte Kölner.

Hamilton crasht in die Bande

Mit einem Negativerlebnis endete das Qualifying auch für Lewis Hamilton. Der Vorjahressieger stieß zur Mitte des ersten Abschnitts in der Mirabeau-Kurve gegen einen Reifenstapel und demolierte sich die Radaufhängung hinten links. Um das Auto zu bergen, musste das Training sogar für acht Minuten unterbrochen werden. Am Ende landete der Silberpfeil-Pilot zeitgleich mit Heidfeld auf Rang 16. Da Hamilton die Zeit als erster fuhr, darf er vor dem BMW-Sauber starten.

Umfrage
Welcher Pilot hat 2009 die besten Chancen auf den Premierensieg in Monte Carlo?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden