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GP Monaco

Erster Monte-Carlo-Sieg für Alonso

Foto: dpa 83 Bilder

Fernando Alonso gewann mit seinem Renault zum ersten Mal den Großen Preis von Monaco und baute seine WM-Führung weiter aus. Michael Schumacher wurde Fünfter, nachdem er das Rennen aus der Boxengasse aufnehmen musste.

28.05.2006

Fernando Alonso reitet weiterhin auf der Erfolgswelle: In Monaco holte der Spanier seinen vierten Sieg des Jahres vor Juan Pablo Montoya (McLaren-Mercedes) und David Coulthard, der damit die erste Podiumsplatzierung des Jahres für Red Bull sicher stellte. Mit 64 von 70 möglichen Punkten führt Alonso nach 7 von 18 Rennen deutlich in der WM. Seinen Vorsprung auf Michael Schumacher baute er auf nunmehr 21 Zähler aus.

Schumacher, der nach seinem umstrittenen Parkmanöver in der Schlußphase des Qualifyings auf Anordnung der Sportkommissare aus der Boxengasse starten mußte, betrieb erfolgreich Schadensbegrenzung: Nach einer couragierten Fahrt kam er als Fünfter ins Ziel. Schumacher machte 17 Ränge gut und drehte in 1:15,143 Minuten die schnellsten Runde.

Vom Qualifying des Samstags wollte er nichts mehr wissen: "Dazu war ich auf der Strecke zu beschäftigt." Gegenüber TV-Sender RTL sagte er: "Die, die das kritisch sehen wollen, werde ich sicher nicht überzeugen können. So ist das im Leben, man kann nicht nur Freunde haben."

Rauchende Verfolger

Schumacher und Alonso profitierten von zahlreichen Ausfällen: Kimi Räikkönen mußte, auf Platz zwei liegend, seinen McLaren mit brennendem Heck abstellen. Das gleiche Schicksal beraubte Mark Webber aller Chancen auf Platz drei. Der Australier parkte in der 48. von 78 Runden an der Auffahrt zum Casino mit Motorschaden. Sieben Runden vor dem Ende war Jarno Trulli, ebenfalls auf Platz zwei liegend, gezwungen, an der gleichen Stelle seinen Toyota abzustellen.

Alonso widmete den Sieg dem am Freitag tödlich verunglückten Edouard Michelin. „Die Firma hat in den letzten Jahren einen tollen Job gemacht. Heute waren haben es drei Michelin-Fahrer auf das Podium geschafft.“ Alonsos Rennanalyse fiel gewohnt nüchtern aus: „Ich konnte ja von der Pole aus starten, das machte die Sache leichter. Kimi hat gedrückt, aber eigentlich ist es nicht möglich, in Monte Carlo zu überholen. Dieses Rennen war eines derjenigen, das ich im Kalender rot angekreuzt habe."

Superman Coulthard

Montoya war mit Platz zwei sichtlich zufrieden. Schließlich hat er sich mit seiner fehlerfreien Fahrt im Transfer-Poker wieder eine bessere Ausgangsposition verschafft: „Am Anfang hatte ich eine Menge Übersteuern. Im zweiten Stint war das Auto ziemlich gut, Aber es ist ziemlich hart, durch den Verkehr zu kommen.“

Im Superman-Umhang kam David Coulthard zur Siegerehrung bei Fürst Albert. „Ich war ja schon lange nicht mehr auf dem Podium“, strahlte der zweimalige Monte Cralo-Sieger. „Es ist schön wieder da zu sein. Hoffentlich gibt das Schwung für die nächsten Rennen.“

Kaum der Rede wert sind die Platzierungen der deutschen Fahrer: Nick Heidfeld wurde mit seinem BMW überrundet Siebter, Ralf Schumacher lief im Toyota als Achter ein. Nico Rosberg schied auf Rang 17 liegend nach einem Unfall aus. In der Zielkurve blieb das Gaspedal stecken, und der Williams touchierte die Leitplanken.

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